Saxo Bank erwartet für 2012 europäische Bankfeiertage

Die dänische Saxo Bank erwartet, dass sich die Krise im Jahr 2012 derart zuspitzen wird, dass die europäischen Banken möglicherweise bis zu einer Woche an „Bankfeiertagen“ einschieben muss. Nur so werde es gelingen, einen massiven Bank-Run zu verhindern.

Ein Zusammenbruch der Euro-Zone wird nicht mehr ausgeschlossen, der neue Fiskal-Pakt wird bereits hinsichtlich seiner Notwendigkeit bezweifelt und Notenbanken überprüfen ihre Druckkapazitäten. Die Szenarien, wie es im Jahr 2012 mit der Euro-Zone weiter gehen wird, werden immer facettenreicher. Nun hat auch die dänische Saxo Bank einen Ausblick mit dem Titel „The Perfect Storm“ veröffentlicht. Darin beschäftigt sich der Chefökonom der Bank, Steen Jakobsen, mit zehn möglichen Ereignissen, unter anderem auch mit der EU und der Aussicht des zwischenstaatlichen Vertrages.

Für den Fall, dass der neue Fiskal-Pakt sich als unzureichend erweist (glaubt die EU heute schon – mehr hier), könnte es zu einem Börsencrash kommen. Dies würde die „Politiker dazu zwingen, einen ausgeweiteten Bankenurlaub auszurufen“. Alle Wechselbüros und Banken wären für mindestens eine Woche zu schließen, um einen Banken Run zu verhindern. Anschließend würden sich die „EU-Führer wie Kardinäle im Vatikan in einer Konklave versammeln, um ein ‚Neues Europa‘ auszuhandeln.“ Das könnte in einem letzten Aufbäumen dazu führen, dass die „EU-Beamten ihr Mandat erneut mit massiver Regulierung und noch schärferen Kontrollmaßnahmen ausweiten und so die Prinzipien der EU und des freien Marktes zutiefst verletzen“.

Dieser „finale Versuch“ werde jedoch scheitern und geradewegs zu einem „Umsturz in Form eines Volksaufstands gegen die alte Ordnung“ führen – und den Völkern Europas die Möglichkeit der „Zerstörung der Staatsschulden-Zeitbombe“ geben, schreibt Steen Jakobsen. Eine Zeit des Schmerzes wäre daraufhin unvermeidlich, würde aber der „neuen EU“ ermöglichen, sich neu zu organisieren. Eine neue Mitgliedschaft und eine „neue Basis, auf der die Volkswirtschaften und Märkte Zukunftspläne schmieden könnten“, wären die Folge. Dies sei besser, als ewig alle Altlasten mitzuschleppen, meint Jakobsen.

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Kommentare

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  1. J. C., geb. Püschl sagt:

    @ dd@aol.de
    @ Schwarm
    @ alle Buben und Mädel im gesamten Reiche

    Schaut einer in das Grundgesetz neuer Fassung, findet er drei Sätze in der Präambel und drei Unwahrheiten:

    (1) „Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen,
    … hat sich das Deutsche Volk … dieses Grundgesetz gegeben.“

    -Falsch! Das Deutsche Volk hat sich das GG nicht gegeben; es wurde ihm gegeben!-

    (2) „Die Deutschen … haben in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands vollendet.“

    -Falsch! Die Einheit und Freiheit Deutschlands wurde nicht frei selbstbestimmt, sondern verordnet und auch nicht vollendet, weil Teile Deutschlands nicht das ganze Deutschland sind und auch nicht für ganz Deutschland bestimmen dürfen!-

    (3) „Damit gilt dieses Grundgesetz für das gesamte Deutsche Volk.“

    -Falsch! Es kann, wenn es denn gelten soll, nur in einem Teildeutschland gelten und auch nur für einen Teil des Deutschen Volkes, keinesfalls für das gesamte Deutsche Volk!
    Drei Ereignisse also, die gelogen bzw. diktiert sind im wichtigsten Gesetzeswerk!

    Diktat bedeutet aber Zwangsordnung ohne Legitimation des Volkes, also Unrecht.
    Somit ist die „Bundesregierung“ hier hinsichtlich der Gerechtigkeit als höchstem Ziel des Rechts zurecht für Unrecht erkannt.-

    So die gerechten Geister im deutschen Staate sich sammeln, werden sie den völkischen Wunsch nach Einheit und Freiheit mit selbstbestimmter und selbstgewählter Verfassung realisieren!

    Dazu noch dieses:
    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/12/33973/#comment-4798

    Let´s be good and make it better

    • Augenbinde sagt:

      Zitat:“Diktat bedeutet aber Zwangsordnung ohne Legitimation des Volkes, also Unrecht.
      Somit ist die „Bundesregierung“ hier hinsichtlich der Gerechtigkeit als höchstem Ziel des Rechts zurecht für Unrecht erkannt.“

      Das klingt nicht nur wie ein Urteil, das ist eines.
      Wo darf das Volk unterschreiben, damit es wirksam wird?

  2. Munnie sagt:

    Ich guck mir grad den Film „Der Geist des Geldes“ an.
    Hab den Link hier bei DMN dank Karl-Heinz(?) gefunden.

    Im Teil 2 wird per Hollywood-Film gezeigt, wie Jesus die Händler aus dem Tempel jagd und sich gegen den Zins stellt.
    Guck hier:
    http://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&NR=1&v=rWWMWgUzooU

    Dabei kam mir ein Gedanke:
    Könnte es sein, dass Jesus umgebracht wurde, weil er sich gegen das herrschende Geldsystem gestellt hat und nicht aus den Gründen, die uns die Kirche verkaufen möchte?
    Er wäre damit ja nicht der einzigste, aber vielleicht der erste Prominente (s. JFK, Herrhausen usw.)

    • Amadeo sagt:

      Jesus wurde als Exempel hingerichtet, weil die Wahrheit der Lüge verhasst ist.
      Die Verantwortlichen für diesen politischen Mord sind so hartherzig, dass sie sogar die Liebe hassen, die sie retten könnte!

      • klimperkasten sagt:

        Jesus opferte sich, um die Menschen vom Fluch der Erbsünde und dessen Konsequenz, dem physischen Tod, zu befreien. So wie Jesus vom Tod auferstanden ist, dürfen auch Gläubige NACH dem Erdenleben auf ein ewiges Leben hoffen, d.h. kein Altern mehr, keine Gebrechen, keine Sorgen,
        keine Nöte, keine Kriege = Frieden und Freiheit.
        Im Neuen Testament wird aber tatsächlich ein einziges Mal von einem Wutausbruch Jesus‘ berichtet, und zwar, wie oben erwähnt, gegenüber den Geldwechslern im Tempel. Das hatte zwei Gründe: erstens war das Geldgeschäft endgültig in das Heiligtum des Tempels eingezogen (=keine Trennung zwischen Weltlichem und Heiligem mehr), zweitens vergaben die Geldwechsler Kredite gegen Zins (für den Kauf von Opfertieren) und zogen den Leuten – besonders den Armen und Bedürftigen – das letzte Geld aus der Tasche. Bereits im Alten Testament / Thora war das Verleihen von Geld gegen Zins- und Zinseszins für Gläubige verboten. Schulden mussten in jedem siebten Jahr erlassen werden, Felder mussten jedes siebte Jahr ruhen dürfen, damit Mensch und Natur sich erholen konnten.

        • Amadeo sagt:

          @ Klimperkasten

          Das ewige Leben kommt ohne Leib aus. In den Himmeln brauchen die Seelen keine schmutzigen Hüllen; kein verrotter Körper wird jemals wieder zum Leben erwachen!

          Die Botschaft Jesu war und ist für die Lebenden, nicht für die Gestorbenen. Wer das Himmelreich nicht im Herzen trägt, kann es nicht erleben.
          Und wer mit dem Leben bis nach dem physischen Tod warten will, hat es sich selbst versagt.

          Friede mt Dir!

          Eine frohe Botschaft gibt es hier:
          http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/12/33830/#comment-4678

        • Karl Heinz sagt:

          Zitat:“Bereits im Alten Testament / Thora war das Verleihen von Geld gegen Zins- und Zinseszins für Gläubige verboten.“

          Diese Aussage ist etwas tricki – Sie galt nur für Juden untereinander.

          Es müssen ein paar Irrtümer aufgeklärt werden:

          Die Juden, also Juda repräsentiert nicht das ganze Volk Israel.
          Der Judaismus ist die Religion der Juden – nicht Israels.
          Jesus war kein Jude – sondern eher Nazarener – jeder orthodoxe Jude wird das bestätigen.
          Das AT wurde nicht für die Christen geschrieben, sondern für die Sekte der Juden. Als die Christen unkritisch das AT übernahmen, was nicht vorauszusehen war, entwickelten die Juden ihr Gesetz im Talmud weiter.

          Die Christen quälen sich seit dem mit einem zwiespältigen Gottesbild herum, dass in AT und NT einfach nicht zur Deckung zu bringen ist. Man muß schizophren sein um das zu können.

          Ich persönlich gehe davon aus, dass im AT zwei Wesenheiten vermischt wurden.
          Viele Prophetenaussagen legen das nahe.

          Nach meiner Glaubenserfahrung habe ich aber keinen schizophrenen Gott.
          Deshalb halte ich mich an den Gott den Jesus im NT vorstellt und von dem er sagt, ich soll Papa zu ihm sagen.

          • Amadeo sagt:

            Zitat: „Die Christen quälen sich seit dem mit einem zwiespältigen Gottesbild herum, dass in AT und NT einfach nicht zur Deckung zu bringen ist.“

            Ich sehe das AT lediglich als die Vorgeschichte, die im Wirken Jesu gipfelt.
            Jesus lehrte uns:
            „Betet nicht mich an, sondern zum Vater im Himmel!“
            „Wer sich zu mir bekennt, ist mein Bruder und meine Schwester.“
            „An ihren Werken werdet ihr die Menschen erkennen, wie Ihr den Baum an seinen Früchten erkennt!“

            Unser Vater im spirituellen Sinne ist der Vater im Himmel.
            Wir sind also Brüder und Schwestern im Geiste unseres Herrn, der unser König ist.
            So sind wir folglich auch Prinzen und Prinzessinnen mit allen Verantwortungen, Rechten und Pflichten, die diese Position mit sich bringt.
            Sich dieser würdig zu erweisen, und somit ein Leitbild für die Suchenden und Fragenden zu sein, bedeutet ein gottgefälliges Leben zu leben und mir selbst grösste Freude und Glückseligkeit.

            Friede sei mit Ihnen!

          • Alexander Illi sagt:

            Jehova hat mal als ziemlich hochschwingender, ziemlich reiner Gott angefangen, ist aber aufgrund seiner Resonanzen zu den allzumenschlichen Projektionen seiner Gläubigen recht schnell zu einem rachsüchtigen, parteiischen Stammesgott abgesunken.
            Deshalb hat Jesus CHRISTUS auch nie „Jehova“ erwähnt, sondern „mein Vater im Himmel“.
            Jesus bezieht sich auf ein höheres Gesetz, aber er läßt das alte Gesetz, das des Karma = Auge um Auge, Zahn um Zahn, gelten; nicht einen Buchstaben nimmt er davon weg. Und tatsächlich gilt für alle der Dualität = Polarität befangenen das Auge um Auge-Karma als kosmisches Gesetz weiter; nur Handlungen und Gedanken aus dem höchsten Gesetz der unpolaren, bedingungslosen LIEBE (statt „Auge um Auge“ „die andere Backe hinhalten“) transzendieren, überschreiten das Karma und bewirken WAHREN FRIEDEN, GLÜCK, FREIHEIT von Karma und Zwängen usw.

        • Karl Heinz sagt:

          Zitat:“…..um die Menschen vom Fluch der Erbsünde…..zu befreien….“

          Beim Lesen fällt mir auf, dass die Erbschuld der Deutschen verdächtig viel mit diesem Denkmuster gemein hat.

          Sollte es hier vorsätzlich zur Vermengung verinnerlichter religiöser Vorstellungen mit unserer Geschichte kommen? Das wäre dann ein Paradebeispiel für soziolinguistische Programmierung.

          Gar nicht übel, das Gefühl, wenn man seinen Verstand mal raus, auf die weite Ebene läßt 😉 Ich glaub ich mach das jetzt öfters.

          • klimperkasten sagt:

            @ Amadeo und Karl-Heinz
            Ich wollte in meinem Kommentar nur betonen, dass Jesus nicht umgebracht wurde, weil er sich gegen das Geldsystem stellte (siehe Kommentar von Munnie). Ich halte mich natürlich auch ans NT, und die Heilsbotschaft des Evangeliums ist ja, dass die Rettung in Jesus Christus liegt. Und zwar für jeden, der diese Rettung (seinen erlösenden Opfertod) annimmt.
            Danke aber für die bereichernden Gedanken 😉

          • Amadeo sagt:

            Erbsünde, Erbschuld? – Wer braucht so etwas?
            Nur einer, der den Menschen in eine geistige Zwangsjacke stecken will, um ihn zu kontrollieren.

            Jesus hat für alle bezahlt.
            Dies ist das Geschenk Gottes an die Menschen.

            Es gilt aber nur für die, die es annehmen.
            Wer es annimmt, dem ist vergeben; der hat keine Schuld mehr und keine Erblast.

          • Karl Heinz sagt:

            @ klimperkasten

            Zitat:“Ich wollte in meinem Kommentar nur betonen, dass Jesus nicht umgebracht wurde, weil er sich gegen das Geldsystem stellte “

            Das habe ich auch nicht so verstanden.

            Ich wünsche Ihnen, allen Kommentatoren und der Redaktion eine besinnliche und gesegnete Weihnacht
            Karl Heinz

          • Karl Heinz sagt:

            @ Amadeo

            Zitat: „Jesus hat für alle bezahlt.
            Dies ist das Geschenk Gottes an die Menschen.
            Es gilt aber nur für die, die es annehmen.
            Wer es annimmt, dem ist vergeben; der hat keine Schuld mehr und keine Erblast.“

            Diese Wahrheit ist für die Herrscher dieser Welt so gefährlich, das sie seit dem 30jährigen Krieg bekämpft und verwässert wird.

            Was ist gefährlicher als freie Christenmenschen, die als Autorität über sich, ausschließlich Gott anerkennen?!

            Was ist bedrohlicher als der Protestantismus? – Ohne Kontrolle durch Priester und Papst?

    • Alexander Illi sagt:

      Liebe/r Munnie,

      Sie liegen mit Ihren Gedanken nahe an der Wahrheit :

      Geld regiert die Welt => wer regiert das Geld? => Gier, Angst, Herrschsucht, Unsicherheit, Mißtrauen, Lüge… => Schauen Sie mal im Neuen Testament, was Jesus CHRISTUS zu sagen hatte, wer die Welt noch und somit das Geldsystem beherrscht!

      Nach der Beendigung der Herrschaft des Geldes ist der Weg frei für die Herrschaft der Liebe (GOTT ist LIEBE, so steht es auch im Neuen Testament) – eine Herrschaft, die auf freiem Willen aus FREUDE und ERKENNTNIS basiert.

      Befreiung von der Herrschaft des Geldes bedeutet nicht Abschaffung des Geldes, obwohl Geld sicher kein ewig gebrauchbares Werkzeug ist.

      Frohe Weihnachten *

  3. Dennis sagt:

    Da könnt Ihr reden wie Ihr wollt, es gibt nur eine Lösung des Problems. Schafft das Geld endlich ganz ab. Keiner braucht Geld. Weder Bäcker noch der Tischler oder die Krankenschwester.
    Alles ist für alle da, jeder bringt sich in das Sytem ein und schon haben wir keine Probleme mehr. Der Mensch kann sich jetzt um seine Entwicklung und die Welt kümmern, anstatt sich gegenseitig fertig zu machen. Nirgends gebe es hungernde Menschen oder Kriege, wofür auch, da jeder alles umsonst haben kann. Wir müssten nur noch einen Bruchteil an Zeit aufwenden, um unseren Lebensstandart halten zu können.
    Leider wird man das nicht durchsetzen können, weil es gegen andere interessen stößt.

    • TheRevolutionIsMine sagt:

      *SUPPORT!!*
      Die einzige Chance genau diese Idee durchzusetzen, ist möglichst viele Leute aufzuklären. Ich versuche in jedem Gespräch und sei es nur an der Kasse im Supermarkt, die Leute aufzuwecken, manchmal auch zu schockieren, indem ich sie mit ihrer eigenen Dummheit konfrontiere.

      Manchmal bringt das interessante Diskusionen!

      • Dennis sagt:

        Es ist ein Anfang die Basis vor Ort aufzuklären, was auch jeder machen sollte, aber die entscheidenen Menschen erreicht man dort leider nicht. Oder hast du den Herr Rothschild schon mal im Aldi gesehen 😉