USA: Obama will noch mehr Schulden machen

Ende dieser Woche wird US-Präsident Barack Obama den Kongress bitten, die Schuldenobergrenze für den Haushalt zu erhöhen. Dies ist notwendig, damit die amerikanische Verwaltung ihre Rechnungen pünktlich zahlen kann.

US-Präsident Barack Obama muss Ende der Woche den Kongress erneut bitten, die Schuldenobergrenze für die USA anzuheben. Nur so können die Rechnungen pünktlich bezahlt werden.

Insider des US-Finanzministeriums bestätigten dem Nachrichtendienst Bloomberg, dass es dazu kommen werde. Die USA haben eben erst eine Rekordverschuldung bekanntgegeben (mehr hier).

Die bevorstehende Anhebung wird das Limit auf 1,2 Billionen Dollar erhöhen. Dieses Limit war im Sommer zwischen dem Weißen Haus und dem Kongress vereinbart worden. Insgesamt wird das rechtlich zulässige Niveau der US-Staatsschulden damit von 15,2 Billionen Dollar auf 16,4 Billionen Dollar erhöht.

Die Anforderung hat eher formalen Charakter: Der Präsident kann dieses Limit per Veto erzwingen. Außerdem ist der Kongress bis zum 13. Januar im Winterurlaub.

Mit der Erhöhung erhofft das Finanzministerium, bis ins Jahr 2013 auszukommen. Die US-Regierung hofft, dass ihr im Lauf der kommenden Monate die wirtschaftliche Entwicklung entgegen kommen wird. Das vierte Quartal zeigte überraschend gute Zahlen, auch die Zuversicht der Konsumenten ist diesen Daten zufolge gestiegen.

Zehnjährige US-Staatsanleihen wurden in dieser Woche mit extrem niedrigen Zinsen im Markt platziert. Allerdings war das Handelsvolumen wegen der Feiertage sehr niedrig.

Amerika setzt damit weiter auf Schulden als effizienten Weg zur wirtschaftlichen Konsolidierung. Im Verein mit der Notenbank Fed, die seit einiger Zeit bereits heftig am Gelddrucken ist, steuert Obama damit in starkem Maß über die Geldpolitik. Dass er damit bei den Märkten so gut durchkommt, ist erstaunlich: Die europäischen Staaten kämpfen trotz vergleichsweise geringeren Schuldenbergen mit einem andauernden Anstieg der Zinsen für Staatsanleihen.

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Kommentare

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  1. hunsrückbäuerlein sagt:

    klar doch, basierend auf der Befragung von nicht repräsentativen 5000 US-Haushalten, bei ca. 100 Mio.?

    naja, das liegt alleine von der statistsichen fehlerquote außerhalb jeglicher akzeptanz und aussagekraft…

    aber so kann man das meinungsbild schönen und die massen manipulieren.

    das geht dann so weit, dass man nicht mehr glaubt arbeitslos zu sein und zu hungern, sondern freiwillig eine auszeit genommen hat um eine diät zu machen….

    hirnwäsche pur

  2. kneipier sagt:

    Ich empfehle dem Bimbo- Präsi, die FED zu entmachten, eine „ECHTE“ amerikanische Währung zu drucken und sich das schnellstens vom Kongress absegnen lassen.

    Und Ruhe ist.

    Allerdings sollte er dann keine Kurzreisen nach Dallas einplanen….

  3. flonic sagt:

    So kriegen die USA auch die nach ihrer Ansicht vielzu großmäuligen Chinesen klein. Die sitzen dann auf jeder Menge Altpapier. Da sich alle Schulden der USA nur in US-$ belaufen, wirkt die Notenpresse hier wahre Wunder.

    Irgendwann ist auch der größte Schuldenberg weginflationiert.

  4. Menster Raymond sagt:

    Dieser heuchleriche Nobelpreisträger will doch tatsächlich den Leuten weismachen

    mit weiteren 1,2 Billionen bis 2013 auszukommen,obwohl er selbst schon mehrere

    Millionen für seinen Urlaub verprasst. Und wo sind die Milliarden von vor ein Paar Monaten geblieben.Da hieß es doch schon das würde bis nach den Wahlen reichen,oder
    sind die teurer als geplant geworden.Oder mußte er zu viele Bestechungsgelder anderweitig bezahlen um der Welt zu zeigen das Amerika auf dem Weg der Erholung ist.
    Oder die Ratingagenturen haben die soviel Geld gekostet um Amerika nicht abzuwerten und stadtdessen in Europa wahllos und dumm zu bewerten.
    Armes Amerika.

  5. Lamberto sagt:

    Barack Hussein Obama auch Barry Satoero genannt ist ein wunderbarer Mensch.
    Er spielt mit nullen wie ein Circus Artist mit ein ball.
    Die Amerikaner haben bei dieses weltweiten monopolyspiel die Kasse.
    Und so wir wissen, sie spielen immer falsch.
    Durch mehr Dollar zu drucken wird der Dollar immer weniger wert.
    Die Welt Bevölkerung besteht aus 7.000.000.000 Menschen.
    Amerika hat 320.000.000 Einwohner.
    Der schulden Luftballon in Amerika wird mit $ 1.200.000.000.000,- aufgeblasen.
    Jeder Amerikaner bekommt aus dem nichts $ 3750,-
    Aber jeder Welt Bewohner muss $ 171,- zahlen.
    Können wir als Europäer auch nicht so etwas machen.
    Wenn’s nicht klappt, können wir immer noch ein krieg anfangen um uns das Geld zu beschaffen.

  6. da waren es nur noch drei sagt:

    – Konsumenten sind immer zuversichtlich. Das liegt in der Natur der Sache.

    • tomorrow sagt:

      Die Sache wird zuversichtlich herbeigeredet.
      Die Substanz ist nach wie vor, nicht vorhanden.
      Wenn es eine Erholung bei den Konsumenten gibt,
      dann eher deshalb, weil viele aufgeschobene Investitionen
      jetzt aufgeholt werden müssen. Das ist ein Strohfeuer.

      Wenn die Ansage aus Amerika überhaupt stimmt.
      So richtig daran glauben, kann ich schon lange nicht mehr.
      Denn das meiste, was ich höre oder lese ist Betrug.

      Es ist schon klasse, wie die sich durch das Leben lügen.

  7. da waren es nur noch drei sagt:

    Konsumenten sind immer zuversichtlich. Das liegt in der Natur der Sache.