Schweizer Nationalbank: Hildebrand will bleiben

Solange der Direktor der Schweizer Nationalbank das Vertrauen der Regierung und des Direktoriums genieße, werde er bleiben, sagte er am Donnerstag. Man hatte ihm vorgeworfen, aus Insiderinformationen Profit geschlagen zu haben.

Der Präsident der Schweizer Nationalbank, Philipp Hildebrand, sieht trotz schwerer Vorwürfe keinen Grund, zurückzutreten. Das erklärte er am Donnerstag in einer Pressekonferenz. Ihm wird vorgeworfen, bei Währungsgeschäften von Insiderinformationen profitiert zu haben.

Hildebrands Frau hatte drei Wochen bevor der Mindestwechselkurs für den Franken eingeführt wurde (mehr hier), ein Währungsgeschäft getätigt, das später von dieser Maßnahme profitierte.

„Solange ich das Vertrauen der Regierung und des Bank-Direktoriums habe, ist ein Rücktritt für mich kein Thema“, sagte er bei der Pressekonferenz am Donnerstag.

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Kommentare

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  1. beat erb sagt:

    Die Schweiz war und ist schon immer korrupt gewesen . Genau wie die EUdSSR in Brüssel !

  2. FDominicus sagt:

    Zufälle gibt es.
    Dazu habe ich auch gelesen:
    http://www.freiewelt.net/blog-3894/%22schatz%2C-ich-habe-usd-gekauft%22.html

    Find‘ ich schon lustig.