Einzelhandel: Rückgänge stärker als erwartet

Das Einzelhandelsvolumen des Euro-Raums ging im November um 0,8 Prozent zurück. Deutschland zählt zu den Euro-Ländern mit dem stärksten Rückgang. Fast ein Prozent verlor das deutsche Einzelhandelsvolumen gegenüber dem Oktober.

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Entgegen dem erwarteten Rückgang von 0,2 Prozent fiel das Einzelhandelsvolumen im Euro-Raum im November um 0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie aus den Daten von Eurostat hervorgeht. In der EU lag der Rückgang bei 0,6 Prozent. Die stärksten Verluste hatten Portugal (-2,6%), Malta (-1,6%), Rumänien (-1%) sowie Deutschland, Polen und Finnland mit jeweils einem Rückgang von -0,9 Prozent zu verbuchen. Litauen (+4,2%), Irland (+2,0%) und Lettland (+1,9%) konnten die höchsten Zuwächse generieren.

Das deutsche Einzelhandelsvolumen nimmt kontinuierlich ab: Im September 2011 konnte noch ein Wachstum von 0,9 Prozent gegenüber August erreicht werden, aber bereits im Oktober 2011 gab es einen Rückgang von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Im November war der Verlust mit 0,8 Prozent gemessen am Vormonat noch deutlicher.

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Kommentare

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  1. HansMeiser sagt:

    The same procedure as every year…In der Vorweihnachtszeit läuft die Mainsteam Propagandamaschine mit ihren Erfolgsmeldungen auf vollen Touren….Und im Januar kommen die realen Zahlen ans Tageslicht. Gesunkene Kaufkraft, Dumpinglöhne, prekäre Beschäftigung, gefälschte Arbeitslosenstatistik, höchste Staatsverschuldung und Abgabenlast für die normalen Menschen aller Zeiten. Und noch mehr kleine Einzelhändler, die aufgeben müssen. Und die FDP feiert sich wie die selige SED in ihren letzten Tagen.

  2. Buhu sagt:

    Wenn das kein Aufschwung ist – aber nur für die Politdeppen!

  3. schlaumeister sagt:

    Kein Wunder: Inflation, gesunkene Kaufkraft von Gehältern und Renten, Zu-
    kunftsängste – das gibt keinen XXL Aufschwung, nur beim Herrn Lügerle!