Euro-Zone: Über 16 Millionen Arbeitslose im November

Sowohl im Euroraum als auch in der EU stiegen die Arbeitslosenzahlen im November 2011. Die Arbeitslosenquote lag im Euro-Raum im November bei 10,3 Prozent – höher als noch vor einem Jahr.

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Heute veröffentlichte Eurostat die Arbeitslosenzahlen für den Euro-Raum und die EU für den Monat November. Saisonbereinigt lag die Arbeitslosenquote im Euroraum bei 10,3 Prozent – im November 2010 waren es noch zehn Prozent. Eine ähnliche Steigerung zeigte sich auch in der EU. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg hier die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozent auf 9,8 Prozent. Eurostat schätzt, dass im November 2011 in der EU 23,674 Millionen Menschen arbeitslos waren: Allein 16,372 Millionen davon leben in der Eurozone.

Österreich (4 %), Luxemburg (4,9%), die Niederlande (4,9%) und Deutschland (5,5 %) wiesen die niedrigsten Arbeitslosenquoten im November auf, wohingegen Spanien (22,9%) und Griechenland (18,8%) weiterhin mit sehr vielen Arbeitslosen zu kämpfen haben.

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Kommentare

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  1. khaproperty sagt:

    Schon recht, aber:
    Spanien weist historisch eine überdurchschnittliche „Sockelarbeitslosigkeit“ auf seit Generalissimus Franco auf die glorreiche Idee kam, nach dem seinerzeitigen Sieg über die Sozialisten ebendiese noch zu übertreffen indem er jeden Arbeitsplatz nach einer ununterbrochenen Besetzung von mehr als zwölf Monaten praktisch unkündbar machte.
    Wohin das führte, weiß jeder Spanier, der kurz vor Erreichen dieser Unkündbarkeitsgrenze gefeuert wurde, um eventuell (!) darauf erneut eingestellt zu werden für etwa elf Monate z.B.
    Vergleichbare Sitten sind auch in Deutschland stets dann eingerissen, wenn der Staat meinte, ein paar mehr Wähler kobern zu können indem er Anleihen beim Kommunismus nahm.
    So ist der letzte keynes-gepushte Aufschwung nur möglich gewesen, weil Zeit- sowie Leiharbeit beschäftigungsfeindliche Kündigungs- und Lohnschutzbestimmungen auszuhebeln in der Lage waren.
    Diese letzte Ausfahrt von der Regulierungsautobahn soll nun auch noch gesperrt werden, was weitere Unternehmen zu alten Plänen greifen läßt, anderswo zu investieren und einzustellen.

  2. Werner sagt:

    Kann gar nicht sein! Wir haben doch Facharbeitermangel und die EU hat ein eigenes Rekrutierungsbüro für Arbeitskräfte in Afrika eingerichtet und will schon seit 2007 20 Mio Zuwanderer! http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,505470,00.html

    Andererseits soll man keiner Statistik glauben, die man nicht eigenhändig gefälscht hat…

  3. schlaumeister sagt:

    Nur bei uns, hurra, ist alles anders. Die Alten, Kranken und Sozialhilfeempfänger
    zählen wir nicht, dafür jeden 1 Euro Jobber und alle, die von ihrem Hungerlohn
    nicht leben können. So kommen wir zu niedrigen Arbeitslosenreaten.Dummmichel laß dich nur weiter verkackeiern!