Merkel und Sarkozy: „Lage ist sehr angespannt“
Sehr unentschlossen wirkten Angela Merkel und Nicolas Sarkozy bei der Präsentation der Ergebnisse ihrer Gespräche. Daher nahm EU-Ratspräsident Herman van Rompuy das Heft in die Hand und verschickte den neuen EU-Kurs („Wachstum!“) per Twitter.
Die Krise hinterlässt ihre Spuren in den Gesichtern der Regierenden: Müde und überarbeitet traten Angela Merkel und Nicolas Sarkozy am Montag vor die Presse. Die Ergebnisse, die sie präsentieren, trugen eher den Charakter von Absichtserklärungen und Willensbekundungen. Die große Lösung für die Krise war nicht zu hören – und das wäre wohl auch zuviel verlangt.

Nicolas Sarkozy und Angela Merkel am Montag in Berlin.
Aber offenbar hat man nun sogar schon in Brüssel das Gefühl, dass zu wenig Dynamik in der deutsch-französischen Krisenbewältigung liegt. Daher griff der EU-Ratspräsident Herman van Rompuy kurz entschlossen zum Handy und versandte um 13.30 eine Nachricht in alle Welt: „Beim informellen Gipfel am 30. Januar werden wir unsere Anti-Rezessions-Strategie diskutieren. Sie muss breit und effektiv sein.“ Und um die Richtung noch klarer zu machen, schob er noch einen zweiten Tweet nach: „Wachstumsfreundliche Konsolidierung und Job-freundliches Wachstum – das ist es, was wir brauchen.“
Angela Merkel und Nikolas Sarkozy mussten sich dagegen sich bei der Pressekonferenz mit den bekannten Problemen herumschlagen – und konnten die Journalisten nur mit Allgemeinplätzen versorgen.
Mit Blick auf den EFSF und den ESM soll die EZB „Vorschläge unterbreiten“, wie diese effizienter arbeiten könnten und der ESM schneller kapitalisiert werden könne. Die EZB solle „alles Mögliche“ unternehmen, damit der ESM und der EFSF erfolgreich sein können, so der französische Präsident. Er betonte auch, dass der ESM im Juli dieses Jahres eingeführt werden soll.
Bezüglich des neuen Fiskalpaktes sagte Angela Merkel, dass es eine „gute Chance“ gibt, „dass wir das alles bereits im Januar, spätestens im März, unterzeichnen können“. Absolute Priorität genießen weiterhin die Haushaltskonsolidierungen, die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit, das wirtschaftliche Wachstum und die Suche nach Lösungen zur Bekämpfung der hohen Arbeitslosigkeit. „Wir glauben, dass die Mittel, die wir in Europa noch zur Verfügung haben, schnell eingesetzt werden sollen“, so Angela Merkel.
Auf die Frage, ob die Eurozone stark genug wäre, eine Insolvenz Griechenlands auszuhalten, sagte Nikolas Sarkozy „Wenn wir absolut beruhigt wären, würden wir uns nicht so oft treffen wie bisher“ und ergänzte, „die Lage ist angespannt, sehr angespannt“. Auch Angela Merkel betonte, dass verhindert werden soll, dass irgendein Land den Euro-Raum verlassen muss. Dennoch müsse Griechenland die Beschlüsse vom Oktober umsetzen. Der Haircut mit den Banken müsse ebenfalls umgesetzt werden. Das Land selbst müsse den Verpflichtungen gegenüber der Troika nachkommen.
Hinsichtlich der vonseiten Frankreich immer lauter werdenden Ankündigung einer Finanztransaktionssteuer, machte Nikolas Sarkozy deutlich, dass die Gedanken zu dieser Steuer schon sehr lange bestünden und es sich nicht um eine plötzliche schnelle Aktion handele. Er wundere sich sogar, „das ganze Jahr haben Sie uns gefragt, warum wir so lange“ für Entscheidungen benötigen. „2012 heißt es, wir sind zu schnell“. Es gäbe einen Vorschlag, den die Europäische Kommission ausgearbeitet hat. Er bekenne sich auch weiter zu der Steuer, denn es sei „normal, dass die, die zu der Situation in der wir uns seit drei Jahren befinden, beigetragen haben“ jetzt dafür „bezahlen“. An wen die durch die Finanztransaktionssteuer erwirkten Zahlungen gehen sollen, das wolle er auf einem Krisengipfel am 18. Januar mit den Franzosen besprechen. „Ich sage, persönlich bin ich dafür“, äußerte sich auch Angela Merkel zur Steuer. Zwar gäbe es in der Regierung noch keine Einigung, aber sie werde dafür einstehen. Wenn es keine 27-Staaten Lösung gebe, „müssen wir schauen“.
Auf die Frage, ob sie sich vor einer möglichen Herabstufung weiterer Euroländer fürchte, zeigte sich Angela Merkel sehr zurückhaltend: „Ehrlich gesagt, ist Furcht nicht das Motiv meiner politischen Tätigkeit.“ Als Politiker habe man sich um anderes zu kümmern. „Wir haben die Zeichen der Zeit erkannt.“ Nikolas Sarkozy, dessen Land tatsächlich die Tage bis zum Downgrade zählt, erwiderte auf Angela Merkels Ausführungen in deutscher Sprache: „Genau!“.
Angela Merkel wird sich nun am Dienstag mit der Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, treffen. Vielleicht haben sich die Damen ja mehr zu sagen.


Herr von Rompuy. Die Eier legende Wollmilchsau soll´s richten. Ich übersetze mal: Bei Inkaufnahme von Inflation die Haushalte gleichzeitig sanieren und konsolidieren. Toll! Etwas anderes können Sie doch nicht gemeint haben. Wer´s glaubt wird seelig. Offensichtlich tolerieren das die Märkte- noch. Und der feste Glaube daran, daß die neuen Sparbeschlüsse in allen Eurostaaten ab März umgesetzt werden. Das ist alter Wein in neuen Schläuchen.Na, denn Prost.
Ablenkungsmanöver wo man hinschaut.
Das größte Problem, das zur Zeit im Hintergrund “gelöst” wird, ist der konspirative Putsch gegen das GG und die Auflösung der sonderbaren Konstruktion “BRD”, um den übernationalen, völkerrechtlich immunen ESM zu installieren.
Zu diesem Zweck wird an der “BRD”-Spitze ein Machtwechsel inszeniert.
Die CDU/CSU/SPD-Einheitspartei wird den Putsch durchführen.
Allen, die an den Hintergründen interessiert sind, empfehle ich den folgenden Artikel:
Machtkampf um die Berliner Republik: Analyse und Hintergründe:
http://www.radio-utopie.de/2012/01/10/machtkampf-um-die-berliner-republik-analyse-und-hintergrunde/#more-61778
Beruhigungs-Placebos und EU-Zynismus
Wenn man auch nur ansatzweise über die Hintergründe dieser Art von gesteuerter und getriebener Politik weiß, könnten einem diese Marionetten schon fast Leid tun.
Alles soll besser werden, wenn der ESM Gesetz wird, im Juli. Bis dahin wird man sich irgendwie über die Runden retten und warme Luft verbreiten.
Im Juli aber, wird der Krieg gegen Iran in greifbare Nähe rücken und die Berichterstattung darüber, alle anderen Probleme überschatten.
Im Grunde lassen uns die Vordenker bereits jetzt, medial am langen Arm verhungern.
Gäbe es die Freidenker und freien Medien nicht, wären wir auf die Mainstream-Medien angewiesen. Welche Gehirnwäsche -bis auf Ausnahmen- dort geschieht, ist im Einheitsbrei der Korruption nur ein kleiner Teil des Gesamtverbrechens an der Menschheit.
Dieser ganze Lügenmist wird im schlechtesten Fall solange weitergehen, bis die schöne, neue, von allen geliebte Einheitsweltordnung, erfolgreich installiert wurde.
Davor rette ein jeder seine Seele, nach bestem Wissen und Gewissen.
Amtseid-Schwüre sind nichts wert und nicht wahrheitsgemäß.
Darauf kann man sich verlassen.
Hört sich mal wieder danach an, als ob die Politiker unser Geld benutzen um Probleme zu lösen, die wir nicht hätten wenn die Politiker unser Geld nicht hätten.
Die Merkel macht ihren Job gut! Die Großbanken erpressen die Welt und den Bürger! Diese gehören zerschlagen!
@ Gofx:
“Die Merkel macht ihren Job gut!”
Woran erkennen Sie das Tag für Tag und Woche um Woche und Jahr um Jahr ?
Mache ich einen Strich unter die Gesamtrechnung ihrer Regierungszeit, ist alles nur sehr viel schlechter geworden – wirklich ALLES !!!
Jedoch mit einer Einschränkung: das gilt “nur” für die lächerlichen unmündigen 95 % unseres Volkes.
Im Umkehrschluss zu Ihrem Statement muss ich daraus schließen, dass Sie zu den 5 % des bevorzugten Restes gehören.
Die Zerschlagung der Großbanken hilft vielleicht ein wenig und für kurze Zeit, die Büchse der Bankenpandora und des Finanzsystemfehlers schließt es nicht.
Wegen Leuten mit Ihrer Meinung zur Arbeit von Merkel ist das Land dorthin gekommen, wo es sich derzeit befindet. Leider ist das tiefe Tal des Zusammenbruchs noch nicht erreicht.
Die Banken sollen also Schuld sein? Nein, es ist die Politik. Stellen Sie sich bitte einmal vor wenn ich zu Ihnen sage weil Sie ja ein notorischer Schuldenmacher sind:” He Mann bei dem Geldbedarf, den Sie haben muss mir aber auch erlaubt werden hier und da mal etwas Aussergewöhnliches zu machen, damit ich genug Geld für Sie bereitstellen kann. Aber leider ist das unmöglich bei diesen strengen Regulierungen, die wir zur Zeit haben. Können Sie diese nicht mal ein bisschen lockern. Dann wird es keine Probleme geben.” Der erste, dem sofort vor´s Schienbein getreten wird, ist die Bankenaufsicht. Danach folgen die neuen Gesetze und bankenfreundlichen Ausführungsbestimmungen. Alles klar? Bei der kreativen Umsetzung sind nun die Banken Schuld?
Also, ich weiß nicht. Der Staatssender berichtet etwas gänzlich anderes. Keinerlei Verunsicherung, sondern klare Statements und große Einigkeit: Griechenland bleibt Euro-Land und bekommt weitere Milliardenhilfen, Fiskalunion noch im Januar, spätestens März.
Sarkozy über das deutsch-französische Verhältnis: “”Es gibt keine Zukunft für Europa, wenn Deutschland und Frankreich sich nicht einig sind.” Am Dienstag trifft Frau Merkel sich übrigens mit Frau Lagarde, am Mittwoch mit Herrn Monti.
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/sarkozymerkel124.html
“Der Haircut mit den Banken müsse ebenfalls umgesetzt werden.” Das sind reinste Illusionen. Historisch gab es noch nie einen Fall wo eine Gruppe von Investoren freiwillig ohne massiven Druck auf Geld verzichtet hätten. Warum sollten sie das auch tun, das Cutting löst keine CDS -Versicherung aus -Aber der Bankrott der Griechen schon. Also wird es zum Bankrott kommen, da habe ich keine Zweifel. Nur wenn die Banken dazu gezwungen würden könnte es funktionieren, aber dazu ist das Merkozy wohl nicht bereit -oder sollte man jetzt (nach der plötzlichen Wachstumsneurose) sagen die Montipuppets?
Ja, da wird dann wieder mal ein Päckchen gepackt mit allem Problemen und das wird dann weitergeschickt, diesmal an die EZB und die packt dann wieder eins und schickt es an die EU-Kommission, diese dann an den Herrn VanRompuy und der dann an die Eurogruppe usw. usw. Die Schafe warten derweil ab und schauen dem Spiel geduldig zu, bis es knallt…
So langsam möchte ich einen Rechenschaftsbericht unserer Entscheidungsträger. Mit den Wischi-Waschi Nachrichten und Absichtserklärungen habe ich gestrichen die Nase voll. Diese hin und her-Geschiebe von Milliardenbeträgen hat sich scheins verselbstständigt. Dieses Spiel muss aufhören.
Die Kleinsparer, beispielweise Omas die einen Notgroschen für ihre Alterspflege auf den Volksbanken haben, werden regelrecht wegen der hohen Inflationsrate und dem geringen Sparzins geplündert. Das ist eine Sauerei, wenn man auf der anderen Seite mit tausenden von Milliarden Euros jongliert.
@Michele: Bewunderung für Ihre wohlformulierten Worte für dieses Desaster!
Ich frage mich auch wer diese Staatsschauspieler überhaupt noch kontrolliert.
Jeder kleine Angestellte hat die Faktenlage in Protokolle zu fassen und wird zukünftig an diesen Vereinbarungen gemessen. In diesen Schaustück gibt es überhaupt keine Regeln, rechtssicheren Aspekte zu berücksichtigen.
Die Protagonisten agieren als ob sie für jeden gescheiterten Gipfel und die Erhöhung von Rettungszahlungen für den “Golden Globe” vorgeschlagen worden wären.
Auf die Berücksichtigung der Interessenlage der Deutschen möchte ich aufgrund ausuferndem Artikulationsniveau meinerseits nicht eingehen.
Die Frage deutsch oder nicht deutsch steht gar nicht mehr zur Debatte. Momentan ist eine mühelose Umverteilung von unten nach oben im Gange. Der Leitzins-Pegel der EZB und ein paar andere Fakten haben für mich persönlich genug Aussagekraft
Früher habe ich mich nur mit meinem Beruf beschäftigt und darüber gar nicht nachgedacht. Das mache ich jedoch seit Tagen und mein klein bisschen Verstand hat mir einiges aufgezeigt. Ich bin erschüttert und mir reicht’s.
„Wachstumsfreundliche Konsolidierung und Job-freundliches Wachstum – das ist es, was wir brauchen.“
——–
Ja brauchen schon, haben wir aber nicht– eine Wunschvorstellung- damit kann man nicht bezahlen…
Zitat Merkel:.
Absolute Priorität genießen weiterhin die Haushaltskonsolidierungen, die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit, das wirtschaftliche Wachstum und die Suche nach Lösungen zur Bekämpfung der hohen Arbeitslosigkeit. „Wir glauben, dass die Mittel, die wir in Europa noch zur Verfügung haben, schnell eingesetzt werden sollen“, so Angela Merkel
——–
Wiedermal die üblichen Floskeln, schon 100 mal gehört, die Formulierungen kennen wir in und auswendig– genützt hat es noch nie .
Alles leere Worte.
“Das Land selbst müsse den Verpflichtungen gegenüber der Troika nachkommen.”
Zum Beispiel:
Sollte Griechenland im März die nächste Tranche der Finanzhilfen über voraussichtlich 80 Milliarden Euro ausgezahlt bekommen, gibt es eine reelle Chance, neue Rüstungsverträge abzuschließen. z.B.:
- bis zu 60 Kampfflugzeuge vom Typ Eurofighter für vielleicht 3,9 Milliarden Euro
- Französische Fregatten für über vier Milliarden
- Patrouillenboote für 400 Millionen Euro
- deutsche U-Boote, Gesamtpreis: zwei Milliarden Euro
Hauptprofiteur der griechischen Aufrüstungspolitik ist dabei ausgerechnet Europas Sparmeister Deutschland. Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hätten Griechenlands Ex-Premier Giorgos Papandreou noch Ende Oktober am Rande eines Gipfeltreffens daran erinnert, bestehende Rüstungsaufträge zu erfüllen oder gar neue abzuschließen.
Noch Fragen ???????
Literatur: “Die Zeit”
Nein, keine mehr.
Ich weiss auch nicht wieso, aber immer wenn ich über einen Jahrmarkt gehe und die bunten Luftballons an den Verkaufsständen festgebunden sehe – dann drängt sich mir der Vergleich mit den Milliarden und Billionen an Dollar und Euro und Yen und und und …. auf, die ohne Ziel um die Welt vagabundieren.
Und dann frage ich mich jedesmal: Wenn ich eine scharfe Schere nehme und die ganzen schönen Luftballons freilasse, ist dann deshalb das Volksfest zu Ende? Fehlt im Bierzelt deshalb ein Maßkrug? oder eine Schraube an der Achterbahn oder das Klopapier im Toilettenwagen?
Nein, das Fest geht weiter!
Und wenn wir etwas umdenken, geht auch die Wirtschaft weiter ohne die heiße Luft in den Ballons, mit der die Finanzgaukler den wirklich produzierenden Menschen die Früchte ihrer Arbeit stehlen – und das alles ganz legal.
Leute, holt die Scheren bzw alle euer Geld von der Bank.
Für jeden Tausendes, den ihr als “GELD” abhebt, werden 10.000 oder noch mehr Luftnummern erzeugt …
Vergessen Sie das, das geht inzwischen viel einfacher und Sie können damit nichts erreichen, es wird keine “Kreditklemme” geben… die EZB machts vor.
Sarkozys Vita ist einen Blick wert:
Sarkozy und der spanische Bischof von La Seu d’Urgell, Monseigneur Joan Enric Vives i Sicília, sind Kofürsten des souveränenen Staates Andorra. Zwar sind die Ämter nur repräsentativer Natur, aber sie besitzen ein Veto-Recht in auswärtigen Angelegenheiten. Es ist das einzige Land der Welt, bei dem zwei ausländische Amtsträger gleichzeitig die Funktion des Staatsoberhauptes wahrnehmen.
Nur eine Minderheit der Bevölkerung Andorras ist wahlberechtigt, da die meisten Einwohner nicht andorranische Staatsbürger sind. Die Staatsbürgerschaft kann nach 25 Jahren Aufenthalt oder durch Heirat eines andorranischen Partners erworben werden. Eine Ausnahme gilt für die beiden Staatsoberhäupter.
Am 25. September 1939 schloß Andorra einen Friedensvertrag mit Deutschland, mit dem es sich aufgrund der Nichtunterzeichnung des Versailler Vertrags seit dem Ersten Weltkrieg völkerrechtlich noch im Kriegszustand befand. Dies hat dazu beigetragen, dass Andorra im Zweiten Weltkrieg seine Neutralität bewahren konnte.
Selbstverständlich ist das tendenziös, was ich zusammengesucht habe. Aber, ist es nicht doch merkwürdig, daß das Staatsoberhaupt Frankreichs auch das Staatsoberhaupt Andorras ist? Dabei ist Sarkozy Ungar.
Mehr zum Kofürstentum Andorra und Sarkozy:
Die Währung in Andorra ist der Euro (unilateral eingeführt, nicht an der Europäischen Währungsunion beteiligt). Dazu prägt Andorra Sammlermünzen mit der Währungsbezeichnung Diner.
Die Römisch-katholische Kirche ist Staatsreligion in Andorra!
Der Zwergstaat Andorra ist kein Mitglieder der EU!
Besondere politische und wirtschaftliche Beziehungen unterhält die EU zu den europäischen Zwergstaaten in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft. Diese besonderen Vertragsverhältnisse zu Andorra, Liechtenstein, Monaco, San Marino und dem Staat Vatikanstadt sollen vor allem deren territorialer und damit arbeitsmarktabhängiger Verbundenheit zu den EU-Nachbarländern Spanien, Frankreich, Italien oder Österreich gerecht werden. Mit Andorra, Monaco, San Marino und der Vatikanstadt, die den Euro nutzen, bestehen zudem besondere Währungsvereinbarungen. Liechtenstein verwendet hingegen weiterhin den Schweizer Franken.
Die Zwergstaaten waren allerbeste Adressen als Offshore-Bunker für Schwarzgeld.
Wen wundert`s, daß da nichts Halbes und nichts Ganzes herausgekommen ist.
Operation gelungen – Patient tot.
Anders kann man diese Krisengipfelei nicht mehr nennen….vielleicht Steuergeldverbrennung?
Ich befürchte diese beiden esoterischen (sogenannten Politiker) Irgendwas haben noch nicht begriffen wie angespannt die Lage ist !
Gutmeinende hielten Merkels Verhalten in der Euro-Causa regelmäßig für eine gut gemachte Vorstellung zur Beruhigung von Volk und EU. Wie einst Houdini, der große Illusionist, würde sie eines Tages sagen: hoppla, so geht der Trick!
Leider gewinnen die Realisten zunehmend Oberhand, denen immer schon suspekt war, wie Kanzlerin Merkel da so im Nebel eigener und fremder Inkompetenzen herumzustochern schien – bar jeder Ahnung, Plan oder Ziel.
Auch nur halbwegs kundigen Beobachtern verstärkt sich der Eindruck bis hin zur tragischen Gewißheit, daß der verunglückte Euro unkontrolliert fallieren muß.
Ihn kontrolliert zurück abzuwickeln, hätte das Bestreben sein müssen, um Schäden wenigstens begrenzen zu können.
Es reicht nicht, keine Ahnung zu haben – man muss auch noch völlig unfähig sein, dies auszudrücken!
Sponti – Spruch aus den frühen 70 ern
also ich mein damit schon Merkozzi und nicht den vorherigen Kommentar
Wird erst besser werden wenn die beiden nie mehr vor die Kameras treten werden. Aber bis dahin werden sie noch unglaubliches Elend über uns bringen. Wir werden wohl gefragt werden wie wir solche Betrüger haben wählen können. Zumindest können wir dann sagen wir wurden nach Strich und Faden belogen. Ich denke mit Grausen an die letzte Bundestagswahl wo ich dachte ich wähle die “wirtschaftliche” Vernunft mit der FDP. Es ist zum verrückt werden.
FD om.
Und ich denke mit Grausen an die nächste Wahl 2013. Eventuell mit SPD/Grüne an der Spitze. Die einzig Positive wäre, das Elend hätte ein schnelleres Ende.
Natürlich meinte ich das einzig Politive.
Ale Völker werden verführt. Die, die sich nicht verführen lassen wollen, werden bombardiert.
Liegt das daran, daß wir Augen haben, die nicht sehen (wollen) und Ohren, die nicht hören(wollen)?
Die hilflosen Politlehrlinge verstehen selbst den Finanzmarkt zu wenig. Deshalb
wirken ihre Statements immer konfuser. Honi soit que mal y pense.
Es ist nun offensichtlich, dass diese Pokitkasparen und alle Beteiligten ( EZB, IWF, etc.) van Rumpelstilz, Barroso und wie sie alle heissen nicht mehr wissen, was zu tun ist.
Das ganze Problem ist ja auch viel zu komplex für diese sogenannte Elite.
Es gibt aber mindestens Lösungsansätze und nicht erst seit heute:
http://www.youtube.com/watch?v=1Yk3bssj7b4
Dieser Link wurde schon einmal von einem anderen User hier in verdankenswerter Weise eingestellt, ich finde ihn so wichtig, dass ich nochmals darauf hinweisen möchte. Es gibt noch Menschen, die denken können…..deswegen hört wohl niemand auf sie.
Solche Lösungsansätze widersprechen der Ideologie der sogenannten Elite. Um den Euro zu “retten” wird lieber alles an die Wand gefahren, die Demokratien zerstört und Europa mit Diktatur überzogen.
Das Erschreckendste aber ist, dass sich die Bürger noch immer ruhig verhalten und sich das alles gefallen lassen
die Einführung der Diktatur über den ESM ist für die MSM offensichtlich kein Thema. Dazu müßt man das Machwerk ja lesen und wo kämen wir dahin.
Das Ding wird mit Sicherheit vor dem Verfassungsgericht landen und ich bin gespannt, wie die sich wieder herauswinden. Wenn die das Abnicken, können sie nach der Verkündung gleich die roten Roben ausziehen und nach Hause gehen, die Musik spielt dann in Zukunft woanders.
Wulff hat sich seit er Bundespräsident ist mit deutlichen Worten unmissverständlich gegen die Merkelsche und Schäublesche Politik ausgesprochen, die uns immer weiter in die Verschuldung und die Arme der EU treibt.
Das Einzige wozu sich die Medien berufen fühlen ist, Wulff unter Verdacht zu stellen seinen Immokredit nicht ordentlich aufgesetzt zu haben – neben anderen Belanglosigkeiten.
Das ist die Umkehrung ihres Auftrages, denn das Privatleben von Wulff geht micht nichts an und über das was mich etwas angeht wird so gut wie nichts berichtet.
Politiker aller Parteien, die Medien, die Banken und Ausländische “Interessengruppen” sind sich einig, dass der ESM kommen muss. Wo kein Kläger, da kein Richter. Lediglich Wulff steht da noch irgendwie quer. Ich hoffe, obwohl ich Wulff eher nicht wollte, dass er allein wegen seiner Ablehnung des ESM durchhält. Allein für den Versuch hätte er ein großes Schloß mit Personal bis an sein Lebensende verdient.
Das hoffe ich auch.
Doch frage ich mich täglich mehr, wie weit man gehen würde, um Ihn aus dem Amt zu entfernen? Man kann nur hoffen, dass seine Leibwächter gut ausgebildet sind…
Das verbrecherische P.ack sollte sich einmal an den Begriff “Schlusstein” aus der Architektur erinnern.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schlussstein
Einen Solchen werden die Akteure nicht setzen können. Und das ist gut so.
Raus aus dem Euro- raus aus der EU !!!
Es gibt keine Lösung für global implodierende, Korruptionswirtschaften.
http://www.youtube.com/watch?v=EaaQGOiFFco
… müde und überarbeitet traten Angela Merkel und Nicolas Sarkozy am Montag vor die Presse … – GOTT die Armen …
… und schon wieder keine große Lösung ? – Menno !!!
Was bitte erwartet man sich von den ständigen Treffen ? – Was erwartet man sich tatsächlich von einer Merkel, einem Sarkozy, einem Monti, Draghi, “Rombuy-Wer”, oder was weiß ich von wem ..
Langsam wird es Zeit den Völkern reinen Wein einzuschenken und Ihnen mitzuteilen, dass das System “fertig hat”. – Wer rettet am Ende die Retter ? – Wie lange wollen DIE uns noch belügen, – wie lange wollen DIE noch das “tote Pferd reiten” . – Für wie DÄMLICH halten die UNS ???
….für ziemlich Dämlich….
Das “Hermanche” van Rompuy und unsere verehrte Frau Bundeskanzlerin reden also unisono mit dem “Freund” Sarkozy das “Wirtschaftswachstum” wie die berühmte Wunderwaffe der deutschen Reichsregierung in den letzten Tagen des Krieges herbei.
Ökonomischer Sachverstand kann sie dabei nicht geleitet haben.
Was nach der bisherigen von “Erfolg” gekrönten “Krisenbewältigung” zum Nutzen der Bankenmafia auch nicht mehr weiter verwundert.
Ein Blick auf den BDI (Baltic Dry Index – Preisindex für Frachtraten von Mengengütern im Schiffsverkehr), der nicht statistischen Verfälschungen unterliegt, zeigt, dass die weltweiten Frachtraten seit dem 20.12.2011 um 28,7% gesunken sind. Der BDI gilt unter Ökonomen als äusserst gewichtiger Frühindikator für das weltweite Wirtschaftswachstum.
Das Wachstum im Euro-Raum wird weiterhin durch die Flucht der Pensionskassen und Versicherungen aus den Euro-Papieren “gekräftigt”.
Die Fluchtgelder aus den Banken werden durch Zentralbank-Gelder “ersetzt”.
Dies alles und noch viel mehr,
würde ich ändern,
wenn ich der König von Deutschland wär’.
Fragt nach bei von Mises und von Hayek.
So, wie in Brüssel Zeit geschunden wird, ist es angemessen, von Schindluder zu schreiben. Warum? Nicht erst seit gestern wird diskutiert, was alles passieren muß, um den Wählern die Diktatur einer Fiskalunion schmackhaft zu machen.
Man läßt die Märkte hochkochen und die Marktteilnehmer ausbluten, lotet täglich den Stand der Dinge aus und entscheidet dann ad hoc den Schalthebel zur Diktatur umzulegen. Das ist schon alles, nicht mehr und nicht weniger. Alles ist vorbereitet.
Bei Wikipedia lese ich hierzu: “Als Schindluder wurde früher totes oder krankes Vieh bezeichnet, das zum Abdecker (Schinder) gebracht wurde. Das Schindluder wurde in früheren Jahrhunderten auf den Schindanger geworfen und den Aasfressern (Geiern, Raben und Krähen usw.) überlassen.”
Der Euro ist tot und wird den Wettbüros zum Fraß vorgeworfen.
Hans Kolpak
Deutsche ZivilGesellschaft
Es gibt eine Lösung; die geht zwar auch durch ein tiefes Tal der Tränen, aber am Ende kann es endlich wieder Licht geben:
Den Euro in Würde sterben lassen, einschließlich EZB.
Die EU auflösen, die Bürger Europas wollen keinen Einheitsbrei und keine Bevormundung.
Auflösung der Blockparteien in Deutschland, Franzosen, Italiener, Griechen und die Bürger auch aller anderen europäischen Staaten so leben lassen, wie sie wollen, jeder in seinem souverainen, mit eigener Währung Land.
Und: Zukünftig Finger weg von Fiat-Geld.
Leider gibt es nur eine einzige Lösung für dieses Problem – und diese wird auf den Sankt Nimmerleinstag hinausgeschoben !!!
Es wird nur auf den Faktor Zeit gesetzt – da Niemand eine Lösung hat und auch nicht den Mut da zu gestehen.
.. und die wäre?
dparvus hat doch beschrieben, woran wir kränkeln?
Das Probelm ist nicht neu und die Lösung bekannt. Allerdings sind Staaten mit einem gesunden Geldsystem immer irgendwie von Privaten “überredet” worden sich eine private Zentralbank zuzulegen. Danach gings dann rund:
http://www.youtube.com/watch?v=JXt1cayx0hs
Wenn die Situation äusserst angespannt ist und man dazu eigentlich nichts sagt, so ist das auch eine Antwort. Man weiss nicht, wie weiter.