Schweizer Wirtschaft: Franken und Euro sollen gekoppelt bleiben

Beim Schweizer Unternehmerverband Economiesuisse erwartet man die Fortsetzung der Geldpolitik, wie sie Phillip Hildebrand für die Schweizer National Bank praktiziert hat: Der Franken sollte an den Euro gebunden bleiben.

Rudolph Minsch, Chefökonom Schweizer Unternehmenverband Economiesuisse rechnet damit, dass sich der Fanken-Kurs auch nach dem Rücktritt von Hildebrand weiter an den Euro gekoppelt entwickeln wird. Der kurze Anstieg des Frankenkurses sei auf eine „Verunsicherung der Märkte“ zurückzuführen. Minsch sagte den Deutschen Mittelstands Nachrichten: „Wir sind überzeugt, dass der Mindestwechselkurz auch in nächster Zeit halten wird.“ Der Unternehmerverband rechnet mit der „Forführung der aktuellen Geldpolitik“ auch unter dem Nachfolger von Hildebrand.

Minsch bezeichnete den scheidenden Präsidenten als eine „fachlich gute Besetzung“ für die SNB, sei aber bei der FX-Aktion „unsensibel vorgegangen“.

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