Standard & Poor’s: Schelte für Sparkurs in Europa, Lob für EZB

S&P begründet die Herabstufungen mit der einseitigen Sparpolitik in Europa. Lob gibt es dagegen für die Europäische Zentralbank – für die Bankenrettung. Der Bericht ist ein Abgesang auf eine politische Konstruktion, die zwar eine gemeinsame Währung, jedoch keine einheitliche Wirtschafts- und Fiskalpolitik hat.

Aktuell:
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Im August 2011 sorgte die Ratingagentur Standard & Poor’s erstmals für Aufsehen auch außerhalb der wirtschaftspolitischen Insider-Kreise. Die Agentur stufte die USA herab. Die Obama-Administration fand einen Rechenfehler, den die Agentur korrigierte. In der Begründung bezog sich S&P dann weniger auf harte wirtschaftliche Fakten, als vielmehr auf eine politische Analyse des Konflikts zwischen Obama und dem Kongress über den Schuldenabbau (mehr hier).

Nun wiederholt S&P seine Argumentation und kritisiert in der Begründung zur Herabstufung von Frankreich, Österreich, Malta, der Slowakei, Slowenien, Zypern, Italien, Spanien und Portugal vor allem das politische Versagen in der Lösung der Schuldenkrise. Interessanterweise wird an erster Stelle der EU-Gipfel vom 9. Dezember 2011 genannt: Dieser habe, zusammen mit den darauf folgenden Statements der Politiker, den Eindruck erweckt, dass das von Merkel und Sarkozy als „Durchbruch“ gelobte Ergebnis „nicht ausreichend war und die finanziellen Probleme Europas nicht ausreichend erfasst“ habe.

Die Kritik von S&P entsprecht der reinen Keynesianischen Lehre: Die Rettungsaktionen seien nicht ausreichend ausgestattet, es fehle die Flexibilität, um die in Bedrängnis geratenen Staaten mit Finanzmitteln aus dem Sumpf zu ziehen.

S&P teilt die Auffassung der EU nicht, dass die europäische Schuldenkrise „nur eine der haushaltspolitischen Nachlässigkeit der Staaten der europäischen Peripherie“ sei. Für S&P liegen die Probleme tiefer: „Aus unserer Sicht sind die finanziellen Probleme sowohl mit externen Ungleichgewichte wie auch durch eine Kluft in der Wettbewerbsfähigkeit zwischen den Kernländern und der Peripherie zu begründen.“ Daher reiche die reine Sparpolitik nicht aus: „Ein Reformprozess, der nur auf fiskalischen Restriktionen beruht, kann sich selbst besiegen. Denn durch den Rückgang der Binnennachfrage durch die Konsumenten wegen mangelnder Zuversicht über die Arbeitsplätze und die geringeren Einkommen erodieren die nationalen Steuereinnahmen.“ Hier beginnen allerdings seltsame Widersprüche im Urteil von S&P: Denn die Agentur gibt unter anderem auch deswegen einen solche negativen Ausblick, weil sie fürchtet, dass „Regierungen zwar einen größeren Fokus auf wachstumsfördernde Strukturreformen legen wollen“, dabei aber „auf den Widerstand von mächtigen nationalen Interessensgruppen stossen könnten, deren Widerstand die Reformen gefährden könnten“. Hier könnten – wie seinerzeit beim Rechenfehler – zwei Absätze falsch umkopiert worden sein. Sachlich ergibt diese Kausalität keinen Sinn.

Großes Lob erntet dagegen die Europäische Zentralbank – auch hier wieder Keynes pur: Die EZB habe „erfolgreich die Anforderungen für Kreditsicherheiten gesenkt, indem sie stets neue Sicherheiten akzeptiert“, um den Markt mit Geld schwemmen zu können. Auch die niedrigen Zinsen von 1% findet S&P gut. Das größte Lob erhält die EZB jedoch für ihre umstrittenste Maßnahme: „Am wichtigsten ist, dass sich die EZB in beispielloser Weise in Rückkaufaktionen für Banken engagiert hat. Damit wurde der kurzfristige Druck der Kapitalaufnahme von den Banken genommen.“ Daher habe die Agentur auch die monetäre Bewertung der meisten europäischen Staaten unverändert gelassen.

Der Bericht von Standard&Poor’s zeigt, dass die Ratingagenturen im Grunde auch nicht wirklich weiß, wie die Schuldenkrise zu lösen ist. Mehr noch: Sie lobt die EZB ausdrücklich dafür, dass sie jeden Schrott als Sicherheit akzeptiert und auf dem Sekundärmarkt Staatsanleihen von in Bedrängnis geratenen Staaten kauft. Die entscheidende Frage, wie man gleichzeitig sparen und die Wirtschaft ankurbeln soll, bleibt unbeantwortet. In diesem Zusammenhang ist es eigentlich unlogisch, dass Frankreich herabgestuft wurde: Die Franzosen würden, wenn sie könnten, schon längst Geld ohne Ende drucken. Und nichts liegt den Franzosen so am Herzen wie ihre Banken – sind sie schließlich traditionellerweise der verlängerte Arm der Politik in die Wirtschaft. Die einzige Vision, die S&P vorlegt, ist das Märchen von den reichen Deutschen, die im Verbund mit den anderen starken europäischen Volkswirtschaften immer noch in der Lage seien, die Schwächen der anderen auszugleichen. Auch hier findet sich ein bemerkenswerter Widerspruch: Denn im Kern schieben die Autoren den Schwarzen Peter Angela Merkel und der Sparwut der Deutschen zu.

Das Urteil von S&P sagt im Grunde ein Abgesang auf die Euro-Zone. Denn es sagt im Kern, dass eine Währungsunion ohne politische Union nicht funktioniert. Ob allerdings die globale Wirtschaft mit der US-amerikanischen Doktrin vom unbegrenzten Schuldenmachen besser fährt, bezweifeln mittlerweile nicht nur die Anhänger der Wirtschaftstheorien von Mises und Hayek, sondern auch schon viele traditionelle Ökonomen. Das Missliche an der europäischen Krise: Im Grunde weiß keiner, wie man den Karren aus dem Dreck holen kann – auch nicht die fleißigen Analysten der immer noch mächtigen Ratingagenturen.

Mehr zum Thema:
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Sarkozy: „Wenn der Euro zerstört wird, löst sich Europa in Rauch auf“
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Kommentare

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  1. Reinhold sagt:

    S&P vertritt Deutschland mehr als die eigene Regierung!

  2. Stefan Wehmeier sagt:

    2012

    Alles gesparte Geld muss über Kredite zurück in den Geldkreislauf gelangen, anderenfalls bricht die Volkswirtschaft zusammen. Wenn aber die Geldvermögen, die sich bei nur wenigen Prozent der Bevölkerung konzentrieren, durch Zins und Zinseszins anwachsen, muss auch die Gesamtverschuldung exponentiell wachsen. Und wenn der mittelständischen Privatwirtschaft die Schulden bereits „Oberkante Unterlippe“ stehen, muss sich der Staat weiter verschulden, um den Geldkreislauf aufrechtzuerhalten. Wer ernsthaft an eine staatliche „Schuldenbremse“ glaubt, leidet an Realitätsverlust. Eine Reduzierung der Verschuldung bedingt eine spiegelbildliche Reduzierung der Geldvermögen! Sozialistische Bestrebungen, dies durch eine so genannte „Vermögensteuer“ oder gar Zwangsenteignung zu erreichen, sind im 21. Jahrhundert nicht mehr als zivilisiert zu betrachten, abgesehen davon, dass sie nur eine drastische Symptombekämpfung darstellen und das Problem nicht beseitigen, schon gar nicht dauerhaft beseitigen. Und welcher leistungsbereite Mensch will in einem Staat leben, in dem das, was man sich über Jahrzehnte aufgebaut hat, immer wieder enteignet wird, sobald es „Big Brother Staat“ nicht mehr in den Kram passt? Die freiheitliche Antwort auf das Problem der Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz (Kapitalismus) formulierte der bedeutendste Ökonom der Neuzeit, Silvio Gesell, mit den folgenden Worten:

    „Das Geld schafft das Proletariat, nicht weil die Zinslasten das Volk um Hab und Gut bringen, sondern weil es das Volk gewaltsam daran hindert, sich Hab und Gut zu schaffen.“

    Bevor wir verstehen können, was damit gemeint ist, machen wir uns erst einmal bewusst, was aller Wahrscheinlichkeit nach noch in diesem Jahr passieren wird, wenn es nicht gelingt, den exponentiellen Anstieg der Geldvermögen und damit auch der Verschuldung auf friedlichem Wege zu reduzieren:

    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2012/01/2012.html

    • Albert Albern sagt:

      Zitat:
      „Alles gesparte Geld muss über Kredite zurück in den Geldkreislauf gelangen, anderenfalls bricht die Volkswirtschaft zusammen.“

      Wenn das „gesparte Geld“ (es gibt auch veruntreutes Geld, das angespart wurde) über KREDITE zurück in den Geldumlauf gelangt, dann muss es irgendwann zurückgezahlt werden und die Wirtschaft bricht zusammen.

      Selbst wenn es den Zins und Zinseszins nicht gäbe…

      Der Geldkreislauf muss anders gesteuert werden als durch Kredite.

      • Stefan Wehmeier sagt:

        „…dann muss es irgendwann zurückgezahlt werden…“

        In einer Volkswirtschaft werden ständig irgendwelche Kredite zurückgezahlt, während andere Kredite neu vergeben werden.

        „Der Geldkreislauf muss anders gesteuert werden als durch Kredite.“

        Der Geldkreislauf wird nicht „durch Kredite gesteuert“, sondern bisher durch zwei Mechanismen, die aber beide in Wirkung destruktiv sind und jede Volkswirtschaft mit mathematischer Präzision zerstören:

        1. die schleichende Inflation
        2. die Liquiditätsverzichtsprämie (Urzins)

        Beide Mechanismen müssen durch eine staatliche Liquiditätsgebühr auf alles Zentralbankgeld (Bargeld plus Zentralbankguthaben der Geschäftsbanken) in Verbindung mit einer direkten Geldmengensteuerung (konstruktive Geldumlaufsicherung) ersetzt werden:

        http://opium-des-volkes.blogspot.com/2011/10/vollinvestition.html

        • Albert Albern sagt:

          Gut, @ Stefan Wehmeier, wir müssen uns gar nicht einig sein, eine faire Auseinandersetzung genügt schon:

          Das Perpetuum-Mobile der Kreditaufnahme:
          „In einer Volkswirtschaft werden ständig irgendwelche Kredite zurückgezahlt, während andere Kredite neu vergeben werden.“
          hat bereit einen Hacken – es berücksichtigt nicht das WACHSTUM.

          Um mit dem Wirtschaftswachstum konform zu sein, muss auch das Volumen der Kredit-Aufnahme steigen, selbst dann, wenn es kein Zins und Zinseszins gäbe. Daher müssten auch das Volumen der Kredit-Rückzahlungen steigen. Doch die Rückzahlungen hängen allein zeitlich den Kredit-Aufnahmen hinter her. Die Kredit-Rückzahlung kann erst dann steigen, nachdem die Kreditaufnahme gestiegen ist. Dazu kommt, dass nach einer Bankrott-Erklärung die Kredite nicht mehr zurückbezahlt werden können, also entspricht die Kredit-Rückzahlung nicht einmal einer STAGNIERENDEN Kredit-Aufnahme.

          (Witziger Weise bleibt das geliehene Geld, das ausgegeben und wegen einem Bankrott nicht zurückgezahlt werden kann, im UMLAUF. Es wird dadurch zum Geldeigentum, das nicht mehr „geliehen“ ist, sondern ehrenhaft durch irgendwelche Leistungen erworben wurde.)

          Aber zurück zum Wachstum:
          Wir haben gerade eine Situation, in der das geliehene Geld nicht oder nur mühsam zurückgezahlt werden kann. Das bedeutet Sparen, Ausgaben einschränken und damit die Wirtschaft lähmen. Auch wenn die Zinsen die Rückzahlung erschweren – selbst bei einem zinslosen Kredit muss dieser meist gleich, also von Anfang an in Raten zurückgezahlt werden, wodurch die Ausgaben des Kreditnehmers sinken.
          Wenn ich einen zinslosen Kredit aufnehmen könnte, und das selbige Geld in einem Wandschrank verschieße, um es anschließend ausschließlich in Raten zurückzahlen, würde sich an meinem Lebensstandart gar nichts ändern. Also könnte auch die Wirtschaft nicht wachsen.

          Und das alles meinetwegen!!!

          Es sei denn, meine anderweitigen Einnahmen würden steigen. Diese können aber nur dann steigen, wenn andere „Marktteilnehmer“ MEHR Kredite aufnehmen.

          Und zwar:
          MEHR Kredite aufnehmen, als an Krediten gegenwärtig zurückgezahlt wird.

          Das habe ich nirgendwo gelesen, kann deswegen mit keinem Link dienen, es entspricht nur meiner Logik, die ich bereits in der Grundschule erwerben musste, um mich vor der Klasse nicht lächerlich zu machen…

          Wenn Sie nun schreiben:
          „Der Geldkreislauf wird nicht “durch Kredite gesteuert”,“
          während Sie vorher geschrieben haben:
          „Alles gesparte Geld muss über Kredite zurück in den Geldkreislauf gelangen, anderenfalls bricht die Volkswirtschaft zusammen.“
          dann überfordern Sie ein wenig meine Logik, die ich bereits in der Grundschule erwerben musste.(Wie schon oben geschildert)

          Deswegen bin ich auf Ihre Erklärung angewiesen, um den Widerspruch zwischen den beiden Sätzen zu verstehen. Weil der Widerspruch durch diese Aussage noch untermauert wurde:
          „In einer Volkswirtschaft werden ständig irgendwelche Kredite zurückgezahlt, während andere Kredite neu vergeben werden.“

          Und damit sind wir wieder bei dem Perpetuum-Mobile der Kreditwesens, aus dem sogar die Diäten der Politiker und die Renten der Rentner problemlos bezahlt werden müssten…

          • Stefan Wehmeier sagt:

            „Um mit dem Wirtschaftswachstum konform zu sein, muss auch das Volumen der Kredit-Aufnahme steigen…“

            Sie verwechseln Ursache und Wirkung. Weil aufgrund einer seit jeher fehlerhaften Geldordnung die Geldvermögen auf Kosten der Mehrarbeit anderer steigen, muss auch die Kreditaufnahme steigen. Bestrebungen, die durch die Zinsumverteilung bedingte Massenarbeitslosigkeit zu begrenzen, erzwingen ein ständiges Wirtschaftswachstum:

            http://opium-des-volkes.blogspot.com/2011/11/der-blinde-fleck-der.html

          • Albert Albern sagt:

            Gar nicht so schlecht, @ Stefan Wehmeier,
            aber das Wirtschaftswachstum lässt sich nicht erzwingen!

            Und genau damit müssen wir jetzt leben. Das Fehlen einer vernünftigen Geldordnung zwingt viel mehr die „Ökonomen“ dazu, das Wachstum immer wieder zu beschwören – bis es halt nicht weiter geht.
            Und dann suchen die Politiker und die „Ökonomen“ nach Ausreden. Anstatt das Problem des lieben Geldes unvoreingenommen und ohne dogmatische Sichtweise zu untersuchen.

            Was sich aber durch das Fehlen einer vernünftigen Geldordnung sehr gut erzwingen lässt, ist das Wachstum der Schulden!!!

            Natürlich wird das Wachstum der Schulden auch durch den Selbstbedienungs-Biotop in den jeweiligen Staatsapparaten ausgezeichnet begünstigt – angefangen bei den Politikern bis zu den einfachsten Beamten.

          • Albert Albern sagt:

            Noch ein Zusatz wegen der vermeintlichen Verwechslung von Ursache und Wirkung:

            Was was zuerst da – das Geld oder das Wirtschaftswachstum???

            Um das Nachdenken über die Antwort etwas leichter zu machen:

            Was was zuerst da – der Euro oder das Wirtschaftswachstum???

            Obwohl die Antwort meiner Meinung nach so klingt:
            Erst müssen die Schulden gemacht werden, dann kann auch die Wirtschaft wachsen. Weil die Wirtschaft selbst auf der Kasse eines Supermarktes GLEICH BEZAHLT WERDEN werden will. Sonst stellt sie sich einem unberechenbaren Risiko aus.

            Also müsste rein theoretisch für das Wachstum der Wirtschaft zuerst das Geld vorhanden sein! Und die Geldmenge müsste wachsen – entsprechend dem Wirtschaftswachstum. Was sehr schwierig ist, weil die Geldmenge schon vorher wachsen müsste, wenn wir keine Schulden machen wollen.

            Weil wir das Wirtschaftswachstum nicht umsonst haben können. Und genau deswegen müssen wir auch Schulden machen. Weil wir es nicht besser wissen… Oder können…

          • Stefan Wehmeier sagt:

            „Was was zuerst da – das Geld oder das Wirtschaftswachstum???“

            Am Anfang war (und ist noch) die Religion: eine künstliche Programmierung des kollektiv Unbewussten, die den Kulturmenschen überhaupt erst „wahnsinnig genug“ für die Benutzung von Geld machte – lange bevor diese seitdem grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung wissenschaftlich erforscht war:

            http://opium-des-volkes.blogspot.com/2011/07/die-ruckkehr-ins-paradies.html

          • Josef sagt:

            Vielleicht hilft Ihnen folgende Geschichte weiter:

            3.1 Das rätselhafte 5–Mark–Stück
            Folgende Geschichte fand ich auf der Unterhaltungsseite einer Zeitschrift:
            Der Clown fand in der Manege ein blankes 5–Mark–Stück. Er ging damit zum Pferdeknecht und sagte: „Ich bin dir ja noch zehn Mark schuldig; hier gebe ich dir einstweilen fünf Mark zurück, dann schulde ich dir noch fünf.” Der Pferdeknecht bedankte sich, ging zum Stallmeister und sagte: „Ich bin dir ja noch zehn Mark schuldig; hier gebe ich dir einstweilen fünf Mark zurück, dann schulde ich dir noch fünf.” Der Stallmeister bedankte sich, ging zum Schulreiter und sagte: „Ich bin Ihnen ja noch zehn Mark schuldig! Hier gebe ich Ihnen fünf Mark zurück, dann schulde ich Ihnen noch fünf.” Der Schulreiter bedankte sich, ging zum Direktor und sagte: „Ich bin Ihnen ja noch zehn Mark schuldig, Herr Direktor; wenn Sie gestatten, gebe ich Ihnen einstweilen fünf Mark zurück, dann schulde ich Ihnen noch fünf.” Der Direktor bedankte sich, nahm den Clown beiseite und sagte: „Da, August, gebe ich dir mal fünf Mark, die anderen fünf bekommst du später.” Der Clown bedankte sich, gab die fünf Mark dem Pferdeknecht und sagte: „Jetzt sind wir quitt.” Der Pferdeknecht bezahlte mit dem 5–Mark–Stück seine Restschuld beim Stallmeister, dieser beim Schulreiter und dieser beim Direktor. Der Direktor nahm den Clown beiseite und sagte: „Hier, August, sind die restlichen fünf Mark, die du noch zu bekommen hattest.” So bekam der Clown sein 5–Mark–Stück zurück, und alle waren ihre Schulden los…
            Auch wenn die Geschichte auf den ersten Blick verwirrend erscheint, wird in ihr nichts anderes beschrieben als eine Reihe von Tilgungsvorgängen mit Hilfe eines umlaufenden 5–Mark–Stücks. Dass die Geschichte mit einem gefundenen Geldstück beginnt, ist für den Ablauf bedeutungslos und soll lediglich die Irritationen vergrößern. Genauso gut hätte der Clown die fünf Mark verdient, als Geschenk erhalten oder gestohlen haben können. Selbst bei einem falschen 5–Mark–Stück wären nach dem zweiten Umlauf die gesamten Schulden verschwunden.
            Verschwunden sind jedoch in der Geschichte nicht nur die Schulden der fünf Beteiligten von insgesamt 50 Mark, sondern auch Guthaben in gleicher Höhe. Denn der Schuld des Clowns beim Pferdeknecht stand ein Guthaben des Pferdeknechts beim Clown gegenüber usw.
            Durch diese Geschichte können wir erkennen, dass umlaufendes Geld nicht nur unzählige Male zum Kaufen, sondern auch unzählige Male zum Verleihen und Tilgen benutzt werden kann. Sowenig sich jedoch durch die beschriebene Tilgungskette die Geldmenge verändert hat, so wenig verändert sie sich durch eine Kette von Verleihvorgängen. Es ändern sich jeweils nur die Guthaben- und Schuldenbestände, die mit jeder leihweisen Überlassung von Geld entstehen und sich mit der Rückzahlung wieder auflösen.

            Aus „Das Geldsyndrom“ von Helmuth Creutz
            http://www.regiogeld-mv.de/media/document/19/GeldSyndrom_Creutz.pdf

          • Albert Albern sagt:

            Der Tauschhandel war schon vor der Religion da,
            @ Stefan Wehmeier.

            Und der Tauschhandel begleite die Entwicklung der verschiedenen Religionen wie auch die Entwicklung der verschiedenen Geldsysteme noch lange:
            http://de.wikipedia.org/wiki/Muschelgeld

            Und das deswegen, weil die Geldmenge immer hinter dem Wirtschaftswachstum hinkte.

            Also war das Wirtschaftswachstum schon lange vor dem Geld da.
            (Natürlich kommt man auf diese Antwort nicht allein durch Logik, man muss aus viel mehr Quellen schöpfen als nur aus einer einzigen… Mir reicht die Bibel auch nicht ganz.)

            Nur haben wir unsere wirtschaftliche Leistungen von dem Geld abhängig gemacht, weil es uns viel abenteuerlicheren Tausch von Leistungen und Waren ermöglicht, wie @ Josef mit seinem Hinweis auf die Geschichte mit dem rätselhaften 5–Mark–Stück verdeutlicht.

            @ Josef,
            hätte einer der Beteiligten das 5–Mark–Stück bei einer Bank auf einem Sparkonto angelegt, dann wäre uns das Lachen über die Geschichte vergangen.
            In unserer witzlosen Realität schulden wir uns aber nicht ALLE gegenseitig irgendwelche sich gegenseitig AUSGLEICHENDEN Summen. Die Welt wurde entweder durch Gott, oder durch die Religion oder durch das Geld auf Schuldner und Gläubiger geteilt. Und die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass die Schuldner sehr viele sind, die Gläubiger dagegen nur wenige.

            Nur von den Staatsschulden können wir sagen, dass sie uns ALLE zu Schuldnern machen. Aber hier hört dann unsere grenzenlose Gemeinsamkeit auch schon wieder auf…

            Vielen Dank für den Link, @ Josef
            Und für Ihre Links bedanke ich mich auch, @ Stefan Wehmeier.

            Möchte damit die Diskussion keineswegs beenden, finde die Diskussion viel interessanter als die Klagen und Flüche in den meisten Kommentaren. Freut mich, Menschen kennengelernt zu haben, die sich etwas mehr Gedanken machen und nicht nur ernsthaft, sondern auch interessant diskutieren können.

          • Stefan Wehmeier sagt:

            „Also war das Wirtschaftswachstum schon lange vor dem Geld da.“

            Wirtschaftswachstum an sich ist nichts Schlimmes. Problematisch wird es dann, wenn ein exponentielles Wirtschaftswachstum von 5 Prozent pro Jahr erforderlich ist (Wachstumszwang), um Vollbeschäftigung erhalten zu können. Dieser Wachstumszwang ergibt sich allein aus einer seit jeher fehlerhaften Geld- und Bodenordnung und der daraus entstehenden Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz, und nicht etwa dadurch, dass der Mensch „gierig“ (oder was auch immer) wäre.

            „Nur haben wir unsere wirtschaftliche Leistungen von dem Geld abhängig gemacht, weil es uns viel abenteuerlicheren Tausch von Leistungen und Waren ermöglicht,…“

            Geld ist die Grundvoraussetzung für entwickelte Arbeitsteilung und nach der Nutzbarmachung des Feuers wohl die bedeutendste Erfindung der Menschheit überhaupt. Die bedauerliche Tatsache, dass wir bis heute ein fehlerhaftes Geld (Zinsgeld) benutzen, sollte nicht zu dem Denkfehler verleiten, Geld sei grundsätzlich etwas „Schlechtes“ und müsste abgeschafft werden. Ohne Geld kommt eine Kultur über das „Niveau“ des vorantiken Ägypten nicht hinaus!

            Das Beispiel vom Josef sollte Ihnen verdeutlichen, dass Geld zuallererst ein Tauschmittel (genauer: universelles Zwischentauschmittel) ist, und nicht, dass die damit ermöglichten Tauschvorgänge „abenteuerlich“ wären. In dem Beispiel haben alle Schuldverhältnisse zwischen den beteiligten Personen schon vorher bestanden und konnten daher durch den Umlauf eines einzigen 5-Mark-Stücks ausgeglichen werden.

          • Albert Albern sagt:

            Ich fühle mich ein wenig missverstanden, @ Stefan Wehmeier.

            Ich habe nirgendwo behauptet, Geld wäre schlecht.

            Was dagegen die Kredite betrifft, könnte ich nur zinslose akzeptieren, und zwar für PRIVATE Überbrückung der Geldnot, vielleicht auch noch für Anschaffungen, die man sparend erst im viel zu reifen Alter realisieren könnte – wie z.B. ein Familienhaus.

            Dass die Wirtschaft vorzüglich mit Krediten arbeitet nenne ich Pseudokapitalismus, weil die Gewinne einfach abgezogen und anderswo investiert werden. Die Bevorzugung der Kredite bei der Wirtschaft lässt fast vermuten, dass in Deutschland nur wenig Kapital zur Verfügung steht, was aber nicht stimmt.

            Staatskredite müssten in der Verfassung vollständig verboten werden, wie ich schon anderswo schrieb – es handelt sich bei den Staatskrediten nur um Steuern, die in der Zukunft dringend erhoben werden MÜSSEN. Oder es wird die Autobahn-Maut eingeführt.

            Ich vertrete die Meinung, dass den Bürgern viel mehr Geld zur Verfügung stehen müsste, um sich nicht verschulden zu müssen. Das hätten Sie eigentlich bereits verstehen können.

            Die Behauptung:
            „wenn ein exponentielles Wirtschaftswachstum von 5 Prozent pro Jahr erforderlich ist (Wachstumszwang), um Vollbeschäftigung erhalten zu können.“
            ist nur ein Argument gegen Arbeitszeitverkürzung.
            Dank der Rationalisierung, Mechanisierung und Robotisierung der Arbeitsabläufe entsteht viel Freizeit für die Arbeitskräfte, und diese muss dank solchen gewieften Argumenten in der Arbeitslosigkeit verbracht werden.

            Mit der Aussage:
            „Nur haben wir unsere wirtschaftliche Leistungen von dem Geld abhängig gemacht, weil es uns viel abenteuerlicheren Tausch von Leistungen und Waren ermöglicht,“
            wollte ich noch einmal untermauern, dass ich die Ursache und Wirkung nicht verwechsle, wie Sie mir unterstellt haben:
            http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/01/36080/#comment-46020
            Es geht mir um die ABHÄNGIGKEIT der Wirtschaft vom Geld. Deswegen muss das Volumen des Geldes (oder der Kredite) entsprechend dem Wirtschaftswachstum steigen, sonst ist das Wachstum unmöglich. (Und auch die Weiterentwicklung, damit wir das “Niveau” des vorantiken Ägypten endlich überwinden.)
            Weil: Ohne Moos nichts los – wenigstens in der Wirtschaft.

            Oder auch: Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld?
            http://www.youtube.com/watch?v=uQQm7bKJskM

            Wir sind nicht die Ersten, die sich solche Gedanken machen…
            Mit einem „umlaufenden“ 5-Mark-Stück können zehn, zwanzig Kredite erfolgreich getilgt werden. Ich kann aber das 5-Mark-Stück NICHT auf einmal an zehn, zwanzig Leute verleihen! Es sei denn. ich betrüge irgendwie. Mit einem 5-Mark-Stück kann ich nur EINEN kredit in Höhe von 5 Mark jemadem anvertrauen…

          • Albert Albern sagt:

            Nachdem ich die „Staatskredite“ erwähnt habe:

            Der Staat darf kein Kredite Aufnehmen, müsste aber im Stande sein, Kredite zu vergeben! Anstatt mit dem Geld der Bürger Glücksspiel zu treiben…

          • Stefan Wehmeier sagt:

            „Ich fühle mich ein wenig missverstanden,…“

            Man kann Sie nur missverstehen, weil Sie nicht wissen, was Sie wollen. Sie wollen bestimmte Missstände abgestellt oder „verboten“ haben, ohne sich darüber bewusst zu sein, dass das in der (noch) bestehenden Geld- und Bodenordnung gar nicht möglich ist. Auf der anderen Seite können oder wollen Sie sich nicht vorstellen, dass eine Korrektur unserer seit jeher fehlerhaften Geld- und Bodenordnung alle Missstände selbstregulativ beseitigt, ohne dass sie „verboten“ werden müssten.

          • Albert Albern sagt:

            Übrigens:
            Die Geschichte müsste auch so funktionieren können:

            Der Clown, geplagt durch seine Schulden, ging zu seinem Vater und bat ihn um fünf Mark. Er ging damit zum Pferdeknecht und sagte: „Ich bin dir ja noch zehn Mark schuldig; hier gebe ich dir einstweilen fünf Mark zurück, dann schulde ich dir noch fünf.” Der Pferdeknecht bedankte sich, ging zum Stallmeister und sagte: „Ich bin dir ja noch zehn Mark schuldig; hier gebe ich dir einstweilen fünf Mark zurück, dann schulde ich dir noch fünf.” Der Stallmeister bedankte sich, ging zum Schulreiter und sagte: „Ich bin Ihnen ja noch zehn Mark schuldig! Hier gebe ich Ihnen fünf Mark zurück, dann schulde ich Ihnen noch fünf.” Der Schulreiter bedankte sich, ging zum Direktor und sagte: „Ich bin Ihnen ja noch zehn Mark schuldig, Herr Direktor; wenn Sie gestatten, gebe ich Ihnen einstweilen fünf Mark zurück, dann schulde ich Ihnen noch fünf.” Der Direktor bedankte sich, nahm den Clown beiseite und sagte: „Da, August, gebe ich dir mal fünf Mark, die anderen fünf bekommst du später.” Der Clown bedankte sich, gab die fünf Mark dem Pferdeknecht und sagte: „Jetzt sind wir quitt.” Der Pferdeknecht bezahlte mit dem 5–Mark–Stück seine Restschuld beim Stallmeister, dieser beim Schulreiter und dieser beim Direktor. Der Direktor nahm den Clown beiseite und sagte: „Hier, August, sind die restlichen fünf Mark, die du noch zu bekommen hattest.” So bekam der Clown sein 5–Mark–Stück zurück, ging zu seinem Vater und gab ihm das Geld. Und alle waren ihre Schulden los…

            Weil aber die Beteiligten KEIN GELD hatten und keine neuen Schulden machen wollten, starben sie den Hungertod. Dafür aber schuldenfrei…

            Wohlbermerkt – es gab bei dieser massenhaften Verschuldung keine Zinsen. Wenigstens das…

          • Albert Albern sagt:

            Meine Phantasie ist wirklich sehr beschränkt, um mir vorstellen zu können, was ich mir alles nicht vorstellen kann…

            Trotzdem suche auch ich nach Korrekturen.

            Und wenn es eine universelle „Korrektur unserer seit jeher fehlerhaften Geld- und Bodenordnung“ gibt, die „alle Missstände selbstregulativ beseitigt“, dann werde ich wohl nach dieser Korrektur lange suchen müssen, falls Sie uns das Geheimnis nicht verraten, @ Stefan Wehmeier.

            Die Menschen streben traditionell nach einer ORDNUNG, wir haben sogar Gott dazu gebracht, uns eine Ordnung zu geben, trotzdem wurde in all den Ordnungen, die wir bislang ausprobiert haben, vieles nicht bedacht. Es geht dabei nicht nur um die modernen Probleme, sondern und vor allem um unsere BELIEBIGKEIT, mit der wir mit der jeweiligen Ordnung umgehen. Ja, in keiner neuen Ordnung haben wir daran gedacht, dass sich unsre Beliebigkeit, oder wenigstens die Beliebigkeit unserer Kaiser und anderer Politiker gegenüber jeglicher Ordnung bravourös durchsetzen kann.

            Wenn es eine universelle Korrektur wenigstens für die „fehlerhafte Geld- und Bodenordnung“ geben sollte, die „alle Missstände selbstregulativ beseitigt,“ dann fange ich an zu glauben, dass es Gott mit uns endlich ernst meint…

            Bislang waren wir es immer, die Menschen, die alles mögliche regulieren wollten, und dabei immer wieder bereit waren, die Regeln hin und wieder zu hinterfragen:
            „Wer ohne Schuld ist, der soll als erste den Stein werfen.“

            Wobei wir immer wieder sorgfältig darauf achteten, ob die regulierenden Regeln für uns gut sind. So waren zum Beispiel die Regeln der Kaiserzeit für den Kaiser so ziemlich gut, für andere Menschen nicht so sehr. Und die Zinsregeln sind für die Banken gut, für andere Menschen nicht so sehr.

            Also stehe ich dem Geheimnis genauso skeptisch wie neugierig gegenüber…

          • Stefan Wehmeier sagt:

            „Und wenn es eine universelle “Korrektur unserer seit jeher fehlerhaften Geld- und Bodenordnung” gibt, die “alle Missstände selbstregulativ beseitigt”, dann werde ich wohl nach dieser Korrektur lange suchen müssen,…“

            Nein, Sie wollen die Lösung nicht finden und schon gar nicht verstehen,…

            http://www.deweles.de/files/soziale_marktwirtschaft.pdf

            …auch wenn sie sicherer ist als das Amen in der Kirche:

            http://www.deweles.de/files/himmel_auf_erden.pdf

          • Albert Albern sagt:

            Danke für die Links, @ Stefan Wehmeier.

            Falls ich die Lösung nicht verstehen sollte, werde ich sie auch nicht finden. Unabhängig davon, was ich so alles will…

  3. Ulrich Pranger sagt:

    Wollte Frankreich vielleicht sogar sein Triple-A verlieren und die Deutschen weiter für den EFSF usw. zahlen lassen?

    http://www.marktorakel.com/index.php?id=957100925682861218

    • Munnie sagt:

      Ja, so sehe ich das auch.
      Was besseres kann den anderen europäischen Ländern garnicht passieren. Jetzt ist Deutschland wirklich dran. Darf zahlen, zahlen, zahlen……

      Fast alle anderen sind raus.

      Das wirkliche Schlimme daran: Merkel und Schäuble blickens entweder nicht oder fahren voll darauf ab.
      Passt auf! Der ESM wird jetzt beschleunigt und ist „alternativlos“.

      Schande über euch!

  4. M.N. sagt:

    Freilich loben die Kapitalverzinsungswächter im Dienste der Vermögenden sämtliche Bemühungen der EZB, dass Kapital ihrer Kunden zu retten.

    Und koste es den kompletten Outsell der bundesdeutschen Euro-Trottel.

  5. Schwarzsauer sagt:

    Standard & Poor’s gehört zu McGraw-Hill, die wiederum ist Teilnehmer der CFR,
    Council on Foreign Relations, Trilateral Commission, Bilderberg

    Media Moguls who attended Bilderberg meeting in 2005
    BILDERBERG MEETINGS
    Rottach-Egern, Germany
    5-8 May 2005 List

    Corporate CFR:
    The McGraw-Hill Company, Inc.

    http://www.spingola.com/connected%20media.htm
    http://www.mcgraw-hill.com/

    Vielleicht lassen sich aus diesem Zusammenhang die nebulösen Auftritte Geithners bei den Krisen“gipfeln“ erschließen. Euro zerschießen, Europa enteignen und feindliche Übernahme. Die Meinungsmacher (Ratingagenturen) sorgen für den öffentlichen Wertverlust.
    Allerdings funktioniert dies wie eine konzertierte Aktion unter Mitwirkung der beteiligten „Opfer“, siehe Merkels Ausspruch, für die „Rettung“ des Euros sei jedes Mittel recht.
    Der Euro muß leben, auch wenn wir dafür sterben müssen.
    Das heißt die Zerstörung des demokratischen Europas und die Installation der EU-Diktatur ist das Ziel.

    • Karl Heinz sagt:

      Zitat:“Euro zerschießen, Europa enteignen und feindliche Übernahme. Die Meinungsmacher (Ratingagenturen) sorgen für den öffentlichen Wertverlust.“

      Genau das ist das Konzept. Man kauft mit wertlosen, gedruckten Dollar die Realwerte Europas auf. – Unternehmen, Immobilien, Land, Wälder, Wasser, Infrastruktur.

      Die Politdarsteller schaffen dafür die Voraussetzungen. Wenn die Plünderung erfolgreich beendet ist, werden die Währungsmanipulationen beendet und der Euro darf crashen.