EFSF-Anleihen: Banken erfüllen ihren Soll

Trotz Downgrade gingen die EFSF-Anleihen für niedrige Zinsen über den Tisch. Kein Wunder, haben die Banken doch genau dafür Geld von der EZB erhalten. 1,5 Milliarden Euro sind ja auch nicht viel.

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Der EFSF verkaufte heute kurzfristige Staatsanleihen im Wert von 1,5 Milliarden Euro: Die erste Auktion nach der gestrigen Herabstufung durch Standard & Poor’s (mehr hier). Die durchschnittlichen Zinsen bei den sechsmonatigen Papieren lagen bei niedrigen 0,2664 Prozent. Zum Vergleich: Frankreich hatte gestern sechsmonatige Staatsanleihen für 0,295 Prozent Zinsen verkauft (mehr hier).

Der Druck auf die europäischen Banken ist groß. Haben sie doch den EZB-Tender erhalten, um wieder schön brav Staatsanleihen zu kaufen (mehr hier). Da ist es selbstverständlich, dass man zugreift, wenn der EFSF Anleihen emittiert. Immerhin haben sie nur eine kurze Laufzeit und somit besteht kaum eine Gefahr. Entsprechend hoch war die Nachfrage. Was auch aufgrund des kleinen Angebots an Staatsanleihen im Wert von nur 1,5 Milliarden Euro kein Wunder ist. Ob die Banken aber genauso bereitwillig auf die Politik und die EZB hören, wenn es um Auktionen von langfristigen Anleihen geht, bleibt abzuwarten. Noch jedenfalls funktioniert das Draghi-Konzept (mehr hier).

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  1. luther sagt:

    die nach Europa delegierten GS Trickser beherrschen ihr Metier. Tarnen, Täuschen, Gaunern, Abzocken bis das Gewinnkonto explodiert.