Weltbank warnt vor weltweitem Crash

In ihrer neuen Wirtschaftsprognose warnt die Weltbank vor allem Entwicklungsländer vor den Konsequenzen einer stagnierenden Weltwirtschaft. Allen voran die Krise in der Euro-Zone sei gefährlich – die Region befinde sich bereits in einer Rezession.

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„Entwicklungsländer sollten auf das Beste hoffen und sich auf das Schlimmste vorbereiten“, sagte Andrew Burns in London. Er ist der Chef-Autor der neuen Wirtschaftsprognose der Weltbank. Der Bericht der Weltbank warnt die Entwicklungsländer explizit vor einem weltweiten Wirtschafts-Crash, wenn die europäische Krise eskaliere. Dieser Zusammenbruch werde schlimmer sein als die Zeit nach 2008/09. „Eine Eskalation der Krise würde niemanden verschonen“, so Andrew Burns.

Doch das geringere Wachstum in den Entwicklungsländern trägt ebenfalls zu einer schlechteren Weltwirtschaft bei (auch Chinas Wachstum ist stark zurückgegangen – mehr hier). „Sowohl der Abschwung in Europa als auch das schwächere Wachstum in den Entwicklungsländern erhöhen das Risiko, dass sich die beiden Entwicklungen gegenseitig verstärken werden und am Ende ein noch schwächeres Ergebnis steht“, erläutert die Wirtschaftsprognose der Weltbank.

Einem solchen Teufelskreis könnten die Entwicklungsländer nicht entkommen. Fallende Öl- und Rohstoffpreise sind nur ein paar der ersten sichtbaren Auswirkungen. Zudem wären Bankensysteme in ärmeren Ländern anfälliger für Finanzierungsrisiken: In den Entwicklungsländern fallen 2012 etliche Rückzahlungen für kurzfristige Schulden an, so der Bericht.

Die europäische Wirtschaft befinde sich „in einer Rezession“, so Burns. Andere Industrieländer werden 2012 vermutlich um 2,1 Prozent wachsen, heißt es in der Prognose der Weltbank. Das Wachstum der Weltwirtschaft wurde ebenfalls nach unten korrigiert. Rechnete die Weltbank zuvor mit einem Wachstum von 3,6 Prozent 2012 und 2013. So schätzt sie dieses nun nur mehr auf 2,5 Prozent in diesem Jahr und 3,1 Prozent 2013.

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Kommentare

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  1. Isabel sagt:

    Wie wärs mit einer neuen Vision: wir brauchen keine Banken und kein Geld mehr. Jeder bringt das Beste was er kann in die Gesellschaft mit ein. Die Menschen teilen die Dinge, die sie gemeinsam erwirtschaften. Was ist die Voraussetzung für eine solche Vision: eine komplett neue Denke. Die Menschen wollen gemeinsam friedlich leben und dafür möchten sie auch Gemeinschaft leben und teilen.

  2. Christiane sagt:

    Das Schiff ist aufgelaufen !!!!! welches Ohmen aus Italien – und nun müssen wir abwarten , bis es mit uns untergeht…, da uns alle RETTUNGSOPTIONEN wohl weg-geschlossen wurden. Oder so scheint es : alle Informationen zur reinen Hilfe aus unseren Bewußtseinen d e k o d i e r t wurden. Na guten morgen und lieber Gott Vater lass Abend werden und möge von Dir aufgeräumt werden.

  3. David sagt:

    Ho ho ho

    Weltbank also? Wer genau hat sich denn da selbst zur Weltbank deklariert … ?

    Wer genau ist berechtigt einen solchen Titel zu vergeben?

    Wo ist gleich nochmal die Weltregierung und die Weltarmee?

    Und wessen wird die Weltreligion sein …?

    Nur gut das es noch eine Offenbarung in der Bibel gibt, die uns zwar die eine Weltreligion bestätigt aus den ganzen falschen Religionen die in die Welt getragen wurden um die eine Wahre zu verschleiern (!) aber letzenendes doch Gott eingreift und Jesus Christus gewisse Mächte einhalt gebietet! 🙂

    Der König der Könige wird alles zum Guten wenden und das böse wird dann endgültig weichen samt diesen Lügenmär die uns seit Monaten vergegaugelt werden …

    • KiKa sagt:

      Gott ist die Schöpfung und die hat mit unserem jetzigen „Menschsein“ mit Sicherheit nichts am Hut.
      Jesus versuchte uns die Botschaft der Schöpfung mit auf den Weg zu geben, aber damit haben wir nichts am Hut.
      Laut Offenbarungen der Naturvölker (schon vor der Bibel) stehen wir nun an einem entscheidenden Punkt unserer Entwicklung (Bewußtsein vorausgesetzt) und ich bin schon mal gespannt, wie sich das darstellen wird. „Gott“ hat immer eine Antwort – könnte leicht sein, dass sie uns nicht gefällt.
      Es werden noch ganz andere Dinge auf uns zukommen, als so ein Finanzcrasherl.
      Achtsamkeit, Mitmenschlichkeit,… Na das wird noch was…….

      Liebe Grüße an meine Mitmenschen!

    • René sagt:

      Da kann ich nur zustimmen.

      Zum Glück liegt unser Leben und das Universum in Gottes Händen und bald wird die Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und die Liebe vor allen Menschen offenbart werden.

      Dann wird jeder den gerechten Lohn für seine Werke erhalten.

      wir können nur beten und hoffen, das viel mehr Menschen erkennen, bevor es zu spät ist, das das Leben mehr ist als Macht, Reichtum und Ehre…

  4. kreizkruzifix sagt:

    das sind alles kriminelle in brüssel,leider gibt es dort keine richter mehr…das heißt wir müßen es auf der straße ausfechten

  5. Durchblicker sagt:

    Das Lochband in der Mediendrehorgel sollte einmal gegen ein anderes Lied ausgewechselt werden. Immer die selbe Leier vom Crash, laßt es doch einmal richtig knallen, dann ist der Spuk vorbei.

  6. khaproperty sagt:

    Ein wenig Unterstützung zwecks Rettung der insolventen Euro-Staaten, um an das Geld aus dem Rest der Welt (bislang allerdings nahmen nur einige „reiche“ Euro-Länder an der Kapitalerhöhung des IWF teil) zu gelangen, muß schon sein für die Weltbank-Schwester IWF.
    Und Panik sowie Verwirrung hilft immer dann, das ganz eigene Süppchen zu kochen, wenn die Politiker (mitsamt ihren Wählern) nicht recht wissen, worum es warum wohl gehen mag in diesen unübersichtlichen Zeiten.

  7. gast sagt:

    Ja,aber bitte Revolutionen erst ab 18:00 uhr.