Generalstreik: EU-Chefs erreichen Brüssel nur über Militärflughafen

Brüssel wird zum EU-Gipfel komplett abgeschottet. Das gesamte öffentliche Verkehrsnetz sowie der Luftverkehr und belgische Häfen werden zum Erliegen kommen. Die Regierungschefs müssen über den Militärflughafen von Beauvechain einreisen.

Beschäftigte aus der Privatwirtschaft und des öffentlichen Dienstes Belgiens treten am Montag in einen 24-Stunden-Generalstreik. Nach Angaben der Gewerkschaften werde der Streik das gesamte Schienennetz, den Flugverkehr sowie belgische Häfen zum Stillstand bringen.

Auf den Eurostar-Strecken, die Belgien mit den Niederlanden und Deutschland verbinden, beginnt der Streik bereits Sonntagabend. Nach Angaben des London Evening Standard, rechnet Eurostar mit erheblichen Störungen. Der Hochgeschwindigkeitszug Thalys, der Paris, Brüssel, Amsterdam und Köln miteinander verbindet, wird ebenso ab Sonntag 22 Uhr bis Montag 23 Uhr aussetzen, berichtet Reuters.

Im Zuge des Streiks sollen zudem alle wichtigen Flughäfen Belgiens geschlossen werden. Erwin De Deyn, Vorsitzender der belgischen Gewerkschaft BBTK, sagte: „Ich kann nicht sagen, dass keine Flugzeuge fliegen werden, aber wenn die Piloten streiken, wird es wenig Bewegung in der Luft geben“. Die Agentur Belga berichtet, Premierminister Elio Di Rupo habe daher das Verteidigungsministerium aufgefordert, einen Notfallplan zu erstellen. So soll der Militärflughafen bei Beauvechain, 30 Kilometer östlich von Brüssel, zum Einfliegen der EU-Regierungschefs umfunktioniert werden. Problem: Der Flugplatz bietet nicht die nötigen Kapazitäten.

Die Wirtschaftsseite IFW kündigt zudem an, dass auch maritime Dienstleistungen bestreikt werden und belgische Häfen zum Erliegen kommen. Der Inchcape Shipping Services (ISS) sagt, Hafenarbeiter, Lotsen und Schlepper werden die Arbeit niederlegen. Daneben werden Streikposten die Zufahrten der Häfen blockieren.

Der 24-stündige Generalsstreik ist die Antwort auf die geplante Erhöhung des Rentenalters und Kürzung des Arbeitslosengelds. Belgiens Regierung will damit das Defizit von 3 Prozent des BIP – also den EU-Grenzwert – erreichen.

Kommentare

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  1. Klaus sagt:

    Die Deutschen sind einfach zu feige um zu streiken.Die denken nur an ihren eigenen
    Arsch.Wir Deutschen sind die letzten Jahren so gedrillt worden das wir zu allem ja und
    amen sagen.Da bei können wir unseren eigenen Kinder nicht mehr in den Augen sehen,
    Das fing schon bei der Einführung des Euro an.Da wurden wir so richtig GE…KT.
    Es ist nichts Teurer geworden nein nein, ich habe nicht für eine Wohnung 1600 DM ge
    zahlt nein nein aber dafür zahle ich heute 800 Euro kalt.Vor dem Euro verdiente ich auch3500 DM heute bekommt man im Durchschnitt 1750 Euro das heisst die meisten von un Deutschen fallen zu 65% in Altersarmut und die anderen 35% lachen sich in die
    Tasche, den wir haben sie reich gemacht. Aber das wird nicht lange dauern entweder
    haben wir wirklich bald einen Generalstreik oder es wird wie in anderen Ländern Autos
    brennen. Vorbilder für solche Streiks ist immer noch Frankreich die lassen sich nicht
    die Butter vom Brot nehmen.

  2. sven mai sagt:

    Auch in Deutschland ist ein Generalstreik nicht mehr fern.Kleine selbstständige Streiks weiten sich bereits aus.Auch ohne Zustimmung von den jeweiligen“gekauften/korrupten Gewerkschaftsführungen“!Wobei der DGB-Boss,Herr Sommer schon lange nichts mehr zu sagen hat.Der Arbeiter hat erkannt,daß der Hr.Sommer nur Werkzeug von Merkel und co.ist.Das ein Generalstreik angeblich in Deutschland nicht zugelassen wird,ist reiner Blödsinn.Verstöße gegen Menschenrechte,Wahllügen,nichteinhalten von nationalen und internationalen Gesetzen u.u.u. rechtfertigen schon Jahre einen Generalstreik.Ausserdem sind wir nicht Dümmer als der Grieche u.u.u..Die Kraft und das Potential ist längst vorhanden.
    Einhergehend mit einer einzigen Gewerkschaftsführung,ja auch der Polizeigewerkschaft,den diese hat auch die „Schnauze“voll von Staat und Regierung,wird ein solcher sehr bald erfolgen.Viele Polizeiangestellten,noch in Zivil,aber auch schon in „Uniform“nehmen immer mehr an Demo und andere Aktionen teil.Für einen solchen sollte jeder Bürger für 3-6 Monate vorbereitet sein.Anschließend/Abschließend wird eine Ablösung der Regierung erfolgen.Mit Austritt aus der diktatorischen EU.Es wird schwer aber Erfolgbringend für zig millionen Bürger/Arbeiter.

  3. sven mai sagt:

    Auch in der BRD wird es zu Massenstreiks kommen.Vorbereitet und gut organisiert sind diese bereits.Nur ein kleiner Teil muß noch Wissen,daß die sogenannte „Gehorsampflicht“,erloschen ist.Die sebstständigen Streiks sind gut
    organisiert.Und verlaufen in seiner Vorbereitung für einen Landesweiten Generalstreik
    sehr gut.Auf einen,von der BRD-GmbH gekauften Herr Sommer,nebst DGB-Führungsangestellten,kann und sollte sich Merkel und co. nicht mehr verlassen.
    Arbeiter und arbeitssuchende,zig millionen Bürger haben und begreifen,daß Einigkeit stark machen.Wieder mal! Sie haben begriffen,daß sie nichts mehr zu verlieren haben.
    Der kleine Teil des Bürgertums wacht auch auf! Langsam aber sie wachen auf.
    Sie stehen schon vor der „Tür des Arbeitsamtes“! Das geht denen doch zuweit.
    „Guten Morgen Deutschland“.

  4. conforma sagt:

    Wenn die politischen „Führer“ der Brüsseler Pöstchen-Anstalt, jene EU-Phantasten und €uro-Illusionisten, meinen, unser schönes Europa in Grund und Boden fahren zu können, es gegen den Willen von Millionen Bürgerinnen und Bürgern zu vergewaltigen, sollen sie sich nicht wundern, wenn jene Grenzen erreicht sind, um sich gegen weitere Zerstörung zu Wehr zu setzen. Die Gründe dafür lieferten und liefern nicht die einzelnen EU-Länder – es sind diese selbst-ernannten Brüsseler Politiker ohne Völker-Referendum, die erst über Jahre der Unfähigkeit diesen Ländern deren Probleme und Schulden aufgehalst haben. Politiker, die etlichen Ländern die Luft zum Atmen nehmen, das nennen diese Koryphäen dann „sparen“, aber gleichzeitig ohne genügend Luft Leistung für Wachstum fordern, können nicht mehr richtig im Kopf sein.

    Die bisherigen Transfer-Gelder: Wo sind die eigentlich hingeflossen, in welche undurchsichtigen Kanäle, wer hat sie bekommen, was hat man mit ihnen gemacht? Kein Bürger weiß davon. Für Griechenland weiß man mittlerweile, dass Milliarden verwendet werden für umfangreiche Panzer- und Waffenkäufe in den USA, Milliarden wurden und werden sofort an Gläubiger-Banken überwiesen. Warum wohl wird Griechenland mit Waffen vollgepfropft? Die amerikanischen Panzer sind für griechische Einsatz-Verhältnisse gar nicht geeignet. Es gibt aber in Griechenland starke amerikanische Basen – soll Griechenland demnächst ein Sprungbrett für den Fall eines Falles sein? Man schaue sich mal auf einer Landkarte den Großraum Süd-Europa, Naher-Osten, Iran und Arabien an, dann sollte man etwas weiter denken. Letztlich hat jedoch der Schutz für uns, den Westen, höchste Priorität. Das ist kein Widerspruch gegenüber der abartigen Brüsseler Politik.

  5. conforma sagt:

    Sehr geehrte Redakteurinnen und Redakteure der Deutschen-Mittelstands-Nachrichten,
    jeder sollte Ihnen dankbar sein, dass Sie ihre Leser und Leserinnen aktuell mit Infos versorgen, die man bei vielen der ach so qualifizierten großen Zeitungen, Zeitschriften und den anderen Medien nicht finden kann, weil diese devotes Wohlverhalten üben, sich hinter der „Politischen Korrektheit“ verstecken, die nichts anderes ist als manipulierte Wahrheit oder durch Nachrichten-Unterdrückung eine andere Art der Lüge praktizieren.
    Wollte ich nur mal gesagt haben – nochmals aufrichtigen Dank!

    • Autofokus sagt:

      Ich schliesse mich dem Beitrag von conforma vorbehaltlos an. Es ist schon mehr als bedenklich, was die Mainstream-Medien alles verschweigen oder schönreden. Deshalb auch meinen Dank an alle Mitarbeiter der DMN.
      Wer wirklich informiert sein will, braucht keine anderen Medien, Diese Tatsache sollte man über die social media FB, Twitter etc im Netz und auch mündlich möglichst schnell verbreiten, solange das noch möglich ist.

  6. Margrit Steer sagt:

    Ich stelle mir gerade vor, wenn wir gute Gewrkschafte hätten, wie schnell auch ganz Deutschland lahm gelegt werden könnte.
    Bei uns ist ein Generalstreik zwar verboten, aber wenn jeden Tag ein anderes Bundesland in Streik träte, dann wäre in knapp 2 Wochen das ganz Land lahm.

    • sven mai sagt:

      Das stimmt so nicht.Ein Generalstreik ist nicht verboten.Das ist nur Diktiert.
      Vom Volk nicht so gebilligt/genehmigt u.u.u.
      Das kann keine Firma,auch die BRD-GmbH nicht.Ist für zig millionen Arbeitnehmer uninterssant.Brauch nicht beachtet zu werden.Zumal ein Generalstreik viele „diktierte Gesetze“automatisch,außer Kraft gesetzt werden.Ob durch die verräterische DGB-Führung ausgerufen,oder von der Basis selbst durchgeführt.Friedenspflichten und weitere Klauseln sind hinfällig geworden.Der Arbeitnehmer ist nicht verpflichtet sich Diktationen zu unterwerfen.

  7. Margrit Steer sagt:

    Alo ich muß mal ein Riesenlob anbringen für die Zeitung, Redaktion und die Mitarbeiter.
    Hier wird wenigstens die wahrheit geschrieben.
    In den übrigen politik-konformen Systempressen ist das ja leider nicht merh der Fall.#
    Das Vok muß ja dumm gehalten werden.
    Alsovielen Dank für Ihre tolle Berichterstattung