Einkommen in Europa wachsen langsamer

Weil Einkommen und Konsumausgaben in der Eurozone weniger schnell wachsen, haben Haushalte begonnen stärker zu sparen.

Die Konsumausgaben in der Eurozone wachsen weniger schnell. Das verfügbare Nettoeinkommen wuchs im dritten Quartal 2011 um nur 3,2 Prozent. Noch im Vorquartal waren es 3,5 Prozent gewesen. Pro Haushalt ging das verfügbare Einkommen sogar um 0,8 Prozent zurück.

Mit dem Wachstum des durchschnittlichen Einkommens verlangsamte sich auch das Wachstum der Konsumausgaben. Sie waren zuletzt nur noch um 2,1 Prozent mehr geworden. Das sind 0,6 Prozent weniger Zuwachs als im Quartal davor. Dies teilte die Europäische Zentralbank mit.

In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres sparten die Haushalte in der Eurozone wieder etwas mehr. Das langsamere Wachstum des Einkommensniveaus und des Konsums dürfte von den Sparprogrammen in der Eurozone mitverursacht sein.

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Kommentare

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  1. TNT sagt:

    Wie, die Einkommen wachsen noch?

    Die Realeinkommen in Deutschland schrumpfen seit 12 Jahren – zuletzt 2011.

    Allein in den letzten 5 Jahren laut Frankfurter Allgemeine um sieben Prozent (siehe: http://is.gd/KveOMx)

  2. schlaumeister sagt:

    In Deutschland sinken die Einkommen nach Abzug der Inflation ständig und das
    schon seit Jahren.

  3. Mark sagt:

    Echt? Wo wachsen die Einkommen denn noch? Kann man das bitte nach Land und Einkommenshöhe aufschlüsseln? Ich habe die Vermutung, dass in fast allen Euroändern nur noch die Spitzeneinkommen steigen…