Athen: Unruhen vor Abstimmung zu Griechenland-Rettung

Während im griechischen Parlament über die Rettung debattiert wird, kommt es auf den Straßen von Athen zu Straßenschlachten.

Aktuell:
Zahlreiche Gebäude in Athen in Flammen!

Am Sonntagnachmittag hat im Parlament von Athen die Debatte über die Griechenland-Rettung begonnen. Die Parteiführer hatten ihre Abgeordneten eingeschworen, für das neue Sparpaket zu stimmen. Sowohl die Sozialisten als auch die Konservativen haben ihren Mandataren gedroht, dass jene, die gegen den Sparkurs stimmen, bei der nächsten Wahl nicht mehr für ein Mandat aufgestellt werden.

Außerhalb des Parlaments kann es zu ersten Ausschreitungen. Demonstranten warfen Steine und legten Feuer mit Benzin, wodurch eine regelrechte Feuerwand entstand. Die Polizei antwortete mit Tränengas. Zehntausende Griechen hatten sich auf den Weg gemacht, um gegen die bevorstehenden Beschlüsse zu demonstrieren.

Auch die Abgeordneten konnten den „Gefechtslärm“ hören. Der linke Abgeordnete Panagiotis Lafazanis sagte, man könne das Tränengas bis ins Parlament riechen.

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Kommentare

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  1. TheSpiritOfTheTimes sagt:

    Tja, sieht so aus als ob die einzige Sprache die die da oben verstehen, blaue Bohnen sind!

  2. Hellseherei sagt:

    Egal was die Demokratten versprechen, am Ende haben sie nur noch Tränengas
    und Polizeigewalt für ihr Volk übrig.

  3. Elsbeth sagt:

    Das kommt in allen Ländern. Es wird Zeit, daß alle endlich ihre eigenen Währungen wieder bekommen und intelligente und vor allem UNABHÄNGIGE Menschen in die Regierungen kommen.

  4. heide preiss sagt:

    ja, er ist durch. grad eben gesehen. die menschen, die sich gegen diese sparzwangsjacke, diese unmenschlichkeit wehren wollen, wißt ihr, wie sie auf n-tv genannt wurden? randalierer und chaoten. kein kommentar mehr.

  5. bauer sagt:

    @ Ullrich Strakow

    um Gottes Willen keine Flüchtlinge repatriieren! Die werden doch direkt nach Deutschland durchgewunken und von Parteien, Medien, Kirchen, Gewerkschaften mit offen Armen empfangen …

  6. Julia sagt:

    Ist doch eine Frechheit. Papademos ruft zur Ruhe. In einer Demokratie hat Gewalt keinen Platz und wird nicht toleriert. Dieser Mensch, was moechte er denn gern von einer Demokratie? Abnicken abnicken.

    Ich denke der Plan ist durch. Die armen Griechen!