Razzien in Rom und Zürich: Mafia fälschte im großen Stil US-Staatanleihen

Bei einer Polizeirazzia in Zürich fiel den Ermittlern ein überraschendes Vermögen in die Hände: Die Mafia hatte US-Staatsanleihen im Wert von 6 Billionen Dollar gefälscht – das wäre etwa die Hälfte der amerikanischen Staatsverschuldung.

In drei Safes in Zürich wurden gefälschte, amerikanische Staatsanleihen im Wert von sechs Billionen Dollar gefunden, dass teilten italienische Anti-Mafia-Staatsanwälte aus der südlichen Stadt Polenza in einer E-Mail mit. Die gefälschten Papiere hätten einen Wert von fast der Hälfte der amerikanischen Staatsverschuldung

Die italienischen Behörden haben acht Personen, die im Zusammenhang mit den gefälschten Anleihen stehen (Operation Vulcania), festgenommen. Die US-Botschaft in Rom hat bestätigt, dass die Wertpapiere unecht sind, so die Behörden. Sie haben das Ausgabedatum 1934 und besitzen pro Stück einen Nominalwert von einer Milliarde Dollar.

Der Staatsanwaltschaft zufolge wurden die gefälschten US-Anleihen 2007 von Hongkong nach Zürich gebracht. Die Tatverdächtigen wollten mit den unechten Anleihen Plutonium aus Nigeria kaufen, wie aus einem von der Polizei abgehörten Telefongespräch hervorging.

Die italienischen Fälscher haben sich offensichtlich an Mario Draghi ein Beispiel genommen: Sie wollten durch Drucken reich werden. Aus legalen Gründen kann das EZB-Geschäftsmodell leider nicht auf die Privatwirtschaft übertragen werden.

Kommentare

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  1. dogbert sagt:

    David Wilcock: Hier gibt es auch noch eine hübsche Legende und viele Fotos der Artefakte, angeblich von Neil Keenan und der „Dragon Family“

    Kleiner Wermutstropfen:
    Sucht mal die Fotos der Kiste “Federal Reserve Bank of Chicago Bond Chest — Front View” und “Federal Reserve Bank of Chicago Bond Chest — Front View Close-Up” und guckt euch die US-Flagge genauer an (Fotos herunterladen und vergrößern)! Ich zähle 52 (!) Sterne auf 8 Reihen, versetzt angeordnet in 6er und 7er Reihen. Zum einen gab es eine solche US-Flagge niemals, zum anderen sah die US-Flagge 1934 anders aus: 6 Reihen zu je 8 Sternen = 48.

    Mein persönliches Fazit:
    Die ganze Geschichte der “Dragon Family” ist eine Legende, um dem riesigen Betrug Glaubwürdigkeit zu verleihen. Und Benjamin Fulford als Märchenonkel steckt ganz tief mit drin. Vielleicht waren die USA 2010 deshalb auch so furchtbar gallig auf Nordkorea und versuchten, einen Krieg vom Zaun zu brechen: weil NK mit drinsteckt und per Finanzterrorismus versucht(e), das US-geprägte Wirtschaftssystem zu erschüttern. Mindestens sollten ein paar gutgläubige Opfer um viel Geld erleichtert werden. Aber Plutonium?

    • Alexander Illi sagt:

      Wilcock’s Erklärung für die 52 Sterne und die extrem vielen Rechtschreib- und Grammatik-Fehler etc. auf praktisch ALLEN den Tresoren, Kisten, Bond-Scheinen etc. ist, dass dadurch denjenigen, die ihre Gold-Bonds einlösen wollen, Fälschung vorgeworfen werden kann.
      Wilcock erklärt weiterhin, dass diese Gold-Bonds auch nach Bretton-Woods noch ausgegeben worden sind, um sie zu aktualisieren – als der Preis von Gold stieg, wurden den Bond-Eigentümern neue Bonds zugesandt, um den Wertanstieg zu dokumentieren.

      Mal andersherum – welche Fälscherwerkstätten, die sich so viel Mühe machen (siehe die ganzen Fotos in Wilcock’s Artikel-Serie „Financial Tyranny“), würden UNABHÄNGIG VONEINANDER massenhaft solche simplen, eklatanten Fehler begehen…

      Ich möchte da kein Urteil abgeben – Allerdings bringt Wilcock in seinem z.T. sehr fundierten, dutzende Seiten langen Recherche-Bericht mehr als „Legenden von der Dragon Family und OITC“.
      Seinen Berichten und untermauernden Fakten kann ich mehr abgewinnen als einem pseudo-lakonischen Dementi der US-Botschaft.

      David Wilcock’s Artikel, Teil 1 von 10:
      http://www.divinecosmos.com/start-here/davids-blog/1023-financial-tyranny

      • dogbert sagt:

        Aber es handelt sich doch nicht um Gold-Bonds, sondern um goldgedeckte Dollar-Bonds. Wie will man den Eigentümern neue Bonds als Wertausgleich zusenden, wenn die Eigentümer nicht registriert sind? Und was passiert, wenn der Goldpreis sinkt, nimmt man den Eigentümern dann wieder Bonds ab? Wie soll das Verfahren dazu aussehen, wie die Verträge?

        Zu den kleinen und großen Fehlern:
        Die Sachen kamen aus Asien, richtig? Wie gesagt, mein Tipp wäre Nord Korea, und da spricht man eher wenig Englisch: Superdollar, KCNA.

        Welcher Empfänger hätte diese teils plump falsch geschriebenen Zertifikate angenommen?

        Wenn die Fed Dollars braucht, dann druckt sie welche. Zu leihen braucht sie diese von niemandem.

        • Alexander Illi sagt:

          Alle Ihre Fragen sind vollkommen angebracht und wichtig.

          Auch ich wundere mich, wieso Empfänger diese teils plump falsch geschriebenen Zertifikate angenommen hätten, wie und wo die Eigentümer registriert wären, was passiert sein soll, wenn der Goldpreis sank…
          Nach Wilcock’s und Fulford’s Szenarien wären da schon spektulative Antworten denkbar, und wahrscheinlich sind ein paar Antworten schon in Wilcock’s Artikel enthalten, aber als Laie mit sehr beschränkter Zeit kann ich das momentan nicht überprüfen, und harre neuer offenkundigerer Entwicklungen.

          Von der anderen Seite gibt es genausoviele Fragen…:

          Z.B. auch, warum überhaupt Fälscher solchen Aufwand betreiben würden für Phantasie-Zertifikate, die ihnen niemand abkaufen würde. Ein vernünftiger Fälscher würde sicherlich normale Scheine fälschen, oder?
          In den Kommentaren hier unten wurde schon auf weitere Ungereimtheiten dieser Nachricht hingewiesen.
          In der zweiten Kommentarsektion zu Wilcock’s Recherchebericht hat ein Kommentator („Arend Lammertink“, mehrere Kommentare vom „February 15, 2012“) zumindest dem ersten Anschein nach recht fundiert nachgewiesen, das solche Zertifikate ausgegeben worden sind:
          http://www.divinecosmos.com/start-here/davids-blog/1026-financial-tyranny-final?start=3
          Ich bedaure fast, dass es eher nicht mein besonderes Talent ist, mich in den „Sumpf“ der Finanzwelt-Details zu begeben – meine ausgeprägte Fähigkeit liegt im ziemlich unbefangenen „von oben Betrachten des ganzen (Finanz-) Systems, ausgehend von den Prinzipien“.
          Für mich ist dieser Fall noch überaus rätselhaft.

          Mit lieben Grüßen

  2. Korsar sagt:

    Liebe Redaktion, liebe Leser, war da nicht schon einmal etwas?

    Leider weiss ich nicht, ob ich das kopieren könnte, deshalb der Hinweis auf Heft und Titel.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13679505.html

  3. Gautier Irgendwo sagt:

    Die Schweizer müssen wohl einen gesunden Schlaf haben dass bei
    ihnen Derartiges längere Zeit unbemerktes jetzt noch geschehen kann?

  4. werner sagt:

    Im Artikel ist ein Fehler. Die amerikanischen „billions“ sind unsere Milliarden. Also nix mit der Hälfte der US-Staatsverschuldung! Peinlicher Schnitzer!

    Auch noch genug, aber uninteressant. Außerdem, was soll der Blödsinn: Staatsanleihen von 1934 sind längst getilgt, das hätte also bestenfalls musealen Wert, denn wer die jedoch zum Ultimo nicht getilgt hätte, hätte seit 1934 90% seines Geldes verspielt, denn der Dollar von 1934 (Dollar ist Dollar) hat heute nur die Kaufkraft von 10 cent von damals.

    Wenn heuzte jemand mit diesne Papieren daherkommt, weiß das US-Finanzministerium genau, welche Seriennummern zurückgelaufen sind, welche nicht. Es ist also leicht möglich, die Fälschungen zu entlarven.

    Das ganze ist eine Zeitungsente um von wirklichen Problemen abzulenken.

  5. Brainsworld sagt:

    Ich muss den Artikel leider kritisieren, der bringt nämlich genau die Meinung nach aussen, die auch von den Regierenden gewünscht wird. Wie man dieses Thema auffassen sollte, ist aus den User Kommentaren besser ersichtlich.

    Man wollte damit Plutonium kaufen …. also bitte …. dieser Satz is so ausgelutscht und abgesehn davon noch nie Wahr gewesen, das sowas überhaupt übernommen wird find ich recht traurig.

  6. cashca sagt:

    Ich lach mich kaputt!
    Egal wer oder .was dahinter steckt- allen fündigen und suchenden Personen- Blogger-Blogbetreiber– euch allen ein ganz großes danke für die Aufdeckung von Mafiageschäften.
    Was würden wir ohne euch machen? Nichts wüssten wir alle. Wir würden unwissend und dumm bleiben.
    Doch diese Meldung, das ist der Hammer. Das kann eigentlich nur von einer Organisation organisiert worden sein. Die Gleiche, die derzeit überall für Wirbel sorgt, und ihr „TUN und ihre „Aktivitäten“ zum Wohle der Menschheit einfach nicht lassen kann.
    Was wäre die Welt ohne diese „Wohltäter“– rund um den Globus.?.
    Wie heißt es doch: „Es ist jeder Tag verloren, an dem man nicht gelacht hat.“
    Der heutige Tag ist also ein guter Tag, ich habe kräftig gelacht.
    bin gespannt, wie die Storry weiter geht.
    Haltet uns auf dem Laufenden, es ist zu schön um wahr zu sein.

  7. Erik sagt:

    Very interesting.. there are appears to more of these „fake“ bonds around. I think they are real. If you want to see more photos or read the whole story behind these bonds got to http://www.divinecosmos.com/start-here/davids-blog/1023-financial-tyranny?start=3

  8. Don Corleone sagt:

    Die Frage ist jetzt, um welche Mafia handelt es sich eigentlich? Wir haben mittlerweile zu viele solcher Vereinigungen.

  9. Alec sagt:

    Again sorry this is english, here’s a link to the Financial Tyranny Article. I would argue that the evidence is overwhelming and there’s no debate as to who has been illegally using money. Anyway…
    http://divinecosmos.com/start-here/davids-blog/1026-financial-tyranny-final
    Thanks for reading!