Troika plant Ständige Vertretung in Athen

Die Niederlande gehen mit harten Forderungen in die in diesen Minuten beginnenden Verhandlungen über die Griechenland-Rettung: Sie wollen nicht mehr bezahlen als vereinbart und wollen zur Überwachung eine ständige Kontroll-Einrichtung in Athen etablieren.

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Trotz der guten Stimmung des griechischen Finanzministers Evangelos Venizelos vor dem Treffen der Eurogruppe gibt es immer wieder kritische Stimmen unter den Finanzministern beim Treffen der Eurogruppe. Nun äußerte der niederländische Finanzminister Jan Kees De Jager Bedenken. Er sagte, er sei noch nicht davon überzeugt, dass Griechenland alle Verpflichtungen tatsächlich einlösen könnte. „Jede Seite muss für sich entscheiden, ob Griechenland genug getan hat. Vergangene Woche war das nicht der Fall und die Woche davor auch nicht“, zitiert die griechische Zeitung Kathimerini Jan Kees De Jager.

Aus diesem Grund schlägt De Jager nun vor, dass die Troika eine ständige Vertretung in Athen einrichten soll, um die fiskalischen Entscheidungen Griechenlands zu überwachen. Das von Deutschland und Frankreich ins Gespräch gebrachte Sperrkonto für Griechenland ist ebenfalls noch im Gespräch. Zudem betonte er, dass die Niederlande definitiv keinem Rettungspaket zustimmen würden, das die 130 Milliarden Euro überschreiten wird (noch ist nicht sicher, ob dieses Ziel erreicht werden kann – hier). Die Finnen haben sich indes in einem Vertrag zusichern lassen, dass sie für ihren Beitrag zum Rettungspaket einen Pfand erhalten (hier).

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Kommentare

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  1. anonymus sagt:

    the new world order läßt grüßen.

  2. Jochen Lutz sagt:

    Die Finnen bekommen ein Pfand und wir Deutschen bleiben mal wieder auf den Schulden sitzen!

    • Margrit Steer sagt:

      Also das müssen Sie richtig verstehen.
      Deutschland soll ja mit aller Macht platt gemacht werden.
      Was usnere antidetuschen Grünen mit ihrem MulitKulti nicht geschafft haben bis jetzt, wollen sie nun auf diese Art