Wütende Franzosen: Sarkozy muss sich in einer Bar verstecken

In Frankreich kochen im Wahlkampf die Emotionen hoch: Bei einem Besuch der Stadt Bayonne wurde Nicolas Sarkozy von aufgebrachten Franzosen derart bedrängt, dass er in einem Kaffeehaus Zuflucht suchen musste.

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Hundert aufgebrachte Franzosen haben in der Stadt Bayonne im Baskenland der französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy in arge Bedrängnis gebracht. Sie buhten ihn aus und riefen wütende Parolen. Schließlich drückte die Menschenmenge immer stärker gegen den Tross von Sarkozy, sodass dem Präsidenten keine andere Wahl mehr blieb als in einer Bar Schutz zu suchen.

Während Sarkozy in der Bar seinen Unmut artikulierte, warfen mehrere Demonstranten Eier gegen die Bar. Die Demonstranten hielten Fotos von Francois Hollande in die Höhe. Schließlich konnte das Gelände von einem großen Polizeiaufgebot geräumt werden.

Sarkozy konnte die Bar nach etwa einer Stunde verlassen und bezeichnete die Mischung aus Sozialisten und Basken als „Hooligans“.

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Kommentare

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  1. Smart sagt:

    Da rennt der Sarkozy :) Schöne Nachricht! Für mich eine gute Nachricht, weil ich weiß, dass dieses System endgültig bald nicht mehr sein wird… :)

  2. al sagt:

    die nächste Revolution kommt..Bald werden die Tyrannen weltweit gestürzt. Wir nehmen unser Land zurück, unser Geburtsrecht, eigenes Land bedingungslos zu besitzen und uns selbst zu versorgen ohne irgendwelchen Dreckstyrannen Steuern zu zahlen. Der Staat muss weg!

  3. Dalien Forester sagt:

    Es wird von ganz alleine passieren…endlich!