Schuldenschnitt: Europas Steuerzahler übernehmen griechische Schulden

In drei Jahren werden 85% aller griechischen Schulden bei den europäischen Steuerzahlern liegen – weil die EZB, der EFSF und der IWF nach dem Schuldenschnitt die meisten Anteile halten werden. Damit zeigt sich: Nicht die Griechen wurden gerettet, sondern die Banken.

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Nach einem erfolgreichen Abschluss des freiwilligen Schuldenschnitts wird sich die Zahl der Halter griechischer Anleihen mit hohem Nennwert stark reduzieren. Vor allem die EZB, der EFSF und der IWF werden die meisten Schulden halten – und somit der Steuerzahler.

Bis zum Jahr 2015 wird der Anteil an griechischen Schulden, der von der EZB, dem EFSF und dem IWF nach Auszahlung des kompletten Rettungspaketes gehalten wird, bei 85 Prozent liegen. Von den bis dahin aufgelaufenen Krediten in Höhe von 351 Milliarden Euro trägt also der Steuerzahler ein sehr hohes Risiko. Denn noch kann niemand sagen, ob Griechenland sich tatsächlich erholen wird – angesichts der derzeitigen Entwicklung ist nicht davon auszugehen (selbst die besten Zahlen, die prognostiziert werden, sind nicht zu erreichen – hier). Wenn das Land dann Pleite geht bedeutet dies Verluste in Milliardenhöhe für den Steuerzahler.

Der Think Tank Open Europe rechnet damit, dass Griechenland entweder in den nächsten drei Jahren Pleite gehen oder aber in jedem Fall weitere Rettungspakete benötigen wird. So meint der Direktor des Think Tanks, Mats Persson, dass sich die Schulden des Landes gemessen am BIP aufgrund der schlechten Wachstumsaussichten mit dem neuen Rettungspaket lediglich um zwei Prozent verringern werden. Ein Großteil des Bargelds werde wie beim ersten Paket an die Banken und Kreditgeber fließen – nicht jedoch an das griechische Volk.

Angesichts dessen ist der freiwillige Schuldenschnitt, wenn er denn eintritt, aus Sicht Mats Perssons besonders für die europäischen Steuerzahler eine verhängnisvolle Lösung. Im Moment werden 36 Prozent der 355 Milliarden Euro hohen Schulden Griechenlands von der EZB, dem EFSF und dem IWF gehalten und somit vom Steuerzahler. Mitte 2012 nach dem PSI, erläutert Mats Persson, liegen die griechischen Schulden bei 316 Milliarden – wovon 62 Prozent nun mehr vom Steuerzahler bzw. den oben genannten Institutionen gehalten werden, da sich diese nicht am PSI beteiligen und ein Teil des zweiten Rettungspakets schon ausgezahlt sein würde.

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Kommentare

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  1. Friederich sagt:

    Man lebte im Zeitalter der Geldfälschung, des Betrugs und des Diebstahls in beispiellosem Ausmaß durch Kumpanei von Banken, Zentralbanken und Politik, ohne das ein Staatsanwalt Klage erhoben hat. Sondern dies war die Grundlage des als normal geltenden Handelns, der verseuchte Ackerboden auf dem sie ihre Ernte einbrachten. Wie sollte daraus blühendes Leben erwachsen?
    In einem monetären System, das ausschließlich auf Verschuldung beruhte, konnte man keine Schulden löschen. Mit Schulden kann man schließlich keine Schulden löschen. Man konnte sie nur verschieben und zwar dahin, wo der Widerstand und der Kenntnisstand am geringsten schien, zum sog. Volk. So wurde das Volk dazu verdammt, Schulden zu zahlen, ohne Aussicht sie jemals abzutragen, ein Sklavendienst. Die Folgen sind bekannt.
    Kommentar eines Historikers im Jahre 2100 über unsere Zeit.
    Friederich

  2. Stefan Wehmeier sagt:

    „Nicht die Griechen wurden gerettet, sondern die Banken.“

    Die Phrase “die Banken retten” bedeutet stets: die (noch) bestehende, seit jeher fehlerhafte Geldordnung retten – um das Elend des Kapitalismus (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz) zu verlängern, damit so genannte “Spitzenpolitiker” weiterhin ihre tatsächlich sinnfreie Existenz rechtfertigen können.

    Für die Geschäftsbanken macht es keinen Unterschied, ob sie, wie in Deutschland im Jahr 2007, von verschuldeten Unternehmern 420 Milliarden Euro an Kreditzinsen eintreiben (die diese auf die Produktpreise umlegen), weil sie davon den Sparern (vor allem den Großsparern) 330 Milliarden Euro Guthabenzinsen bieten müssen (kapitalistisch pervertierte Marktwirtschaft), oder ob sie die gleiche Bankmarge von 90 Milliarden Euro dadurch erzielen, indem die Sparer ihre Geldersparnisse im eigenen Interesse auch bei einem Kapitalmarktzins um Null mittel- bis langfristig verleihen, damit sie in neue Sachkapitalien (und damit in Arbeitsplätze) investiert werden können (Marktwirtschaft ohne Kapitalismus = echte Soziale Marktwirtschaft):

    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2011/07/was-passiert-wenn-nichts-passiert.html

  3. conforma sagt:

    DMN: „Europas Steuerzahler übernehmen griechische Schulden“

    Das ist doch so eingefädelt von Draghi, Monti und Papademos. Die kommen alle aus dem gleichen „Stall“, eine Art Geheimbund, und haben Deutschland im Visier, die zum Zahlen ausersehen sind.

    Und Merkel, Schäuble und die abnickenden Mitwirkenden gehören ebenso zu den Drahtziehern.

    Und wenn ich bereits lesen konnte, dass Frau Merkel einen oder sogar den obersten ESM-Gouverneurs-Posten im Auge hat, sollten wir alle wissen, wie die Obligo-Pflichten für Deutschland aussehen werden und was die Stunde für Deutschland geschlagen hat..

  4. Freiheit sagt:

    @ Thomas
    Die PdV ist für mich eine Systempartei; man beachte die Aussage, man wolle leistungslosen Zins verhindern, aber im nächsten Satz widerspricht er sich!
    Hallo Herr Wirth,

    Sie denken völlig korrekt. Leider können Parteien schwer zurückrudern, wenn sie sich „verfranzt“ haben. Wir kennen diese Symptome bei allen Parteien, weshalb wir diese Art der Demokratie ablehnen.

    Viele mitredende Personen verstehen das Zinssystem nicht wirklich. Sie haben eine bestimmte „Vorstellung“, mit der sie sogar recht hätten, wenn das wirklich die Zinsproblematik wäre.

    Die Personen, die als „Vordenker“ der PDV mitwirkten, sind uns übrigens viel näher, nachdem wir die Zusammenhänge aus unserer Sicht erklärten, aber die sind ja auch nicht an der Parteilinie gebunden.

    Herzliche Grüße aus Kanada.

    Andreas Popp

    Nienburger Str. 18 b
    27333 Schweringen
    fon +49 (0) (4257) 9840282

    eMail andreas.popp@wissensmanufaktur.net

    web http://www.wissensmanufaktur.net

    Von: Wissensmanufaktur – Pia Kaestner [mailto:pia.kaestner@wissensmanufaktur.net]
    Gesendet: Mittwoch, 29. Februar 2012 20:17
    An: Andreas Popp
    Betreff: WG: Geldreform

    Von: Martin [mailto:Heizungsbau.Wirth@t-online.de]
    Gesendet: Mittwoch, 29. Februar 2012 16:22
    An: kontakt@wissensmanufaktur.net
    Betreff: Fw: Geldreform

    Hier die Antwort von der pdv auf meine mail,

    Wenn ich das richtig verstehe, wollen die einen privaten Wettbewerb

    der wie auch immer gearteten Währungen, bei der die beste gewinnt. Da besteht doch die Gefahr oder es ist sicher, daß der Gewinner wieder ein privates Geldmonopol bildet?

    Das reine Lagern von „Geld“ soll keine „leistungslosen Zinsen“ bringen, bei einer Investition in die Produktion aber schon?

    Ich verändere mit der Investition ja nur den Lagerort und bekomme Zinsen, die andere wieder erwirtschaften müssen;

    also doch leistungsloser Zins (mein Geld arbeitet).

    Ist ja auf die heutige Situation bezogen so: Entweder habe ich mein Geld unterm Kopfkissen oder ich kaufe mir eine

    Anleihe eines Betriebs, bei entsprechendem Volumen darf ich dann faul sein, während die anderen mein Leben mit erwirtschaften müssen. Die Umverteilung läuft wieder?

    Bekomme ich mehr Zinsen als ich Geld verbrauche,kann ich nächstesmal einen höheren Betrag investieren und bekomme entsprechend mehr Zinsen; das Geld beginnt sich wieder zu konzentrieren.

    Sieht mir wie eine Systempartei aus!

    Was denken Sie?

    MfG

    M.Wirth

    —– Original Message —–

    From: info@parteidervernunft.de

    To: ‚Martin‘

    Sent: Wednesday, February 29, 2012 1:28 PM

    Subject: AW: Geldreform

    Hallo Herr Wirth,

    vielen Dank für Ihr Interesse an der pdv Partei der Vernunft.

    Leider wird dieser Punkt immer wieder falsch verstanden.

    Auch der US Dollar ist staatlich verordnetes Geld, weil der Staat die Annahme dieses Geldes vorschreibt.

    Ausserdem haben wir hier den Euro, der von der EZB herausgegeben wird. Dier Eigentümer der EZB sind die Länder der Eurozone bzw. deren Zentralbanken, die auch dem Staat gehören. Bei uns herrscht Annahmezwang dieser Währung. Wir haben also staatlich vorgegebenes Geld.

    In einer wettbewerblichen Geldordnung ist der Staat von Geld getrennt. Das bedeutet freier Wettbewerb, bei der die beste Währung immer gewinnen wird.

    Diesen Zinsunsinn wird unser Land anscheinen nie mehr los. Nicht der Zins ist das Problem. In einem freien Markt ist der Zins der Preis für das zur Verfügung gestellte Geld. Es gilt lediglich, leistungslosen Zins zu verhindern. Das bedeutet, dass es für das reine „lagern von Geld“ keine Zinsen geben darf. Wird das Geld einem Produktionsprozess zur Verfügung gestellt, ist der Zins als Gewinnbeteiligung durchaus wichtig und nötig.

    Schuld an der derzeitigen Situation ist alleine unsere unfähige Politgarde; die durch den umfassenden Zugriff auf unser aller Geld eine unsägliche Gemeinschaft mit Großbanken und Großindustrie bildet. Es gilt das Geld vom Staat zu trennen und einen freien Wettbewerb zuzulassen.

    Es gibt nur diesen Weg. Der von Ihnen genannte ist uns bekannt aber genauso falsch wie die Monetative und andere Phantasieprojekte, die überall im Netz kursieren.

    Wir sind jederzeit gerne bereit, diese Diskussion auch persönlich zu führen. Bitte nennen sie mir Ihren Wohnort. Ich werde unseren zuständigen Regionalleiter gerne bitte, sie zu einem nächsten Treffen einzuladen.

    Viele Grüße

    Gerhard Breunig

    Bundesgeneralsekretär

    Ludwig Erhard Str. 7

    D – 68519 Viernheim

    Telefon: 01525-4034764

    E-Mail: gerhard.breunig@parteidervernunft.de

    Die Partei der Vernunft wird vertreten durch den Bundesvorsitzenden Oliver Janich.

    Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 5 TMG ist Bundesgeschäftsführer Johannes Roßmanith.

    Anschrift der Bundesgeschäftsstelle

    Partei der Vernunft

    Bundesgeschäftsstelle

    c/o Johannes Roßmanith

    Hauptstraße 9

    D – 78247 Hilzingen

    Telefon: 07731 90 9543

    Mobil: 0173 25 686 12

    Fax: 0721 151 490 807

    E-Mail: info@parteidervernunft.de

    Web: http://www.parteidervernunft.de

    —–Ursprüngliche Nachricht—–
    Von: Martin [mailto:Heizungsbau.Wirth@t-online.de]
    Gesendet: Dienstag, 28. Februar 2012 21:24
    An: info@parteidervernunft.de
    Betreff: Geldreform

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    In Ihrem Download Geldreform wird davon gesprochen, wir hätten das sogenannte Staatsgeld?

    Leider kann ich das nicht erkennen, da mit dem Federal Act 1913 die Geldrechte an eine private Bankengruppe vergeben wurde! Darin verpflichtete sich der amerikanische Staat, ausschließlich das Geld der Federal Reserve zu verwenden; auch gut zu sehen auf einer Dollarnote: Über dem Schriftzug „The United Staates of Amerika“ kann man Federal Reserve Note lesen.

    Mit dem Bretton Woods Abkommen 1944 wurde dann der Dollar als Weltleitwährung installiert, mit dem Ergebnis, daß die meisten Währungen der Welt zum Großteil aus Dollar bestehen. Und nochmal: Die Fed ist eine private Instution und ist vom Staat weitgehend unabhänig, umgekehrt wird ein Schuh daraus. Privat kommt übrigens von lat. „privare“ und bedeutet berauben! Man sollte sich also schon überlegen, in wessen Hände man die Geldkontrolle gibt und wer das Ganze überwacht!

    Wichtig ist vor allem die Abschaffung des Zinses und Zinseszins, denn dieser verursacht die Umverteilung von arm (fleißig)

    nach reich.

    Das Modell von Rico Albrecht „Plan B“ scheint ein gutes Konzept zu sein, das aber sicher noch verbessert werden kann:

    http://www.wissensmanufaktur.net/plan-b

    MfG

    M.Wirth

    • Ulli Schaller sagt:

      Das leistungslose Zinseszins-System sollte abgeschafft werden, da Geld nur in unternehmerischen Eigentumsrechten investiert wirklich „arbeiten“,
      Realwerte schaffen kann.
      Ziel sollte sein, Kapital-Erträge nur aus unternehmerischer Tätigkeit (Realwirtschaft) zu akzeptieren.

  5. Geste sagt:

    Deutschland, Deutschland zahlt für alles,
    alle Schulden der E U!
    Maastricht ist das Neu-Versailles!
    Hochverrat von C D U!
    Euro-Länder machen Schulden,
    ohne Skrupel hemmungslos!
    ||:Dumme Deutsche zahlen alles,
    alle Schulden der E U:||

  6. Landshark sagt:

    Am 03.03. in der Tagesschau:

    Bundesbankpräsident Weidmann kritisiert Finanzhilfen der Europäischen Zentralbank:
    http://www.tagesschau.de/multimedia/video/sendungsbeitrag160358_res-flash128_ply-internal_bcId-_vChoice-sendungsbeitrag160358.html

    „Weidmann äußerte Zweifel an den „Sicherheiten“, die die Banken hinterlegen.“

    Bankraub mal anders rum…

    Die EZB vertritt ja bekanntlich (Dank DMN) die Interessen der Banken.
    Nicht die, der Steuerzahler…
    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/02/38344/

    Schönen Tag noch
    Landshark

  7. umdenken2012.de sagt:

    Wer seine Augen jetzt nicht zum Sehen gebraucht, der wird sie bald zu Weinen brauchen –

  8. guantanamera sagt:

    Mal ein paar unstrukturierte, sehr unterschiedliche Gedanken zum Thema.

    Solange sich Deutschland neues Geld unterhalb der Inflationsrate besorgen kann wie bei der letzten Tranche, kann es dem Steuerzahler egal sein. Im Gegenteil. Je mehr Altschulden durch neue Schulden mit besseren Konditionen abgelöst werden, desto geringer die Zinsbelastung für den Staatshaushalt.

    Dass die Solvenz konkurrierender Industriestaaten im Vergleich zu Deutschland abnimmt, obwohl unsere Regierung eine gefährlich unumkehrbare Selbstverpflichtungsstrategie verfolgt, ist nicht unserer Regierung anzurechnen, sondern ausschliesslich dem immer noch hervorragenden Ruf unserer Wirtschaft.

    Sorgen müssen wir uns dafür um die Inflation an sich machen. Der eigentliche Schuldenschnitt ist die Inflation bzw. umgekehrt, da ein klassischer Schuldenschnitt nicht möglich sein wird. Sei es aus Mangel an Courage oder einfach den engen Verstrickungen mit der Finanzwirtschaft geschuldet.

    Interessanterweise könnte man annehmen, dass das was konkret abläuft ein Programm zur Sanierung der deutschen Staatsfinanzen darstellt. Die absoluten Zahlen in der Verschuldung werden ständig höher. Doch die Gesamtzinsbelastung (getilgt wird ohnehin nie, sondern lediglich Altschulden mittels Neuschulden abgelöst zuzüglich der Nettoneuverschuldung) wird niedriger in Koppelung mit steigender Inflation.

    Was Griechenland angeht, habe ich schon Viele gehört, die mit Jahrzehnten an Fremdfinanzierung rechnen. Gerne werden auch 20 Jahre als konkrete Zahl genannt. Politisch nicht einmal ansatzweise durchhaltbar, oder?

    Warum zahlen Arbeiter und Angestellte eigentlich immer noch den Soli? Wie lange ist das jetzt her mit der Wiedervereinigung? War da bei Einführung des Soli nicht von einem Jahr die Rede und dass der erste Irakkrieg schuld sei (unsere DM-erkaufte Nichtteilnahme musste refinanziert werden)? Weiss man heute nicht mehr? Zahlen tun wir noch immer

    Da fällt mir übrigens die Sektsteuer ein. Hat Wilhelm II eingeführt, um seine Kriegsflotte zu finanzieren. Die Flotte ist schon lange versenkt. Aber die Steuer gibts immer noch.

    Früher oder später kommt der Griechen-Soli. Und jeder darf davon ausgehen, dass auch diese Steuer nie wieder abgeschafft wird. Ob der Anlass noch besteht oder nicht. Danke, Griechenland.

    • Ulli Schaller sagt:

      @guantanamera

      Das finale Ziel der „Märkte“ ist, die Deutschen hohe Zinsen zahlen zu lassen und das wird dann geschehen, wenn Deutschland den ESM ratifiziert hat und danach sukzessiv im Rating abgestuft wird.
      Die zu erwartenden wirtschaftlichen Probleme werden diese Entwicklung beschleunigen, trotz „Schuldenbremse“, die wahrscheinlich ohnehin aufgeweicht oder abgeschafft wird.

  9. ichweissnix sagt:

    Wenn bei diesem Desaster wenigsten die Banken, die bis dato in den letzten Monaten ja fast schon 1 Billion Euro bei der EZB für schlappe 1% geliehen haben, der Wirtschaft Kredite gewähren würden.

    Aber nein – die horten das Geld, parken es über Nach wieder bei der EZB.
    Schlimmer noch, sie verzocken die Kohle wieder.

    Wenn nur die Hälfte der Billion in die Wirtschaft gepumpt bzw. verliehen würde, geht es in kurzer Zeit Deutschland so gut wie nie