Russland: Putin will Staatsausgaben um 170 Milliarden Dollar erhöhen

Für die Präsidentenwahl in Russland erwartet Vladimir Putin etwa 60% Zustimmung. Um ganz sicher zu gehen, hat er vor der Wahl noch einmal höhere Gehälter für alle Staatsbediensteten versprochen. Auch das Rentenalter soll keinesfalls erhöht werden.

Die aktuellen Umfragen geben Vladimir Putin einen gewaltigen Vorsprung vor seinen Mitbewerbern zum Präsidentenamt: Putin dürfte auf etwa 60% der Stimmen kommen. Mit der Notwendigkeit eines zweiten Wahlgangs rechnet niemand. Denn Putins Gegner landen weit abgeschlagen: Der Kommunist Gennady Zyuganov soll auf 15%,Vladimir Schirinowsky auf 8% und der Milliardär Michail Prokhorov auf 6% kommen.

Putin hat damit den aktuellen Meinungsumfragen zufolge enorm aufgeholt: Im Januar lag er noch bei mageren 37% Zustimmung.

Der Zuspruch kommt auch von gefälligen Wahlversprechungen: Während sich die europäischen Staaten mit Sparprogrammen überbieten, kündigte Putin an, dass er die Staatsausgaben um 170 Milliarden Dollar erhöhen wolle. Das wäre etwa eine Steigerung um 5% des BIP.

Putin sagte, das Geld solle dafür verwendet werden, die Einkommen von Staatsbediensteten, Rentnern, Studenten und Soldaten zu erhöhen. Nicht erhöht soll dagegen das Renteneintrittsalter werden.

Kommentare

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  1. isolde braun sagt:

    der Mann lernt schnell und gut und wird damit zum Bollwerk für den Westen. Nimmt man den Gestank der deutschen Medienkloake als Anzeiger, wächst das Bollwerk seit der Ablehnung der von der UN im Auftrag des zerfallenden Imperiums geplanten Überfälle der NordAtlantischenTerrorOrganisation auf Syrien, stündlich und das ist gut so. Das Imperium schreit nach einem starken Gegner. Es weiß mit seiner Alleinherrschaft nichts anzufangen, außer die Welt ins Elend zu stürzen.