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Helmut Heiderich (CDU)

Helmut Heiderich (CDU) ist Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und Parlamentarischer Beirat für nachhaltige Entwicklung.

Werden Sie für oder gegen den ESM stimmen?
Dem Hilfsprogramm für Griechenland habe ich vor allem zugestimmt, weil es einen wichtigen Baustein hin zu einer unumkehrbaren Stabilitätsunion zugunsten des Euro darstellt.

Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung?
Griechenland zu einem Strukturwandel zu bringen liegt im europäischen Interesse und damit auch im deutschen Interesse, da wir wie kein anderes Land bislang von einem stabilen Euro profitiert haben.

Werden Sie sich für eine Kontrolle der Mittel-Verwendung einsetzen?
Wir verlangen nun mit klaren Vorgaben auf 725 Seiten, dass unsere Hilfe nicht im alten System versickert, sondern ausschließlich zum Schuldenabbau, zur Umstrukturierung des Landes und für Investitionen in mehr Wachstum und Beschäftigung genutzt wird.

Dem Hilfsprogramm für Griechenland habe ich vor allem zugestimmt, weil es einen wichtigen Baustein hin zu einer unumkehrbaren Stabilitätsunion zugunsten des Euro darstellt.

Kommentare

Dieser Artikel hat 6 Kommentare. Wie lautet Ihrer?

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  1. brasilianische Verhältnisse sagt:

    Sehr geehrter Herr Helmut Heiderich,

    bekanntlich führt Armut zu Kriminalität- das ist fast ein Naturgesetz.
    Ihnen und Ihren Kollegen geht es gut.
    Aber ich möchte auch im Sommer bei geöffneten Fenstern ruhig schlafen und abends auf die Strassen spazieren gehen ohne Angst überfallen zu werden.
    Ein Leben im Angst hat keine Qualität- das sollten Sie sich vielleicht überlegen.

  2. Fred Feuerstein sagt:

    Die Frage, ob sie dem ESM zustimmen war klar genug ausgedrückt. Da sie nicht geantwortet haben, sage ich ihnen, stimmen sie mit NEIN ! 80 % der deutschen Bürger würden es auch so machen.

    Bevor sie 725 Seiten Kleingedrucktes lesen, bitte nochmals die 56 Seiten des ESM Vertrages lesen. Als erfahrener Parlamentarier ist das sicher kein Problem und sie wissen warum es geht. Wir wollen keine Aufstände und Kriege in Europa, wir wollen vernünftig leben.

  3. winfried trautsich sagt:

    Glauben Sie mir. Sie verschaffen sich
    höchstens eine Atempause vor dem
    Untergang.

    Das wird die anderen Länder wie Italien,
    Spanien, Griechenland nicht retten!

    Man glaubte auch in den 30-er Jahre
    die Krise durch Gelddrucken aufzu-
    halten.

    Ein fataler Irrtum, wie sich später
    herausstellte.

    LG

  4. "Wir profitierten vom Euro"- ist ein Dogma sagt:

    „da wir wie kein anderes Land bislang von einem stabilen Euro profitiert haben.“-
    Zitat Ende

    Wenn der Euro stabil wäre dann hätte man ihn nicht seit Jahr 2008 retten müssen und er ist immer noch nicht „gerettet“, soviel zur Stabilität dieser Währung.

    Bezeichnung „wir“ – hier bin irritiert.
    Es mag sein, dass deutsche Banken und Konzerne, auch Geldhorter, von der Globasierung/Euro Spekulationen profitieren aber doch nicht „wir“…..

    Für die Bevölkerung der Euro heisst mehr als 2 Billionen Euro Schulden, Armut, Hartz IV, versteckte Arbeitslosigkeit.
    Wenn man die Preise vergleicht stellt man fest, dass wir nicht die offizielle Inflation von 1-2% haben sondern 8-9 Prozent; schwacher Binnenmarkt und schwindender Mittelstand und Wohlstand. Mit diesen Fakten ist jeder Bürger täglich konfrontiert.

    Deutschland- Exportweltmeister das wird behauptet, Deutschland ist aber auch Importweltmeister und das wird nur am Rande erwähnt oder sogar verschwiegen. Demzufolge Export und Import gleicht sich aus.

    Es ist kein Geheimnis, dass beispielsweise Autobauer im Ausland produzieren und in Deutschland nur die Endmontage machen. Das ganze Fahrzeug, das dann z.B. in die USA verkauft wird, ist „Export“, ein Großteil des Autos stammt aber aus einem Drittland. Die Statistik sagt (via FocusMoney KW-4), dass unseren Exporte ca. 40% Vorleistungsimporte gegenüber stehen. Diese wurden durch den niedrigen Euro soviel teurer, wie unsere Exporte dadurch für die Abnehmer günstiger wurden. Wir haben also durch den Euro mehr exportiert, allerdings mussten wir auch teurer importieren.

  5. Dagmar sagt:

    Sehr geehrter Herr Heiderich,

    „Wir verlangen nun mit klaren Vorgaben auf 725 Seiten, dass unsere Hilfe nicht im alten System versickert, sondern ausschließlich zum Schuldenabbau, zur Umstrukturierung des Landes und für Investitionen in mehr Wachstum und Beschäftigung genutzt wird.“

    Glauben Sie ernsthaft, dass die abgeordneten sich durch 725 Seiten Text kämpfen? Besteht Ihrer Meinung nach nicht die Gefahr, dass die Abgeordneten einfach dem Fraktionszwang folgen, ohne die geringste Ahnung über mögliche Folgen zu haben?
    Wie passt zu Ihrer Antwort die Meldung von heute, dass sich Griechenland 66 Milliarden frisches Kapital am Markt besorgt hat zu astronomischen Zinsen von knapp unter 20%)?

  6. gerresheimer sagt:

    Sehr geehrter Herr Heiderich,

    Sie haben leider die Frage, ob Sie dem ESM zustimmen werden, nicht beantwortet.
    Ich bitte Sie, dem ESM nicht zuzustimmen, er ist ein völlig undemokratisches Konstrukt, den Länderparlamenten nicht untergeordnet.

    Verweisen möchte ich hierzu auf Taxpayers, http://www.deutschland.net/content/taxpayers-association-europe-fordert-stopp-des-esm

    Vielen Dank
    Renate Simon