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Sahra Wagenknecht (DIE LINKE)

Sahra Wagenknecht (DIE LINKE) ist Mitglied im Vorstand und der Programmkommission der Partei DIE LINKE sowie stellvertretendes Mitglied im Finanzausschuss, Ausschuss für Wirtschaft und Technologie.

Werden Sie für oder gegen den ESM stimmen?
Ich habe wie die gesamte Fraktion DIE LINKE bisher alle sogenannten Rettungspakete oder –schirme abgelehnt und ich werde auch den ESM ablehnen.

Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung?
Es ist völlig inakzeptabel, dass die Lasten der Krise mithilfe sogenannter Rettungsschirme von den Banken, Hedgefonds und Spekulanten auf die Bevölkerung übertragen werden.

Werden Sie sich für eine Kontrolle der Mittel-Verwendung einsetzen?
Eine Mittel-Verwendung, welche die Länder zu einer sozial- und wirtschaftsfeindlichen Kürzungspolitik zwingt und in deren Folge die Verschuldung weiter zunimmt, lehne ich ab.

Kommentare

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  1. Joseph Meyer sagt:

    Frau Wagenknecht und ihre Partei Die Linke sind die einzige Bundestagspartei die das Problem der Verschuldung unerschrocken anspricht.
    Aber bei der Lösung des Peoblems denkt die Linke nicht weit genug, Umverteilen von den Reichen zu den Armen ist Symptombekämpfung und wegen der Steueroasen sehr schwierig.
    Viel einfacher und effektiver ist es an der Ursache anzusetzen: Am Geldsystem selber!
    Die Geldschöpfungshoheit muss zurück in die Hand des Staates – nicht der Regierung! – aber unter die Kontrolle des Gesetzgebers.
    Siehe unter http://www.monetative.de

  2. Andreas Z sagt:

    Die Linke lehnt zwar den ESM ab (das ist gut so), aber ihr Europa- / EURO-Konzept ist eine Katastophe und wäre bei Umsetzung pure Diktatur.
    In einem Positionspapier fordert die Linke:
    – Banken vergesellschaften (also Versaatlichung).
    – Einrichtung einer Europäischen Bank für öffentliche Anleihen zur kostengünstigen und finanzmarktunabhängigen Staatsfinanzierung.
    – Eine europäische Ausgleichsunion mit Sanktionen gegen hohe Leistungsbilanzüberschüsse ist einzuführen.
    – Einführung von Eurobonds

    Tolle Alternative, also mit Vollgas in die zentralistische Transfer-, Schulden- und Inflationsunion. Das ist ja noch katastrophaler als nur der ESM!
    Quelle: http://www.linksfraktion.de/positionspapiere/entwicklungen-eurokrise-seit-juli-2011/

  3. eli sagt:

    Sie erkennen die Probleme, würden aber die falschen Maßnahmen ergreifen. Das finde ich sehr schade.

  4. Lützows Jäger sagt:

    Wo sie recht hat – hat sie recht.

  5. TNT sagt:

    Warum sollte Frau Wagenknecht ausgerechnet diesmal – wo die Fakten doch hinlänglich einsehbar sind – falsch liegen?

    Ihre bessere Hälfte Oscar Lafontaine wusste schon vor 15 Jahren, wo der Euro endet. Es wird den beiden ein leichtes sein, aus der jetzigen Perspektive heraus abermals recht zu behalten.

  6. Andreas Z sagt:

    Sehr geehrte Frau Wagenknecht,
    erfreulicherweise stimmen Sie gegen das undemokratische und verfassungsfeindliche Konstrukt ESM. Mit Ihrer kommunistischen Grundhaltung schützen Sie allerdings nicht unsere Souveränität und unser Grundgesetz sondern ihre Argumetation gegen den ESM ist ausschließlich durch das Thema “ gegen Bankenrettung“ bestimmt. Ihre Alternative Verstaatlichung. Im Ergebnis führt Ihr Politikmodell zum Ende unserer Demokratie.

    Gruß
    Andreas Z

  7. Slyman sagt:

    Es ist nur ein Gefühl, aber wenn ich sehe das immer NUR die Linke gegen die unvernünftigen Gesetze und Beschlüsse stimmt, kommt es mir vor als ob es genau SO sein soll. Somit kann man dem Volk noch ein bischen Restdemokratie vorspielen, bis die Lichter ausgehen, weil man weiß das sich durch das Veto der Linken eh nichts verhindern lässt. Das Verhalten aller sonstiger Durchwinker und Kopfnicker kann ich nur als egoistisch oder feige einschätzen, weil so kurzsichtig kann ein Normaldenkender mit einem gewissen Anstand und solidarischem Verhalten nicht sein. Der Beruf Politiker geht nunmal einher mit großer Verantwortung, und die ist irgendwie völlig nebensächlich geworden in dieser Branche.

  8. Bel Mondo sagt:

    Tut richtig gut, hier mal wieder was Positives zu lesen!
    Frau Wagenknecht: Können Sie uns nicht mal den Gefallen tun, und uns hier aufklären, warum all Ihre „Kollegen“ von den „Ja-Sager- und Abnicker-Parteien Ihren Wählerauftrag vergessen haben und diesen monströsen Vertrag unterschreiben wollen – Was um Himmels Willen ist in die gefahren?
    Vielen Dank im Voraus!
    P.S.
    Ober vielleicht könnte das auch ein interessantes Thema für die Redaktion sein?!

    • Ewerk sagt:

      „Fraktionszwang“ ist zwar verboten, wird aber in unseren Parteiendiktaturen mit Nachdruck praktiziert.

  9. Dankmar sagt:

    Liebe Frau Wagenknecht,

    als ehemaliger West-Berliner habe ich die Kommunisten unter Genosse Ulbricht und Genosse Honecker sehr gehas.. und jetzt habe ich eine sehr grosse Abneigung gegen die CDU. Ich schliesse mich mit meiner Meinung den meisten meiner Vorredner an und ich werde mir noch überlegen,
    ihrer Partei bei der nächsten Bundestagwahl meine Stimme zu geben.

    Mit freundlichen Grüssen

    Dankmar

  10. landbewohner sagt:

    leider gibt es selbst bei den linken starke grupierungen, die frau wagenknechts meinung nicht teilen, obwohl sie ja gegen die ausplünderung der bürger position bezieht.
    wir bräuchten viele wagenknechts.