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Christian Schmidt (CSU)

Christian Schmidt (CSU) ist Abgeordneter aus dem Wahlkreis Fürth. Er ist Mitglied im Parteivorstand der CSU, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, Bezirksvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises Mittelfranken der CSU sowie Landesvorsitzender des Arbeitskreises Außen- und Sicherheitspolitik der CSU.

Christian Schmidt (Foto: Deutscher Bundestag/Christian Schmidt)
Christian Schmidt (Foto: Deutscher Bundestag/Christian Schmidt)

Werden Sie für oder gegen den ESM stimmen?
Ja.

Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung?
Ich betrachte den ESM als einen notwendigen Schutzwall, hinter dem die Krisenländer ihre Finanzen konsolidieren können.

Werden Sie sich für eine Kontrolle der Mittel-Verwendung einsetzen?
Ja.

Kommentare

Dieser Artikel hat 11 Kommentare. Wie lautet Ihrer?

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  1. Korsar sagt:

    Sehr geehrter Herr Schmidt, ist es Ihnen entgangen, das es mit der CSU abwärts geht?
    Sie sollten hier nicht, die Allgemeinfloskeln benutzen, sondern, sich vielleicht einmal, über das Thema, mit der Bevölkerung unterhalten. Denn diese zahlt und wählt.

  2. Andreas Z sagt:

    Sehr geehrter Herr Schmidt,
    es verwundert mich, dass Sie ohne Einschränkung und Bedingungen dem ESM zustimmen wollen. Die CSU hat doch versprochen, einer Erhöhung des ESM nicht zuzustimmen und die Diskussion läuft auf Hochtouren.
    Eine Partei, die die Grundsätze im Zusammenhang mit den Maastricht-Verträgen komplett über den Haufen wirft und europäische Verträge bricht, ist nicht mehr wählbar. Sie gefährden mit Ihrer Haltung unsere Ersparnisse und im Ergebnis auch das freundschaftliche Zusammenleben der Nationen in Europa (wie man aktuell bereits sieht).
    Sollte die CSU weiter den Weg zu einer dauerhaften Transfer-, Schulden- und Inflationsunion mitgehen, ist sie nicht mehr wählbar.
    Mit den FREIEN WÄHLERN haben sie in Bayern glücklicherweise ein unmittelbare starke Konkurrenz, die beim Euro-Wahn nicht mitspielt.

    Andreas Z

  3. Slyman sagt:

    „Werden Sie für oder gegen den ESM stimmen?
    Ja.“

    ich vermute mal genauso intensiv haben sie sich beim Lesen des ESM-Vertrags konzentriert!?

    in jeder vernünftigen unternehmensgeführten Firma würde es Massenentlassungen geben bei soviel Inkompetenz.
    Wie schafft man es, soviele Menschen auf eine Linie zu bringen?
    Parteiübergreifend! Ich finde es ja lobenswert wenn es um etwas gutes für die Menschen geht .. aber das hier… es hat etwas von Alptraum!

  4. Ralf Kuberg sagt:

    Sehr geehrter Herr Schmidt,

    Ihrem grundlegenden Auftrag, Schaden von Ihren Wählern fernzuhalten, werden sie mit einem „JA“ nicht gerecht. ich bin mir sicher, dass es entsprechende zivilrechtliche Einzelklagen geben wird, denen ich mich anschließen würde.

    Beste Grüße – Ralf Kuberg

  5. Grauber sagt:

    Sehr geehrter Herr Schmidt,

    werden Se sich auch für eine Kontrolle des künftigen Gouverneursrates und seinem Direktorium durch eine Judikative einsetzen ?

    Der ESM ist zutiefst UNDEMOKRATISCH gestaltet, da diese neuen Instanzen völlig autonom verfahren.

    Kommt der ESM in dieser Form, dann werden wir einen extremen Wandel Deutschlands und aller Geberländer erleben.

    Demokratie lebt von Teilung der Gewalt ( Judikative, Legislative, Exekutive ).

    Wird Europa noch funktionieren, wenn der Bürger die Quittung für Ignoranz ausgestellt hat ?

    MfG Grauber

  6. edmu weber sagt:

    Also Hr. Schmidt, wenn das ihre Antworten sind, dann gute Nacht. Sie sollten nicht als Politiker tätig sein, denn diese Personen sind verpflichtet Fragen umfassend zu beantworten. Ihre Begründung ist ein papageienartiges Nachsprechen von Vorgaben, welche wahrscheinlich ganz klar ihre Meinungsfreiheit beschränkt. Von wegen Schutzwall, Geld als Schutzwall, unglaublilch ahnungslos. Krisenländer, Pleiteländer ohne Finanzen. Und das unglaubliche ‚Ja‘, Sie wollen kontrollieren, bitte lesen Sie den Vertrag zum ESM, dann geben Sie nochmal ihre Antworten bitte – das ist ihre letzte Chance für Glaubhaftigkeit. Sie steuern ‚ganz klar‘ in die Manövrierunfähigkeit im See der internationalen Finanzen bei aufkommendem Sturm, schönen Untergang.

  7. Leser sagt:

    Lieber Herr Schmidt, könnten Sie bitte beschreiben, wie Sie sich ganz konkret für eine Kontrolle der Mittel-Verwendung einsetzen werden?

  8. Detlev sagt:

    Sehr geehrter Herr Schmidt,
    wie können Sie auf die Frage, ob Sie für oder gegen den ESM stimmen werden, mit JA antworten ? Da auch für Sie der ESM eine Art Schutzwall darstellen soll, ist mit JA wohl eine Zustimmung gemeint.
    Haben Sie sich das wirklich gut überlegt ?
    Ja….

  9. Martin sagt:

    Sehr geehrter Hr. Schmidt,

    Sie betrachten den ESM als einen notwendigen Schutzwall, hinter dem die Krisenländer ihre Finanzen konsolidieren.
    Fakt ist aber, dass bei einer Vielzahl der EURO-Beitrittskandidaten die wirtschaftliche Basis für Aufschwung und Wachstum fehlt und auch mittelfristig nicht erreichbar ist. Zudem sorgt bei diesen Ländern eine sich ständig eskalierende Schuldensituation für ein Wegbrechen der Einnahmensbasis und einen wirtschaftlichen Niedergang. Die Gründe sind klar, weil in die Währungsunion Staaten aufgenommen wurden, welche aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation hätten nie aufgenommen werden dürfen. Eine Währungsunion kann nur unter bei etwa gleichstarken Partnern Bestand haben. Als Resultat der jetzigen Situation wird diese entweder auseinanderbrechen oder in der Form der Transferunion den wirtschaftlichen Niedergang Deutschlands einleiten.

    Meine Fragen:
    a) Sie fordern einen Schutzwall. Welche Höhe wird dieser in 3 Jahren haben, wenn man davon ausgeht, dass die eingesetzten Summen bislang nie gereicht haben?
    b) Die Krisensituation wurde ausschließlich durch den Bankensektor ausgelöst und verstärkt, welcher sein Risiko dem Steuerzahler aufgebürdet hat. Können Sie garantieren, dass auf den Bürger keine zusätzlichen Belastungen durch Steuern und Abgaben (Eurosoli) zu kommen?
    c) Die EZB hat seit Herbst letzten Jahres zur Eindämmung der Finanzkrise ca eine Billion (1 000 000 000 000) Euro aus dem Nichts erzeugt. Können Sie eine Zunahme der Inflation, welche heute bei den Gütern des täglichen Bedarfes bei 5-10% liegt, für die Zukunft ausschliessen?
    d) Sie wollen sich für eine parlamentarische Kontrolle der ESM Mittel einsetzen. Ist Ihnen bewusst, dass der ESM Vertrag eine parlamentarische Kontrolle der verwendenten Mittel gar nicht vorsieht und das Parlament auf sie Höhe und die Verwendung der Mittel (fast) keinen Einfuss hat?