Eurozone: Inflation bleibt weiter hoch

Im Februar lag die Inflationsrate den dritten Monat in Folge bei 2,7 Prozent. Die Verbraucherpreise stiegen im Monatsvergleich. Deutschland verzeichnete eine Inflationsrate von 2,5 Prozent. Im Estland hingegen war sie am höchsten.

Die Inflationsrate in der Eurozone bleibt auch im Februar mit 2,7 Prozent auf einem unverändert hohen Niveau – seit drei Monaten in Folge. Griechenland verzeichnete im Februar mit 1,7 Prozent die niedrigste Inflationsrate in der Eurozone. Deutschland lag mit 2,5 Prozent im guten Mittelfeld. Estland allerdings wies mit 4,4 Prozent die höchste Rate auf.

Im Vergleich zum Vormonat stiegen zudem die Verbraucherpreise um 0,5 Prozent. Die Energiepreise legten im Vorjahresvergleich um 9,5 Prozent zu. Die Preise für Alkohol und Tabak (4,1%) und Nahrungsmittel (3,1%) stiegen ebenfalls.

Bei der vergangenen Pressekonferenz wies EZB-Chef Mario Draghi bereits darauf, dass sich die Inflation in der Eurozone auch in diesem Jahr nicht der 2-Prozent-Marke nähern werde (er sieht darin auch ein Wachstumsrisiko – hier). Finanzminister Wolfgang Schäuble wies am Dienstag bei einer Konferenz in Paris noch darauf hin, dass die zwei Tender im Wert von mehr als einer Billion Euro „nicht mit einer inflationären Gefahr verbunden“ seien (hier).

Kommentare

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  1. Korsar sagt:

    Die Lebensmittelpreise, sind ein Wahnsinn. Der Strom, ich muss nun wiederholt nachzahlen, obwohl der Verbrauch gleich geblieben ist, ist ein Luxusgut geworden. Alles durch das Privatisierungsprogramm von Rot-Grün. Es gibt eben Dinge, die kann oder darf man nicht privatisieren, denn dadurch wird den armen Menschen der Boden unter den Füßen weggezogen. Energie, Wohnen und Wasser, hätten niemals privatisiert werden dürfen.

    Was war das für eine Politik? Kein Geld in den Taschen, also das Volk verkaufen. Es ist schlüssig, das Rot-Grün, nun auch für den ESM – Vertrag stimmen muss. Sie können nicht mehr zurück. Ihr völliges Versagen, wurde immer mit „Europa“ getarnt. Unter Rot – Grün, verloren wir massenhaft Unternehmen an die Osteuropäischen Staaten, der EU. Wir zahlten dafür auch noch mit den Beiträgen zur EU. Das sind heutzutage ca. 25 Milliarden EURO. Jährlich. Arbeitslosigkeit hat in Deutschland einen Namen. Rot – Grün. Mit der Priorität für dieses größenwahnsinnige Projekt, wurden alle Nachteile für Deutschland in kauf genommen. Hartz4, war bis vor kurzem die Dauereinladung in das deutsche Sozialsystem und nichts wurde eingespart. Die Armutszuwanderung machte alle „Erfolge“ zunichte. Die sogenannten „Sozialreformen“ waren für die Europäische Gemeinschaft. So äußerten sich ehemalige „Genossen“ der SPD. Und daran sieht man, das diese Leute eiskalt und skrupellos uns und unser Land verramschen. Das ist deutsch. Bis zum Bitteren Ende wird der Fehler durchgezogen.

    • Bel Mondo sagt:

      Hallo Korsar,
      Deine einseitigen Projektionen auf „Rot-Grün“ kann ich nicht ganz nachvollziehen.
      Selbstverständlich hast Du mit jedemPunkt recht – die haben uns all das eingebrockt.
      Nur hätten es die Schwarzen, Gelben, Linken, Rechten oder sonstwie gearteten anderen Parteien genauso oder sehr ähnlich machen müssen:
      Kurzfristige Erfolge und langfristige Fehler sind bei einer 4-jährigen Amtszeit das einzig machbare.
      Und so gibt es nur 2 Sorten von Parteien in unserem System:
      die erfolglosen mit den guten Ideen,
      und die „erfolgreichen“, die erst „erfolgreich“ werden konnten, nachdem sie von den wahrhaft Mächtigen im Hintergrund auf Strich gebürstet wurden und dann deren Politik – die also im Grunde immer gleich ist – in einem Rot-Grünen oder Schwarz-Gelben oder auch Blümchen-Kleid präsentieren dürfen.
      Und noch etwas:
      „Teile und Herrsche“ ist ein grundsätzliches Prinzip der Macht, oder des Machtmißbrauchs, welches Du mit dieser Polarisierung hervorragend unterstützt.
      Erst wenn uns klar geworden ist, dass weder die Linken noch die Rechten, weder die Grünen noch die Schwarzen, weder die Ausländer, noch die Harzt4-Empfänger schlechter sind als Du und ich, können wir unsere Kräfte einen und die Zeiten, die vor uns stehen gemeinsam überwinden und sogar daran wachsen!
      Alles Gute für Dich und für alle Anderen!