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Annette Groth (DIE LINKE)

Annette Groth (DIE LINKE) ist Abgeordnete aus dem Wahlkreis Pforzheim. Sie ist Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe sowie im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Außerdem ist sie stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, im Unterausschuss "Vereinte Nationen, internationale Organisationen und Globalisierung" (Unterausschuss des Auswärtigen Ausschusses).

Werden Sie für oder gegen den ESM stimmen?
Ich werde gegen den ESM stimmen, da der ESM nicht der Wirtschaft und den Menschen hilft, sondern nur den Banken und Investmentfonds.

Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung?
Die Fraktion DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass in Zukunft die Staaten direkt von der EZB zinsgünstige Darlehen bekommen und die Überschüsse aus den eingenommenen Zinsen für die Finanzierung der staatlichen Haushalte zur Verfügung stehen.

Werden Sie sich für eine Kontrolle der Mittel-Verwendung einsetzen?
Die Fraktion DIE LINKE hat sich seit Beginn der Finanzkrise für eine demokratische Kontrolle und Vergabe von öffentlichen Mitteln zur Lösung der Krise eingesetzt.

Kommentare

Dieser Artikel hat 13 Kommentare. Wie lautet Ihrer?

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  1. Andreas Z sagt:

    Die Linke lehnt zwar den ESM ab (das ist gut so), aber ihr Europa- / EURO-Konzept ist eine Katastophe und wäre bei Umsetzung pure Diktatur.
    In einem Positionspapier fordert die Linke:
    – Banken vergesellschaften (also Versaatlichung).
    – Einrichtung einer Europäischen Bank für öffentliche Anleihen zur kostengünstigen und finanzmarktunabhängigen Staatsfinanzierung.
    – Eine europäische Ausgleichsunion mit Sanktionen gegen hohe Leistungsbilanzüberschüsse ist einzuführen.
    – Einführung von Eurobonds

    Tolle Alternative, also mit Vollgas in die zentralistische Transfer-, Schulden- und Inflationsunion. Das ist ja noch katastrophaler als nur der ESM!
    Quelle: http://www.linksfraktion.de/positionspapiere/entwicklungen-eurokrise-seit-juli-2011/

  2. Ewerk sagt:

    Ist das nicht herrlich. Da ist eine Partei die von allen Regierungsorganen als unfähig, nicht tragbar, uns, was weis ich noch alles dargestellt wird. Und diese kleine Partei, ist die Einzige, die noch soviel Grips besitzt, gegen das Monsterkonstrukt zu voten.
    Danke Frau Groth

    • Brainsworld sagt:

      Die plappern auch nur nach. In der ersten Frage steht immer das es nicht den Menschen hilft, sondern den Banken und Investmentfonds. Bei der Begründung ist das dann ganz schnell vergessen, da gehts dann um andere Sachen. Dementsprechend, auch bei den Linken finde ich keine offenen Worte.

  3. Charly Finger sagt:

    Frage 3: Schafft ihr’s?

  4. Andreas Z sagt:

    Ihre Alternative ist keine, Ihr Europa-Konzept ist Sozialismus pur: Die Zentralbank als Instrument des ZK der EUDSSR.

    Sie haben recht Frau Groth, in kommunistischen Staatsgebilden ist eine Zentralbank an die zentralistischen Weisungen gebunden.
    Staatsfinanzierung direkt per Notenpresse als Alternative zum ESM. Dann springt wenigstens die Inflation direkt an (= Enteignung der Sparer) Aber das werden Sie naturlich durch zentrale Preisfestsetzung verhindern!

    Vielen Dank für diese Antwort Frau Groth. Genauso wie die Antwort von Ihrem Fraktionskollegen Troost zeigt dies, welcher Ideologie die Linke folgt.
    Freiheit ade!

  5. Johannes sagt:

    Sie möchte zinsgünstige Darlehen direkt vom ESM – sie spricht sich also nicht gegen den ESM aus, sondern nur gegen den Weg, über den die Gelder ausgereicht werden.

    Schade…

    • Dagmar sagt:

      Zinsgünstige Darlehen direkt von der EZB an z.B. Griechenland wären auf jeden Fall ehrlicher als die Trickserei der Billion über die Banken.

      1. weiß niemand, wie die Banken diese riesigen Summen verwendet. Fakt ist, das die Banken auf jeden Fall reichlich Profit dabei machen.

      2. durch direkt vergebene Darlehen ist der Geldfluß transparenter und verringert durch geringere Zinssätze die Kosten.

  6. Martin sagt:

    Ich bin zwar kein „Linker“, aber alle Achtung. Auch kann man den Diskussionsbeiträgen von Fr. Wagenknecht fast immer zustimmen. Wo sie Recht hat, hat sie Recht. Im Gegensatz zu Rot/Grün hat die LINKE anscheinend verstanden, dass:
    a) das eingesetzte Geld den Banken und der Finanzindustrie zu Gute kommt und
    b) der Normalbürger die Zeche über Inflation und Steuern bezahlen muss und
    c) sich nichts ändert, egal wie hoch der Rettungsschirm ist.
    Da kann man nur sagen: Weiter so!

    • Andreas Z sagt:

      Auch wenn ich den Punkten a bis c zustimme, handelt es sich bei dem Konzept der Linken nur um einen noch radikaleren Weg zur zentralistisch diktatorischen EU.
      Eine Ablehnung des ESM ist zwar gut, Ziel und Alternative der Linken ist für die Freiheit die nackte Katastrophe!
      Bitte auf die Argumentation achten: Freiheit und Souveränität der europäischen Staaten kommt in den Argumenten nicht vor.
      Die Linke will natürlich auch unsere soziale Marktwirtschaft abschaffen.
      Ich empfehle auch die Antwort von von ihrem Fraktionskollegen Troost.
      http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/03/39898/

  7. Fred Feuerstein sagt:

    Danke Frau Groth, bleiben sie bei ihrer Einstellung bis zur Abstimmung !

  8. gerresheimer sagt:

    Danke für Ihr Nein

  9. Toni-Ketzer sagt:

    „Nachgefragt“
    Werte Volksvertreterin seitens DieLinke, werte Annette Groth;
    Sie äußern dass in Zukunft die Staaten direkt von der EZB zinsgünstige Darlehen bekommen und die Überschüsse aus den eingenommenen Zinsen für die Finanzierung der staatlichen Haushalte zur Verfügung stehen.

    Nach ihrer Darstellung zwingt sich förmlich die Frage auf, woher die EZB das zinsgünstige Geld zur Ausschüttung von Darlehen beziehen könnte. Für die europäische Wirtschaft ist bereits das Problem gewachsen, nicht unbedingt Kreditwürdig zu sein. Ferner erinnert ihre Darstellung „Überschüsse aus den eingenommenen Zinsen“ an ein ähnliches Verkaufsprinzip einer Getränkehandelskette, Motto: „Wer mehr trinkt, jener mehr spart!“
    Das kann doch nicht Gut gehen, oder?

  10. annadomini sagt:

    🙂 freu