IWF: Griechenland könnte weiter Geld aus Europa benötigen

Der Internationale Währungsfonds warnt, die 130 Milliarden Euro die Griechenland kürzlich gewährt wurden, könnten nicht ausreichen. Die Reformziele sind zu optimistisch gesteckt, um Verzögerungen zu verkraften. Bis 2014 braucht Griechenland über 164 Milliarden Euro.

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IWF: Erste Zweifel an Griechenlandrettung

GriechenlaDer Internationale Währungsfonds (IWF) geht davon aus, dass Griechenland weiter Geld von internationalen Institutionen benötigen könnte. Die Maßnahmen, die mit dem kürzlich gewährten 130 Milliarden Euro Paket verbunden sind, seien sehr ambitioniert: „Sollte die Umsetzung zu langsam voranschreiten oder die Wirtschaft die Maßnahmen nicht schnell genug übernehmen, könnte Griechenland weitere Unterstützung von seinen europäischen Partnern und noch mehr Vergünstigungen als bereits vorgesehen brauchen“, heißt es in einem Bericht des IWF.

Auch eine erneute Umstrukturierung der Staatsanleihen wird nicht ausgeschlossen. Der IWF hatte sich beim aktuellen Hilfspaket für Griechenland bereits weniger beteiligt, weil er darin ein „beispielloses finanzielles Risiko“ für seine eigenen Finanzen sieht. Das neu aufgelegte Sparprogramm und die geplanten Privatisierungen seien außergewöhnlichen Risiken ausgesetzt. Eine dieser Gefahren für den Erfolg des zweiten Bailouts sind die Neuwahlen, die dem IWF zufolge die Umsetzung der Maßnahmen gefährden könnten.

Je nach Erfolg der Reformen erwartet der IWF, dass Griechenland alleine in den kommenden beiden Jahren bis zu 164 Milliarden Euro Finanzierungsbedarf hat. Im Jahr 2015 sollen es zwischen 8 und 21 Milliarden sein.

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Kommentare

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  1. FDominicus sagt:

    könnte? Mit Sicherheit brauchen Sie spätestens in ein paar Monaten das nächste Geld…. Schwachsinn….

  2. Steffen sagt:

    hahahaaaaaaa ………….. hihihiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii ………….. hahahaaaaaaa …………….

    Ich schließe mich an und lache mit. Kaum haben die ihre Schulden, also das Guthaben von Kleinanlegern beschnitten, noch nicht mal alles umgebucht und da reden die schon von der nächsten Umstrukturierung?
    Wie soll das dann konkret aussehen, nachdem man bereits ursprüngliche 1000,-€ – Anleihen mit Restwert 200,-€ in 24 einzelne Junkbonds aufgesplittert und damit die Depots vermüllt hat?
    Werden dann die 24 Junkbonds nochmal 24teilig aufgesplittert und die Kleinanleger dürfen dann für 576 Positionen zu je 30 Cent 5000,- Euro Verkaufsgebühren zahlen, falls sie das nicht bis zum Jahr 2042 sehen wollen? Oder ist die Endfälligkeit der nächsten Anleihen nach der weiteren Umstrukturierung dann im Jahr 2420?

  3. Autofokus sagt:

    Welch dümmliche Formulierung: „… Geld von internationalen Institutionen benötigen KÖNNTE….
    Solange diese EUDSSR mit der Troika weiterhin mit Sparmassnahmen die letzten Reste der Wirtschaft des Landes zerstört, werden andere „Institutionen“ (sprich Deutschland) die Schuldzinsen für die Banken auf Jahre hinaus bezahlen MÜSSEN, und die werden weiterhin exponential steigen.
    Wie und wo soll man denn sparen, wenn gar kein Geld mehr erwirtschaftet wird ?
    Kein Mensch ist so blöd, um zu verstehen, dass es so nicht funktionieren kann.

    Deshalb meine ich, GR ist bloss das Testgelände dafür, Erfahrungen zu sammeln, wie man danach die anderen Mitglieder in der Euro-Zwangsjacke am Effizientesten auch dahin führt, solange bis alle Nettozahler auch pleite sind.
    Alles deutet darauf hin, es ist ein Plan und deshalb beabsichtigt !
    Wer in der Demokratie schläft, wird in einer Diktatur aufwachen.
    Weiterhin gute Nacht und agenehme Ruhe, liebe Bürger ! Der ESM wird’s schon richten.

  4. spion und spion sagt:

    In der Geschichte war es stets so, daß eine Tür, die einem Millimeter weit geöffnet worden war, kurz darauf aufgetreten worden ist – Gentechnologie, Digitaltechnik, e = mc², Hiroshima – Nie wieder“ – Mininukes, Windkraftmonster (wurden schon im vorletzten Jhd. entwickelt, auch Hitler wollten damit Deutschland beglücken, was aber wegen vorzeitigfen Verscheidens nicht geklappt hat – die Grünen kamen und haben den Plan aufgegriffen), Tierexperimente, Hybridclone, Nanopartikel, künstlich implantiertes Todesdatum in Konsumartikel etc.
    Eine Idee, die irgendwie Profit versprach, war aus der Welt nicht mehr heraus zu kriegen.

    Die Idee des Schuldenschnitts ist es auch nicht.
    Hier geht’s nur anders, daß nicht der Profit, sondern der Sachzwang diesen einfordert.

    Also können wir Deutschen uns zurücklehen und der Dinge harren, die da kommen werden.
    Z.B. der gepeinigten Gläubiger.
    Denn daß zuerst das Volk enteignet wird und dann der Gläubiger, ist praktisch unmöglich.
    Das Tier, welches seine Lebensgrundlage in Form einer Pflanze wegfressen wollte, hat den Schwarzen Peter.
    Das Tier stirbt vorher, weil seine Nahrungsquelle sich wegen seiner Freßgier zu sehr verdünnt hat, als daß es im letzten Schritt alle erreichen könnte.

    Wer sich Sorgen macht, hat selber Schuld.
    Und mit dem Heischen von Mitleid erreicht man nichts.
    Diebe sind gewissenlos.
    Sonst wären sie ja Samariter geworden.

  5. Cuzco sagt:

    War doch sonnenklar… 😀

  6. Sozialkritiker sagt:

    Ich bin dafür, dass der Wulff den Juncker ablöst. Glaubwürdigkeit haben sie beide die Gleiche, und mit dem Ehrensold kann er locker die Position ehrenamtlich mit Leben ausfüllen. Sogar einen Fahrer stellt die BRD Finanz GmbH.

    Wulff, dann klappts auch mit Griechenland. Macht doch alle Urlaub bei Freunden.

  7. so-ist-es sagt:

    hahahaaaaaaa ………….. hihihiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii ………….. hahahaaaaaaa …………….
    ich kann nicht mehr, ich hab nen lachanfall.

    das fass hat nicht nur keinen boden, sondern ist ein schlund, der bis in die
    tiefsten tiefen der hölle reicht. nun sollen sie alle dahinein fahren.
    ich wünsche gute fahrt und ein nimmer wiedersehen.

  8. schlaumeister sagt:

    Könnte weiter Geld aus Europa benötigen? Ach nee, es wird weiter Geld benötigen
    und das auf ewige Zeiten. Warten wir ab, bis demnächst Spanien auf der Matte
    steht, und Portugal und und und…