Joachim Gauck zum Bundespräsidenten gewählt

Wie bereits erwartet, wurde Joachim Gauck zum neuen Bundespräsidenten gewählt. Er bekam 991 der 1232 Stimmen. Die Kandidatin der Linke, Beate Klarsfeld bekam 126 Stimmen. Der NPD-Kandidat Olaf Rose wurde von drei Wahlmännern gewählt. Mehr zum Thema: Der neue Bundespräsident...

Wie bereits erwartet, wurde Joachim Gauck zum neuen Bundespräsidenten gewählt. Er bekam 991 der 1232 Stimmen. Die Kandidatin der Linke, Beate Klarsfeld bekam 126 Stimmen. Der NPD-Kandidat Olaf Rose wurde von drei Wahlmännern gewählt.

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Kommentare

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  1. HansMeiser sagt:

    Der gute alte Mann ist durch sein abgesichertes und luxuriöses Dasein als Chef der Stasi-Unterlagenbehörde vollkommen unkritisch, weltfremd und abgehoben. Wir leben nicht mehr in der alten untergegangen DDR nach sowjetischer Bauart. Wir leben in einer noch größeren neuen DDR nach angloamerikanischen Vorbild. Diese wird nicht mehr von der SED, sondern von den neuen Blockparteien von CDU über SPD, FDP bis zu den Grünen, der Finanzindustrie, den EU-Bürokratien und den Großkonzernen beherrscht. Das ist keine Freiheit und keine Marktwirtschaft. Herr Gauck sollte sich da mal etwas auf neueren Wissenstand bringen lassen. Ich empfehle da Herrn Prof. Hankel, Prof. Max Otte, Dirk Müller, Prof. Franz Hörmann, Verfassungsrechtler C. Degenhardt. Aber, mir scheint, Herr Gauck ist jetzt schon mental da, wo 1989 seine SED Gegner aus der DDR waren.

  2. Günter Klucznick sagt:

    Wollen wir einmal schauen, ob Herr Gauck auch ans Bürger denkt. In diesem Falle muss er gegen das Fiskalpaket und den ESM-Vertrag sein und darf nicht zustimmen. Ansonsten ist unsere Demokratie, wenn nicht jetzt schon, am Ende.

  3. HansMeiser sagt:

    Freiheit als Glaubensgrundsatz ist ja in Ordnung. Nur wessen Freiheit? Zur Freiheit gehören gleiche Rechte und Pflichten für alle Bürger und Institutionen. Ich sehe nicht, dass die Finanzindustrie, die Großkonzerne, die politschen Kaste, die staatlichen Institutionen und die Superreichen dem Bürger gleichgestellt sind. Ein Religionsgründer aus Palästina hat das übrigens ähnlich gesehen, wie war noch gleich sein Name, Herr Pfarrer Gauck?

    • Unzensiert sagt:

      ich sage:

      ein Pfarrer welcher verheiratet ist und in “wilder Ehe” mit einer anderen Frau zusammenlebt, ist weniger glaubwürdig wie ein Dieb mit vollen Taschen welcher behaubtet er habe niemals gestohlen.

      so sieht es einfach aus, wo keine Moral ist, kann auch keine Gerechtigkeit sein.
      Habe fertig 😉

  4. HansMeiser sagt:

    Noch ein Pfarrer, welcher von der wirtschaftlichen Realität der Bundesbürger nichts versteht. Sein ganzes Berufsleben war dieser Mann sozial wunderbar abgesichert. Erst als Pfarrer, dann als hochbezahlter Behördenleiter und jetzt als Begrüßungsaugust und Sprücheklopfer.

  5. leo sagt:

    Herzlichen Glückwunsch,
    doch dies ist das Einzigste, alles andere was kommen wird, wird wohl eine schwere
    Last. Mal schauen wie viel Rückgrat aufgebracht wird und ob für alle Menschen
    in Deutschland es einen Präsidenten gibt.
    Man kann nur Mut und Glück wünschen, dies alleine wird er brauchen.
    Schauen wir uns dies alles in Ruhe an.
    Gruß

  6. Marie sagt:

    Nicht das so mancher Abgeordnete denkt , er habe für den ESM abgestimmt. * Ironie*

    Herr Gauck unterschreibt sicher auch alles, jedenfalls, am Anfang seiner BP-Karriere wird er sich doch keine Feinde machen.

    Trozdem: Viel Glück in allen Belangen und vergessen Sie nicht die Bürger.

  7. rundertischdgf sagt:

    Nach den schönen Reden wird Gauck daran gemessen, wie er sich zum Fiskalpakt und ESM verhält.

  8. howard sagt:

    Offener Brief an den Bundespräsidenten:

    An den Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland
    Herrn Joachim Gauck
    Schloss Bellevue
    Spreeweg 1
    10557 Berlin
    Deutschland

    Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

    herzlichen Glückwunsch zu Ihrem überwältigenden Wahlergebnis als Bundespräsident.
    In naher Zukunft müssen Sie als Verfassungsorgan Bundespräsident für die Bundesrepublik Deutschland einer der wichtigsten Entscheidungen treffen.
    Die EU ist auf dem Wege, sich zu einer Schulden- und Inflationsunion zu entwickeln. Grundlage hierfür ist der Vertrag zum sogenannten „Europäischen Stabilitätsmechanismus“ ESM.
    Das Haushalts- und Budgetrecht der nationalen Parlamente soll an einen nicht gewählten EU-Gouverneursrat bzw. ein ebenso wenig gewähltes Direktorium übertragen werden. Diese sollen über ein Budget in Höhe von zunächst 700 Milliarden Euro verfügen, dass jederzeit von den Mitgliedsländern eingefordert und zudem unbegrenzt erhöht werden kann.
    Gouverneure, Direktoren und alle übrigen Bediensteten des ESM genießen volle gerichtliche Immunität.
    Unsere Steuergelder sollen für die Schuldenpolitik anderer Länder geradestehen. Die Rettungsmilliarden fließen an den Bevölkerungen der Krisenländer vorbei und direkt an die kreditgebenden Banken, um deren Verluste zu reduzieren. Die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit der Krisenländer, die die Ursache der laufenden Defizite und damit der Schulden ist, wird damit nicht verbessert.
    Wenn der ESM verabschiedet ist, können – im Eilfalle – 167 Mrd. Euro vom Direktorium des ESM in bar aus dem deutschen Haushalt abgerufen werden. Das ist ein massiver Eingriff in unsere staatliche Souveränität. Außerdem erhält der ESM faktisch Banklizenz. Er kann unbegrenzt frisch gedrucktes Geld bei der EZB aufnehmen. Der Inflation sind Tür und Tor geöffnet.
    Diese ist weder in unserem Interesse noch im Interesse der Krisenländer.
    Sie als Verfassungsorgan Bundespräsident für die Bundesrepublik Deutschland haben unter bestimmten Voraussetzungen das Recht, Ihre Unterschrift unter ein Gesetz zu verweigern.

    Vollkommene Hochachtung

  9. JustinTime sagt:

    Gauck fügt sich sehr harmonisch in das Gesamtbild der heutigen Politiker ein.