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Carola Stauche (CDU)

Carola Stauche (CDU) ist Abgeordnete aus den Wahlkreisen Sonneberg, Saalfeld-Rudolstadt und Saale-Orla-Kreis. Sie ist Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie im Schriftführer. Darüber hinaus ist sie stellvertretendes Mitglied im Innenausschuss und Ausschuss für Tourismus.

Werden Sie für oder gegen den ESM stimmen? Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung? Werden Sie sich für eine Kontrolle der Mittel-Verwendung einsetzen?
Bei allen berechtigten Zweifeln, ob Griechenland seine Finanzmisere in den Griff bekommt, habe ich für den ESM gestimmt, weil die Kredite die Euro-Zone stützen und somit auch das Geld der Deutschen sichern.

Den Beschluss zur Kontrolle der Mittel-Verwendung haben wir gefasst und es wird kontrolliert, ob er eingehalten wird.

Kommentare

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  1. Erich Paus sagt:

    – Sie kennt die Notwendigkeiten einer Hochzivilisation nicht.
    Deshalb glaubt sie, die europäische Finanzanarchie durch eine
    Finanzdiktatur beherrschen zu können.
    Von Demokratie als Conditio sine qua non für Hochzivilisationen
    hat sie nie gehört. Demokratie oder sonstwas ist für sie
    beliebig austauschbar.
    – Sie kennt das Grundprinzip „Profit oder Pleite“
    funktionierender freier Märkte nicht. Deshalb möchte sie
    wohltätig kreditüberfressene Banken vor Haftung bewahren und
    vor der Pleite retten.
    – Sie weiß nicht, daß mit dem ESM und dem anderen Euro-Irrsinn
    die ökonomische Selbststeuerung, die für Hochzivilisationen
    unentbehrlich ist, ausgehebelt ist :
    Die ökonomische Selbststeuerung erfordert
    Preisbildung und Zinsfestlegung durch ungehindertes und
    unmanipuliertes Marktgeschehen. Zentralverwaltungsdiktate sind
    das Gegenteil davon und bewirken dramatische Fehlallokation von
    Geld und Kapital, wie sich jetzt bei der Asset-Inflation zeigt.
    – Sie kennt die Machenschaften des Weltfinanzbetruges nicht.
    Deshalb möchte sie „systemrelevante“ Banken vor dem Untergang
    schützen.
    – Sie kennt die zerstörerische Wirkung des „guten“ Euros nicht.
    Deshalb möchte sie den Euro „retten“.
    – Sie hält die Eurokrise für eine Staatsschuldenkrise. Und diesen
    Staaten will sie „helfen“ beim Wettplündern im Euroraum.
    – Sie kennt das ESM-Ermächtigungsgesetz gar nicht.
    Das macht ihr aber nichts aus.
    Die anderen kennen es ja auch nicht.
    – Sie ist völlig ahnungslos.
    – Sie ist für den ESM.

  2. frame sagt:

    Mit Verlaub, „Kredite sollen …das Geld der Deutschen sichern“ – das meinen Sie doch nicht ernst.
    Dieses Geld ist längst im Orkus, und jeder weitere Kredit, den man nachschiebt, landet ebenfalls dort.
    Es ist doch bekannt, daß weit mehr als 50% dieser „Kredite“ sofort wieder an quasi insolvente westeuropäische und amerikanische Banken zurückfließt. Vom Rest wird hauptsächlich der aufgeblähte Beamtenapparat aufrechterhalten.
    Mit jedem Kredit wachsen die Schulden nur noch weiter, und mit jedem Kredit verschulden sich auch die Kreditgeber immer weiter. Griechenland hat eine kaum nennenswerte Realwirtschaft, die die Grundlage für jede Wirtschaft bilden muß. Die Finanzwirtschaft und der Staat leben auf Kosten der Realwirtschaft – in Griechenland wie in anderen Ländern der EU momentan auch, auf Kosten der deutschen und chinesischen Realwirtschaft. Was wird wohl passieren, wenn diese nicht mehr Willens oder in der Lage sind, diese Abhängigkeit aufrecht zu erhalten ?