OECD: Eurostaaten müssen ehrgeizige Strukturreformen umsetzen

Die Maßnahmen gegen die Schuldenkrise in der Eurozone, die bisher umgesetzt wurden, reichen bei Weitem nicht aus, um die Krise zu lösen. Die OECD rechnet mit schwachem Wachstum und fordert weitere ambitionierte Reformen – vor allem in Südeuropa.

Die Internationale Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) rechnet damit, dass die Sparmaßnahmen der Mitgliedsstaaten und eine Kreditklemme das Wirtschaftswachstum der Eurozone stark bremsen werden. Sie erwartet für das Jahr 2012 ein Wachstum in der Eurozone von lediglich 0,2 Prozent.

Die OECD fordert weitere Sparmaßnahmen und ehrgeizige strukturelle Reformen. Vor allem Spanien und Italien müssen der OECD zufolge Reformen des Arbeitsmarktes und eine weitere Liberalisierung einzelner Wirtschaftsbereiche umsetzen.

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  1. spion und spion sagt:

    DIe meisten Zimmerpflanzen werden totgegossen.

  2. doci sagt:

    wenn es nicht zum weinen wäree, müsste ich laut lachen.

    wer hat es bloss geschafft, die menschen weltweit so zu verdummen
    und in der folge so zu lenken, dass sie nicht mehr merken, dass sie den
    sinn und zweck ihres daseins und ihre geistige freiheit für ein paar silberlinge
    verkaufen und die ihrer kinder und enkel gleich mit.

    welche verbrecherclique ist es, die den rahm abschöpft, die butter verramscht
    und für die meisten nur die blaue molke übriglässt?

    in welchen elfenbeintürmen sitzen diese “eliten”, dass der blöde pöbel nicht an sie rankommt und diese kapitalschmarotzer und politheinis auch noch verehrt?

    vermutlich sind es auch nur zwei hände voll von familienclans, die sagen, wo es lang geht auf der welt.

    der rest sind willfährige günstlinge, die um de eigenen vorteils willen ihre mutter dem teufel verkaufen würden und deren wahlspruch ist:

    “mein gewissen ist rein – ich hab es nie benutzt!”

    naja – vielleicht hilft mir ja jemand mit einer antwort, damit ich nicht dumm sterben muss?

  3. saito sagt:

    Pardon,
    ich meinte, ohne eine Beendigung der Globalisierung, läßt sich Massenarbeitslosigkeit nicht beseitigen. Nichts gegen vernünftigen Handel, aber bitte keine schrankenlose Globalisierung.

    mit freundlichen Grüßen

    • Michele sagt:

      Saito, für mich scheinen Sie vernunftbegabt zu sein…

    • Vanessa_ sagt:

      Sie sprechen/schreiben mir aus dem Herzen. Nur leider werden die, die uns die Globaliserung über Jahre als größten Nutzen der Geschichte geprädigt und die damit ihre Schäfchen ins Trockene gebracht haben, diese Macht und Überlegenheit freiwillig nicht wieder hergeben. Für die Allgemeinheit war und ist es das größte Übel, wenn man sich die (angeblichen) Märkte heute anschaut. Weltweite Ketten und Großkonzerne bestimmen den Weltmarkt, Handwerk und produzierendes Gewerbe gehen mehr und mehr zurück. Dafür gibt es Dienstleistungen in Leih- und Zeitarbeit im Niedriglohnsektor zu Hauf. Es ist zum ….

      Leider sieht es so aus, dass viele Leute dieses Manko nicht zu erkennen scheinen. Wie sagt man so schön: Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen!

  4. saito sagt:

    Vor Jahren schon wurde verbreitet, daß 15% aller verfügbaren Arbeitskräfte ausreichen würden, alle benötigten Waren und Dienstleistungen zu erzeugen. Von daher ist Massenarbeitslosigkeit wohl nur mit einem Systemwandel durchzuführen.

    Übrigens sollen sich die (errechneten) Gesamtschulden aller EU-Staaten auf ca 15Billionen €uro belaufen. Woher sollten die Länder so viel Geld nehmen? Das ist nicht bezahlbar und nur dem Zinseszinssystem geschuldet.Das Finanzsystem muß dringen geändert werden . Ansonsten droht der Staatsbankrott in allen EU-Ländern und es tritt das ein, was Carl Friedrich von Weizsäcker prophezeit hat.

    mit freundlichen Grüßen

    • Michele sagt:

      hilft wahrscheinlich nur eines: Die Zentralbanken müssen das mit Feuerkraft verschossene Geld wieder einsammeln und vernichten, sobald es seinen Zweck erfüllt hat. (halb-spassig gemeint :-) )

  5. Omarius sagt:

    Die freiheitliche Antwort auf das Problem der Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz (Kapitalismus) formulierte der bedeutendste Ökonom der Neuzeit, Silvio Gesell, mit den folgenden Worten:

    “Das Geld schafft das Proletariat, nicht weil die Zinslasten das Volk um Hab und Gut bringen, sondern weil es das Volk gewaltsam daran hindert, sich Hab und Gut zu schaffen.”

  6. Toni-Ketzer sagt:

    “ehrgeizige Strukturreform”
    Gebt den Fischern ihre Boote zurück. Laßt den Bauern ihre Höfe bewirtschaften. Laßt den Handwerker ihre Arbeit verrichten.
    Dann brauchen wir keine “ehrgeizige Strukturreform”!

  7. TOM sagt:

    Strukturreformen ? wozu ? wir haben doch die EZB …die produziert doch soviel Geld wie alle brauchen……..