Familienunternehmen machen Regionen innovativer

Mittelständler aus forschungsintensiven Branchen fördern die Innovationskraft von ganzen Regionen. Eine Untersuchung der TU München zeigt nun, dass Familienunternehmen mehr Innovationen hervorbringen als Großkonzerne.

Familienunternehmen steigern die Innovationskraft. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Technischen Universität München, die im Ende März veröffentlicht werden soll: „Je mehr Familienunternehmen in einer Region angesiedelt sind, desto innovativer ist sie“, sagt Jörn Block der gemeinsam mit Frank Spiegel die Studie verfasst hat.

Familienunternehmen wirken sich den Wissenschaftlern deshalb positiv auf die Innovationskraft einer Region aus, weil eine „kooperative Kultur“ besteht. Ein Netz von kleineren Zulieferern macht die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen einfacher.

Konzerne sind aufgrund ihrer schieren Größe oft nicht flexibel genug, um tatsächlich innovativ zu sein. Auch die Organisation in Gewerkschaften machen Unternehmen weniger Flexibel. Mittelständler hingegen haben es einfacher, Nischen zu besetzen und sich weltweit durchzusetzen.

Der Studie zufolge ist der Märkische Kreis in Nordrhein Westfalen die innovativste Region in Deutschland. Hier sind 29 forschungsintensive Mittelständler angesiedelt.

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