Eurozone hofft auf Hilfe durch den IWF

Am 20. April soll der IWF darüber entscheiden, ob er der Eurozone mehr Geld zur Lösung der Schuldenkrise gibt. Die Europäer sehen ihren Part mit der Brandmauer erfüllt und hoffen auf frisches Geld vom IWF.

Die Eurozone hofft auf weitere Mittel vom Internationalen Währungsfonds zur Bekämpfung der Schuldenkrise. Nachdem die Finanzminister der Eurozone am Wochenende die Aufstockung einer „Brandmauer“ auf 800 Milliarden Euro beschlossen haben, hoffen sie nun, weitere Mittel vom IWF zur Verfügung gestellt zu bekommen.

Noch im Februar hatte der IWF weitere Zahlungen an die Euroländer abgelehnt. Mit den Beschlüssen des vergangenen Wochenendes hoffen sie nun die restlichen IWF-Mitglieder überzeugt zu haben, noch mehr in die Eurozone zu investieren. Der französische Finanzminister, Francois Baroin, hält den europäischen Teil dieser Vereinbarung jedenfalls für erledigt.

Ob der Beschluss der Brandmauer und die weiter expansive Geldpolitik der EZB ausreicht, um den IWF zu überzeugen, wird sich bei dessen Frühjahrsversammlung am 20. April zeigen. Dann soll nämlich über die weitere Unterstützung entschieden werden.

Kommentare

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  1. Gautier Irgendwo sagt:

    Und der IWF wiederum nimmt das Geld von Jenen welche auf Hilfe hoffen?

  2. Werner sagt:

    Also ich weiss nicht ob man diese „Nachricht“ ernst nehmen soll. Schliesslich ist doch sonnenklar dass die Amerikaner dem IWF kein Geld geben .

    mfg. Werner