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Kathrin Vogler (DIE LINKE)

Kathrin Vogler (DIE LINKE) ist Abgeordnete aus dem Wahlkreis Steinfurt. Sie ist stellvertretende Vorsitzende sowie Mitglied im Ausschuss für Gesundheit. Außerdem ist sie Mitglied im Unterausschuss "Zivile Krisenprävention und vernetzte Sicherheit" (Unterausschuss des Auswärtigen Ausschusses) sowie stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss.

Kathrin Vogler (Foto: Deutscher Bundestag/Kathrin Vogler)
Kathrin Vogler (Foto: Deutscher Bundestag/Kathrin Vogler)

Werden Sie für oder gegen den ESM stimmen? Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung? Werden Sie sich für eine Kontrolle der Mittel-Verwendung einsetzen?
Ich werde gegen den ESM stimmen. Der Euro kann nicht gerettet werden, wenn die Wirtschaft der Euro-Länder durch Austeritätspolitik ruiniert wird. Banken müssen wieder zu Dienstleistern für die Menschen und für die Unternehmen werden. Jeder Unternehmer haftet selbst für seine Risiken – nur für die Hochrisikogeschäfte der Finanzwirtschaft sollen die europäischen Steuerzahler haften. Diese Ungleichbehandlung ist einem Bäckermeister oder einer mittelständischen Unternehmerin gar nicht zuzumuten. Kontrollmechanismen für den ESM wären sicher nötig, besser wäre es, wenn er so nicht zustande kommt.

Kommentare

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  1. Rhyskant sagt:

    Werte Frau Vogler!

    So eine Ansicht erwartete ich von FDP, CDU oder CSU…da finde ich Sie nicht.

    Teile Ihre Meinung zu 100%.

    Besten Gruß

    Rhyskant

  2. Meinungsfreiheit sagt:

    Danke!

  3. Andreas Z sagt:

    Sehr geehrte Frau Vogler,
    Ihre Ablehnung des ESM ist zu begrüßen. Jetzt müssen Sie nur noch Ihre eigene Partei überzeugen, nicht länger für den Weg zu einer zentralistische Transferunion einzutreten.
    Bedauerlicherweise fordert die Linke
    – die Staatsfinanzierung über eine “Europäischen Bank für öffentliche Anleihen”. Dies ist im Ergebnis nichts anderes als der ESM.
    – Weiterhin spricht sich die Linke für EURO-Bonds aus.
    – Banken sollen verstaatlicht werden
    Dieser Weg, der in Richtung einer Zentralverwaltungswirtschaft zeigt und weiteren EU-Bürokraten-Moloch, ist kein akzeptabler Ansatz. Diese Lösungsansätze sind in den sozialistischen Staaten schon mal gescheitert.
    Die Folgen einer solchen Politik sind identisch zum Regierungshandeln: Enteignung der Sparer durch Inflation und weniger Eigenverantwortung in den EURO-Mitgliedsstaaten, weniger Demokratie und keine bürgernahen Entscheidungen.
    Gruß
    Andreas Z

  4. annadomini sagt:

    Sehr geehrte Frau Vogler,

    wie Recht Sie haben. Ich bin mittelständische Unternehmerin und empfinde die Vorgehensweise als unerträglich.