EU-Kommission: Keine Entwarnung für Portugal

Die EU-Kommission ist überrascht, dass Portugal zwar die meisten Sparauflagen erfüllt habe, dass aber die Arbeitslosigkeit jetzt besonders hoch sei. Dies stellte der Troika-Mann Peter Weiss nun fest.

Die Arbeitslosigkeit in Portugal sei „überraschend“ höher als erwartet. Dies verkündete nun der Troika-Vertreter der EU-Kommission, Peter Weiss. Grundsätzlich habe Portugal gute Fortschritte gemacht, die Sparmaßnahmen für das Hilfspaket umzusetzen.

Insgesamt konnte Portugal 110 der geplant 130 Maßnahmen umsetzen, die mit der Zahlung von 78 Milliarden Euro im vergangenen Jahr verbunden waren. Auch wenn Portugal bei der Umsetzung der Sparmaßnahmen auf dem richtigen Weg sei, gäbe es keinen Grund zur Entwarnung, sagte Weiss. Die Märkte seien zu unvorhersehbar und Portugals wirtschaftliche Abhängigkeit von Spanien, das ebenfalls mit der schlechten wirtschaftlichen Situation kämpft, sei zu groß.

Kommentare

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  1. Jorge sagt:

    Der Presidente von Portugal Cavaco Silva gibt im Jahr aus für seine Beraten etc 19…Milhonen und 400 Tausend Euro das ist unfug ,solange diesem Korrupten nicht an den carre Geht wird das Volk voll augeblutet,und ausgepresst wie eine Zitrone das Muss Herr Peter Weiß und der Troika wissen
    wenn der Volk nicht hat kann auch nicht ausgeben, diesen Politik Spielen mit den Volk und ihren Taschen werden immer Voller
    was im Portugal Läuft ist keine Democracie, die Arbeitslosigkeit, soll 2013 von 13, 4 auf 16, bis 17 por cent steigen, die Politik sollen Oben anfangen das gibt viell zu sparen
    komme aus Portugal und weiss wo von ich spreche

  2. Gautier Irgendwo sagt:

    Bei dieser zur Schau gestellten Unschlüssigkeit, ist für Otto Habenichts, nicht gerade viel erfreuliches zu erwarten!

  3. Voltaire sagt:

    Lt. heutiger Ausgabe der Neue Züricher Zeitung (NZZ) hat sich Portugal im März 2012 56,3 Mrd. EUR von der Europäischen Zentralbank (EZB) geborgt.

    http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/ezb-portugal_1.16355383.html

    Umgerechnet macht das etwas mehr als 5.300 EUR / Einwohner IN EINEM MONAT für jeden der ca. 10,5 Mio. Portugiesen – UNFASSBAR!!!!

  4. Gautier Irgendwo sagt:

    Die beiden werden sich wohl fragen, ja, was machen wir denn da?

    • Autofokus sagt:

      Nein, die Beiden fragen sich:“ Was haben wir nur angerichtet, damit, was uns von der Obrigkeit auferlegt wurde, zu tun ? Hoffentlich kommen bald neue Anweisungen, wir haben keine Ahnung, wie es weiter gehen soll.“

  5. Oeconomicus sagt:

    Vielleicht sollten wir Herrn Weiss und seine Troika-Kollegen mit einem Oster-Geschenk überraschen, etwa selbstgestrickten Zwangsjacken?

  6. alter lateiner sagt:

    Betrachtungen

    (nur auf das Bild bezogen; in diesem Forum wurde schon alles gesagt — ich könnte nichts mehr Wesentliches, Inhaltsbezogenes hinzufügen)

    —————————————————————————————————————–

    Ach, Ihr beiden — was geht bloss vor in Euren Köpfen?

    Ich lade nun ein, mit mir die Beschränkungen unseres Geistes sein zu lassen und der Phantasie Raum zu geben. Lassen wir ihn also fliegen … den Geist.

    Wenden wir uns zuerst dem Linken zu. Zur leichteren Handhabe und Unterscheidung nennen wir Ihn „Josephus aus Westiberien“. Er blickt gen Osten. Bei genauerem Hinblicken könnten wir sogar feststellen, dass sein Blicke ins Firmamente geht.
    Ja, warum gen Osten? Warum zum Himmel?
    Nun, es könnt´ ja sein, dass er nun denkt, wie gehts dem geschätzten Senator wohl im Osten — eben dort, wo sich dazumal Mao und seine Getreuen tummelten. Bei einigem guten Willen (meinerseits) kann ich nun auch eine gewisse Wehmut erkennen … oder ist´s gar Sehnsucht?
    Aber was hat der Himmel damit zu tun? Nun, vielleicht hört´ er auch eine Stimme, die ihn tadelte: Quo vadis, Josephus — quo vadis?
    Oder waren´s noch edlere Gedanken, die ihn so nachdenklich machten? Das Fest der Erlösung steht ja vor der Tür — ist es das, was ihn so beschäftigt? Er wird doch nichts Unbedachtes tun? Er wird sich doch nicht als Kreuze nageln lassen? — Aber nein, da glaube ich eben den Anflug eines zynischen, fast abschätzigen Lächelns auf seinem Antlitze zu erkennen … nun bin ich beruhigt, er wird´s nicht wagen … er bleibt uns erhalten.
    Aber vielleicht war es auch nur ganz Triviales, schlicht Banales, das er dachte, wie: Das Menü letztens beim Griechen war sehr gut — und billig noch dazu!

    Nun zum Rechten: Arminius, der Belgier. Ich geb´s zu, ich kann ihn nicht recht fassen, er gibt kein Bild — so auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick … nun, er macht nicht viel her. Er wirkt so fragil, so unscheinbar, fast schüchtern und doch so gemein (normal) — so ganz und gar nicht eines Lenkers und Denkers würdig. Aber ich erkenne auch Stolz und Hochmut — und auch etwas Weinerlichkeit und Furcht ist dabei.
    Abe — wovor fürchtest Du Dich, Arminius?
    Er erinnert sich nun — schmerzlich — an seine Kinder- und Jugendtage, als er im Internate war, und als Ihm die Anderen, auch Grösseren, sein Vesperbrot stiebitzten … Ihm dem Braven, Netten. Angepassten. Ihm dem Musterschüler — ja, auch im Internate herrsch(t)en rauhe Sitten!

    Die Welt ist ungerecht und schlecht, Arminius.

    Aber nun — denkt er sich in diesem Momente, voller Stolz und Hochmut — sitz ich da. Und wo seid Ihr?
    Das habt Ihr nun davon — ihr elenden Jausenbrot-Klauer! Das habt Ihr nun davon!

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    Leider werden´s wir nie erfahren, was die beiden wirklich dachten in diesem Moment — tja, möglich wärs schon … Aber manchmal kann in unsicheren Zeiten die Kreativität auch Raum schaffen — zum Lachen, zum „Unvernünftig-Sein“ usw usf

    In diesem Sinne wünsche ich der Redaktion und allen Foristen angenehme Ostern.

    PS: Auch ein alter Lateiner braucht mal Mussestunden (und hat seine Pflichten)!

  7. Mannie (must be funny in a rich man´s world) sagt:

    Dieser Mann glaubt sicher auch, je mehr ich trinke, desto nüchterner werde ich.

  8. AnnaDomini sagt:

    Da hat doch die Merkel gestern wiéder getönt, diesmal in Prag, dass sie über Gesetze hinweg geht. Nichts mit Souveränität.

    http://german.ruvr.ru/2012_04_03/70555696/

    Die Rolle der europäischen Kommission werde sich unvermeidlich verstärken, so die Bundeskanzlerin Deutschlands Angela Merkel. Indem sie am Donnerstag von den Studenten der Karls-Universität Prag auftrat, sagte sie, dass die europäischen Staaten ihre Machtbefugnisse zum Teil an Brüssel übergeben müssten.

    „Ich bin der Meinung, dass es Schritt für Schritt dazu kommen sollte. Die Übergabe von Machtbefugnissen an ein einheitliches europäisches Organ erfolgt innerhalb von 20-30 Jahren“, sagte Frau Merkel. Ihr zufolge verwandle sich in dieser Zeit die europäische Kommission in eine Art von einheitlicher EU-Regierung und die Staatschefs würden eine Struktur darstellen, die die Regierung national ausübe.