China kämpft mit Öffnung der Kapitalmärkte gegen Kapitalflucht

Die Chinesen stemmen sich mit allen Mitteln gegen ein Abflauen des Wachstums. Nun soll das Land für ausländische Investoren noch attraktiver werden.

Ausländische Anleger dürfen künftig mehr auf Chinas Kapitalmärkten investieren. Wie die chinesische Führung mitteilte, dürfen nun 80 Milliarden Dollar auf Chinas Märkten aus dem Ausland stammen.

Die zunehmend schleppende Wirtschaftsentwicklung in China führte dazu, dass der Anteil ausländischen Kapitals deutlich erhöht wurde. Bisher war die Menge der nicht chinesischen Investitionen auf Chinas Märkten auf 30 Milliarden US-Dollar beschränkt.

China versucht offensichtlich, sich gegen eine einsetzende Kapitalflucht zu wehren. Die unsichere Wirtschaftslage, Korruption und Immobilenblase machen Investments in China zunehmend unattraktiv.

Die neuen Maßnahmen sollen offenbar helfen, verunsicherte Kapitalgeber aus dem Ausland wieder stärker für den chinesischen Markt zu interessieren.

Kommentare

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  1. Texe sagt:

    Solchen Meldungen kann ich nicht vertrauen. China hat über 3 Billionen Dollar angesammelt. Warum sollen ausgeerechnet Kommunisten um Investoren bulen ?

  2. Grauber sagt:

    Die Problematik der „Blasen“ stellt sich weltweit – China ist ein verläßlicher Handelspartner und man täte vor dem Hintergrund des Entstehens einer gigantischen Wirtschaftsgemeinschaft ( BRICS ) gut daran, EUROS und nicht Dollars in China zu investieren.

    Europa hat gute Beziehungen zu Russland, was den Energiesektor (GAS) angeht – der Bündnistreue Boykott Irans schadet Europa.

    Die Wirtschaft hat allen Grund, sich speziell in Russland, China, Indien, Südafrika und Brasilien positiv zu engagieren.

    Letztlich wird der Währungs-Warenkorb, mit dem Handel getrieben wird, vielleicht auch den Euro enthalten.

  3. spion und spion sagt:

    Sie werden müde, gaaanz müde, dem DAX werden die Beine schwer wie Blei, und sie malen eine Kellertreppe aufs Papier …

    Für meine DAX-Puts ist das die Treppe himmelan, und morgen erreiche ich wohl die Wolkendecke.
    Will trotzdem nicht gierig sein, damit ich die Bits und Bytes rechtzeitig in Bargeld umwandeln kann (am Bargeld hängt, zum Bargeld drängt doch alles).

    Ehrlich gesagt, geht mir China am A## vorbei, wie so vieles, weil mir die Infos überhaupt nichts nützen.
    Von der Chronologie des Niedergangs hat auch die Nachwelt nichts, zudem es nur eine Frage der Zeit ist, wann die Server zusammen brechen.
    Lieber glaube ich daran, daß das Schicksal die Sinne verblendet, um die dumme Menschheit mit einem gewaltigen Schlag treffen zu können.

    Bin übrigens Misanthrop und Hinduist, und dieser Horror ist mein letzter.

  4. FDominicus sagt:

    In China investieren? Das wird ein Spass.

  5. gregor.domiz sagt:

    Sorry, aber das ist eine spekulative Nachricht liebe Redaktion. Die BRIG Staaten bestimmen zunehmend den Weltmarkt. Wie damals die Hochkulturen Rom, Athen unterging

  6. Vanessa_ sagt:

    „Ausländische Anleger dürfen 80 statt 30 Milliarden Dollar investieren.“

    Hat Monti nicht gerade in den letzten Tagen in China um Investoren für die EU/Italien gebettelt und das Ende der Krise verkündet? Da paßt wohl was nicht zusammen? Shit Globalisierung: Da haben die Eliten sich selbst ins Knie geschossen und wundern sich, wenn’s blutet.