Hightech-Branche rechnet mit gutem Jahr 2012

Die Unternehmen aus der Informations- und Telekommunikationstechnologie sind zuversichtlich: Das Cloud Computing und die steigende Zahl mobiler Geräte sollen bis zu 5.000 neue Arbeitsplätze ermöglichen.

Das Geschäftsklima im Hightech-Sektor hat sich am Jahresanfang auf hohem Niveau weiter verbessert. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) hervor. Fast drei Viertel der Anbieter von Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik melden für das erste Quartal steigende Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der BITKOM-Branchenindex steigt um zwei auf 63 Punkte. Impulse bringen neue Technologien wie Cloud Computing und die zunehmende Verbreitung von Tablet Computern und Smartphones sowie die damit verbundenen Apps.

Nach den Ergebnissen der vierteljährlich durchgeführten Konjunkturumfrage beurteilen die meisten Unternehmen auch die weiteren Aussichten positiv. 78 Prozent der befragten Firmen rechnen für das Gesamtjahr 2012 mit steigenden Umsätzen im Vergleich zum Vorjahr. Am besten laufen die Geschäfte bei den Anbietern von Software und IT-Services: 85 Prozent der befragten Unternehmen erwarten im Jahr 2012 ein Umsatzplus. Bei den Anbietern von IT-Hardware rechnen 71 Prozent mit steigenden Umsätzen und bei den Herstellern von Kommunikationstechnik 62 Prozent.

Die insgesamt gute Marktentwicklung wirkt sich günstig auf die Personalplanung der ITK-Anbieter aus. 64 Prozent der befragten Firmen wollen im laufenden Jahr zusätzliche Mitarbeiter einstellen. 28 Prozent wollen die Beschäftigung stabil halten und nur 8 Prozent müssen voraussichtlich Stellen abbauen. Besonders viele neue Jobs schaffen IT-Dienstleister und Software-Häuser. Nach einem Plus von 10.000 Stellen im Vorjahr auf 858.000 erwartet der BITKOM im Jahr 2012 in der Gesamtbranche erneut die Schaffung von 5.000 bis 6.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen. Die Kehrseite: 63 Prozent der befragten Firmen klagen zurzeit über einen Mangel an Fachkräften.

Kommentare

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  1. Glaubenix sagt:

    Nein, hier wird in den Kommentaren schwarzgemalt. Ich bin in der Branche selbständig und starte selbst in den nächsten 2 Monaten einen neuen Cloud-Service. Es boomt im Moment wirklich in dem Bereich, ich bekomme z.B. auch seit einiger Zeit mehr Anfragen über XING. 5000 sind doch nicht viel, das kann durchaus realistisch sein.

    Man darf nicht vergessen: Es gibt immer noch einige millionen Leute, die von ihrem Einkommen leben können. Sonst würde es ja auch längst nicht mehr funktionieren.

    Aber das darf natürlich nicht darüber hinweg täuschen dass die Lage für viele andere Millionen und insgesamt unterm Strich katastrophal ist durch die Zinssklaverei.

  2. kienzler stefan sagt:

    Na Hervorragend ! Und wenn sich dann alle an mit Ortungs- Abhör und Bespitzelungselektronik gepearcten Glücklichmachergismos zutode konsumiert haben…………..!

  3. kienzler stefan sagt:

    Na Hervorragend ! Und wenn sich dann alle an mit ortungs- Abhör und Bespitzelungselektronik gepearcten Glück

  4. frame sagt:

    Ein Indikator, wie ernst man solche Zahlen nehmen muß, sind Fachzeitschriften, speziell deren Stellenanzeigen.
    Ein gutes Beispiel ist die hochgerühmte „c’t“ aus dem Heise-Verlag Hannover.
    Seit mehr als zwei Jahren findet man dort hauptsächlich verlagsinterne Stellenanzeigen sowie solche steuergeldfinanzierter Einrichtungen (Universitäten, Ämter, Bundeswehr).
    Kaum eine Firma, die durch Wertschöpfung bzw. EIGENE Arbeit Geld verdient, ist momentan zu Einstellungen bereit.

    Was sagt uns das über diese Branche und ihre Erwartungen an die nahe Zukunft ?

  5. Brainsworld sagt:

    „Das Cloud Computing und die steigende Zahl mobiler Geräte sollen bis zu 5.000 neue Arbeitsplätze ermöglichen. “

    …. in China ….