Griechenland wählt am 6. Mai: Sorge um Reformprozess

Am 6. Mai soll Griechenland ein neues Parlament wählen. Premierminister Lucas Papademos hält dies für weitere Reformen nötig. Umfragen legen den Schluss nahe, dass es nach der Wahl keine klare Mehrheiten im Parlament geben wird. Damit könnte der Reformprozess zum Stillstand kommen.

Griechenland wird am 6. Mai ein neues Parlament und eine neue Regierung wählen. Der technokratische Premierminister, Lucas Papadmos, der zwischenzeitlich die Führung Griechenlands übernommen hatte, verkündete nun den Wahltermin.

Papademos sagte, es sei der Übergangsregierung gelungen, wichtige Reformen umzusetzen und eine Pleite Griechenlands vorerst abzuwenden. Doch weitere Reformen würden ein neues Mandat durch die Bevölkerung nötig machen. Aus diesem Grund werde er den Präsidenten dazu auffordern, das Parlament aufzulösen und Neuwahlen zu veranlassen.

Während Papademos die Wahlen als wichtigen Schritt zu neuen Maßnahmen sieht, befürchten Beobachter, der Reformwille einer neuen Regierung könnte wesentlich geringer ausfallen und einen Stillstand im Land verursachen.

Kommentare

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  1. armer Mann sagt:

    http://www.freitag.de/politik/1215-mit-dem-staat-im-bund-f-rs-leben

    Das ist der Oberhammer. 100000 Euro Verdienst in einem Jahr für Normalsterbliche. Von solchen Gehälter konnte man in Deutschland (wirtschaftsstärkste Land der EU nur träumen. Das schafften aber die Griechen im schwächsten Land der EU.

  2. Gast sagt:

    Die wichtigste Reform kommt noch. Am 6 .Mai wird die Regierung reformiert und der Technokrat abgeschafft.

  3. honsl sagt:

    Ihr könnt alle MITHELFEN !

    GELD ABHEBEN und Gold/Silber kaufen….

    das steigert den „Druck“ auf dem Finanz-Kessel. Banken hebeln mit Faktor 20.

    Hebst du 1000 Euro ab, fehlen im System 20 000.

    http://www.bullionpage.de –> EM Händler gibt es wie Sand am Meer !

  4. Korsar sagt:

    ? „Papademos sagte, es sei der Übergangsregierung gelungen, wichtige Reformen umzusetzen und eine Pleite Griechenlands vorerst abzuwenden“.

    Komplett abgehoben und nicht mehr in dieser Welt lebend. Das ist, nach diesem Satz, meine Meinung, über diese griechische „Scheinregierung“. Da ist weiterhin nichts real. Es geht diesen, in das Amt gehievten Leuten, nur darum ihre eigentliche Aufgabe zu erfüllen. Diese ist, die Macht derjenigen über Wirtschaft und Land zu erhalten, die dieses Land seit Jahrzehnten in ihren korrupten Ketten halten.

    Von einer Regierungsleistung kann bei diesen Leuten doch gar keine Rede sein. Sie nehmen skrupellos das Geld derjenigen Länder an, die wie Deutschland, ihrer Bevölkerung mehr und mehr das „Wasser abdrehen“ und jeden Lebensbereich privatisieren. Dieser Papademos nimmt unser Geld und erzählt das „wichtige Reformen“ gelungen seien. Wenn man die zunehmende Verarmung, eines ganzen Volkes, als Erfolgsindex ansieht, dann mag das ein weiterer Schritt in die Versklavung der europäischen Völker sein. Beide Völker das Deutsche und das Griechische, werden in die Leibeigenschaft geführt. In die Leibeigenschaft anonymer Kapitalgeber. Papademos, hat es nur verstanden das Geld der „neuen Gläubiger“, in die Taschen, der „alten Gläubiger“ umzuleiten. Der Übergangsregierung, ist es allenfalls gelungen, die einfachen Menschen, die Unter- und Mittelschicht, in den Abgrund zu stürzen. Von einer Wirtschaft, gar Marktwirtschaft, zu reden, ist hier blanker Hohn. Unser Geld ist weg, so wie in Griechenland keines ankam.

    Den EURO in GR., weiter zu behalten, ist blanker Wahnsinn. Wenn das Land nicht abwertet, kann es auch nicht exportieren. Somit ist Wachstum völlig ausgeschlossen. Bei 11 Millionen Einwohnern, gibt es da auch nichts zu generieren. Es sei denn, es verkauft, mit Hilfe der EU., seine wenigen Produkte weit unter dem Entstehungspreis. Das setzt voraus, das die EU, für die Differenz aufkommen muss.

    Doch weitere Reformen würden ein neues Mandat durch die Bevölkerung nötig machen. Aus diesem Grund werde er den Präsidenten dazu auffordern, das Parlament aufzulösen und Neuwahlen zu veranlassen. Ja, da wird dann solange gewählt, bis die Kälber zum Schlachter sagen: „Du gefällst uns, du darfst uns zur Schlachtbank führen“.

    • Telis Marinos sagt:

      Die Frage ist, wer, wenn, schlachten wird…die Situation in Griechenland ist, …..entweder „Wir“, oder die „anderen“…..mal abwarten… die 6 Mai ist sehr nahe….und alle werden Ihre Lektion nehmen…

  5. neuer sagt:

    …welchen Reformprozeß umgesetzt?! Die Griechen denken nicht daran, irgendetwas Grundlegendes, das von ihrem Parlament beschlossen wurde, umzusetzen. Warum auch? Die EU und hier in erster Linie Deutschland wirft doch unentwegt Geld in dieses Fass ohne Boden.