Eichelburg: Goldpreis-Manipulation ist gezielte Aktion der Zentralbanken

Der Goldexperte Walter Eichelburg ist überzeugt, dass der fallende Goldpreis auf gezielte Interventionen der Zentralbanken zurückzuführen ist. Unterstützt werden diese dabei von den großen angelsächsischen Investment-Banken, insbesondere JP Morgan und HSBC.

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Wegen billigem Essen: Dramatischer Anstieg der Fettleibigkeit in den USA

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Investoren wie Jim Sinclair behaupten, dass der Goldpreis so unverschämt manipuliert wird wie noch nie. Welche Indizien gibt es?

Walter Eichelburg: Diese Drückungen des Goldpreises laufen schon seit den 1990er Jahren. Die Zentralbanken und Investmentbanken machen es, damit keine Konkurrenz zu ihren Papiergeldern aufkommen kann. Seit Beginn der Eurokrise im Sommer 2011 läuft das wieder verstärkt. Die Medien und speziell die Blogs sind voll davon. Jeder, der mit Gold als Investment zu tun hat, weiss es. Hier ein interessanter Artikel dazu auf King World News.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Warum wird manipuliert?

Walter Eichelburg: Warum? Weil speziell Gold über 3.000 Jahre Geld war und es wieder werden wird, wenn die Papiergelder wegen Überdruckens untergehen. Man möchte Fonds-Manager und die Masse davon abzuhalten, aus Dollar, Euro & Co. in Gold zu flüchten. Das geht aber nicht ewig.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: In den vergangenen Tagen konnte man auch beobachten, dass automatische Trades den Preis nach unten gedrückt haben. Wie kommt es dazu?

Walter Eichelburg: Das sind konzertierte Aktionen der Zentralbanken und Investmentbanken, primär von JP Morgan und HSBC. Meist wird es durch „Panikverkäufe“ von Gold/Silber-Futures an der COMEX eingeleitet, später wird dann in London massiv physisches Gold und Silber verkauft. Vielfach wird es von den Banken im Kreis herum verkauft. Dieses Gold kommt meist von den Zentralbanken und wird an die Investmentbanken verleast. Die realen Goldbestände der Zentralbanken sind daher nur mehr ein Bruchteil der offiziellen Zahlen. Bei Silber kommt das Metall meist aus dem SLV-ETF.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Wer hat grundsätzlich die Möglichkeit, den Goldpreis zu manipulieren?

Walter Eichelburg: Die Zentralbanken und die Investmentbanken sind es. Denn diese sorgen für die großen Volumina am Markt.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Wie können die Trader dazu gebracht werden, dass sie bei einem solchen Spiel mitmachen?

Walter Eichelburg: Man muss folgende Player am Markt unterscheiden:
a) das Goldkartell, also die Preisdrücker aus westlichen Zentralbanken und Investmentbanken; b) Langfrist-Investoren, dazu gehören auch nicht-westliche Zentralbanken, die aus Papiergeld in Gold/Silber flüchten; c) Die zittrigen Kleininvestoren: diese kaufen dann in Panik, wenn wieder einmal der Euro vor dem Untergang ist, sonst kaum; d) Die Trader und Spekulanten, diese operieren meist mit Papier-Gold wie COMEX-Futures, man bringt sie leicht durch Preisdrückungen raus.

Das Ganze ist ein Spiel mit der Psychologie. Durch die periodischen Preisdrückungen stellt man Gold/Silber als „unsicher“ da, und verhindert so den Einstieg der Masse. Vor allem will man einen schnellen Preisanstieg verhindern, da dadurch eine Fluchtpanik aus dem Papiergeld entstehen könnte.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Einer der Gründe, warum der Goldpreis fällt, ist immer wieder auch der Liquiditätsbedarf von Banken. Kann es sein, dass die Banken im Moment wieder stark verkaufen, weil sie noch mehr Liquidität brauchen?

Walter Eichelburg: Das kann zwischenzeitlich vorkommen, so im Herbst 2011, als die Banken in Europa kurz vor dem Untergang waren. Dann werfen sie alles auf den Markt, was liquide ist, auch Gold. Aber die gezielte Preisdrückung ist wesentlicher.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Es wird auch spekuliert, dass die Protokolle der Fed einen Einfluss auf den Preis haben. Stimmt das?

Walter Eichelburg: Die Fed-Protokolle haben fast keinen Einfluss auf den Goldpreis. Allerdings bei der letzten Veröffentlichung hat das Goldkartell wieder einmal auf den Preis geschlagen. Ob ein Zusammenhang besteht, ist unklar.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Ist es denkbar, dass Gold noch weiter nach unten geht?

Walter Eichelburg: Wir sind jetzt bei einem Goldpreis von etwa $1630/oz. Im Sommer 2011 sahen wir schon über $1900. Der oben erwähnte „London Trader“-Artikel sagt, dass Chinesen und andere immer dann massiv Gold kaufen, wenn der Preis unter $1650 geht. Daher ist ein Preis unter $1600 recht unwahrscheinlich. Alle Leser sollten die derzeitig günstigen Preise ausnützen und zuschlagen, denn den Euro wird es nicht mehr lange geben. Und Gold/Silber sind die einzige Versicherung vor Euro-Crash und Währungsreform. Nützt die Chance.

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Welchen Preis sehen Sie bei Gold im Jahr 2012?

Walter Eichelburg: Falls die derzeitige Preisdrückerei weiter funktionieren sollte, dürften wir uns weiter unter $2000 bewegen. Wenn aber der Euro untergeht, was noch in 2012 sehr wahrscheinlich ist, geht die Goldpreisdrückung mit unter. Goldpreise über $20.000 sind dann wahrscheinlich und in kurzer Zeit erreichbar. Denn man wird für die goldenen und silbernen Rettungsboote dann jeden Preis bezahlen. Für Silber am Höhepunkt vermutlich 1/10 des Goldpreises.

Kommentare

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  1. Anna 1950 sagt:

    Ich habe eine Frage, die vielleicht beantwortet wird.
    Etwas Gold habe ich in sogenannten „guten“ Zeiten angelegt, um in Krisenzeiten meine kleine Rente aufzustocken.
    Was ist, wenn die US-Wirtschaft samt dem Dollar kollabiert und der Euro, was auch immer macht, Wer gibt einem für Gold etwas. Wer legt den Wert fest?
    Vielleicht dann die Schwellenländer?
    Im günstigstem Fall, wohl eine evtl. neue Währung.
    Oder einen Gegenwert von Seiten der Industrie, die doch Gold als Rohstoff braucht?
    Sind kleinere Münzen besser einzutauschen?, haben aber beim Einschmelzen höhere Kosten.
    Auf jeden Fall habe ich mir schon Hühner zugelegt und Obstbäume gepflanzt.
    Die Nachbarn staunen.

    • schlaumeister sagt:

      Beim Währungszusammenbruch bildet sich automatisch ein Markt für
      Gold und Silber. Jetzt kennen nur wenige Menschen die Gold und Sil-
      berpreise. Das wird sich schnell ändern. Mit kleinen Münzen kann man
      sicher entsprechende Waren erwerben. Goldbarren ab 100g eignen
      sich für große Tauschgeschäfte (Autos bis hin zu Immobilien) Für ganz
      kleine Geschäfte eignet sich das völlig unterbewertete Silber, das die
      größeren Steigerungsmöglichkeiten hat. Z.Zt. tausche ich Gold in
      Silber aus diesem Grund. Für 500g Goldbarren bekam ich 21 1kg
      Silbermünzen (Cookaburra), die auch zusätzlich zum reinen Silberwert
      einen zusätzlichen Sammlerwert haben, da jedes Jahr eine limitierte
      Auflage mit verändertem Abbild entsteht. Die 21 Cookaburras bekam
      ich bei einer Scheideanstalt für je 908 Euro. Da sie aus 2010 stamm-
      ten haben sie sofort einen höheren Wiederverkaufswert. die gleichen
      Münzen verkauft ein Händler für 1180 pro Stück. D.h. ich habe gegen-
      über dem Händler 5712 Eur gespart. Weitere Preissteigerungen sind
      vorprogrammiert. Man muß sich eben sachkundig machen!

    • Charly Finger sagt:

      Prima – Hühner (hab auch welche) legen keine Goldeier – man kann die Eier essen. (Aber nur wenn die Hühner nicht mit Legegold gefüttert wurden – meine bekommem Weizen und Essenreste) …..
      Sollte der Tag kommen, dass man auf die Hühnereier angewiesen ist, sie schon nicht mehr essen mag, dann ist wieder Normalität eingekehrt, der Goldpreis steht dort, wo er hingehört und man kann die Eier gegen unessbares Gold eintauschen. und dann….aha …die Hühner sind ja noch da … Nudeln, etwas Muskat, Salz, Pfeffer, Küchenkräuter und -gemüse – welches die Hühner stehen liesen – frisches H2O, Feuer … hmmmm. Was geht uns Gold und Geld an. — Besser wird es für uns, wenn wir die letzten Hühner auch noch gegen Gold tauschen. Haben wir genug davon, kaufen die Hühnerhalter Panzer vom Gold. Krieg da, Krieg dort… nur unsere Hühner die sind fort. Sch… drauf! Gesund müssen wir bleiben – nicht nur am Leib sonder vor allem im Kopf! Schönen Sonntag!

  2. spion und spion sagt:

    Goldmarie Eichelburg labert Blödsinn.
    Wenn Gold nämlich einen inneren Wert hätte, wie uns der Gute ständig suggeriert, und der den des derzeitigen Preises übersteigt, sollte er doch Freudenspünge machen, weil man das Zeugs so billig kriegt?
    Wer beschwert sich denn darüber, wenn der Jaghuar genauso viel kostet wie ein Fiat?

    Goldstandard und Währungskopplung funktionierten nur solange die Teilnehmer unverschuldet waren. Bretton Woods ist nicht gescheitert, weil es so toll funktioniert hat, sondern weil das Gold bis zum Anschlag beliehen worden war, die Schuldenberge den kritischen Bereich berührten, daß bloß noch der Bailout in Frage kam – oder der Bruch.
    Die USA haben sich zuletzt ihren Staatshaushalt von den anderen finanzieren lassen und die hatten dazu keinen Bock.

    Das wirklich Dämlich an den Goldheinis ist, daß Gold zu nichts Nutze ist.
    Man kann das Zeug nicht mal lutschen.

    • Dreamer sagt:

      „Wenn Gold nämlich einen inneren Wert hätte“

      Kein innerer Wert? Allein schon Förderung und Transport von Golderz und dessen Weiterverarbeitung zu Münzen, Barren, Granulat oder Plattgold erfordert jede Menge Energie und Arbeitskraft. Im Fall von Gold entspricht das derzeit etwa zwischen 700$ und 1000$ pro Unze.

      „Goldstandard und Währungskopplung funktionierten nur solange die Teilnehmer unverschuldet waren.“

      Beschäftige Dich erstmal mit dem Thema Gold, vor allem im Hinblick auf den Unterschied zwischen Goldstandard und Goldwährung. Natürlich ist es ungesund, wenn jemand in Form von (Papier-)Versprechen etwas verleiht, das er nur zum Teil (-> Goldstandard) oder überhaupt nicht besitzt bzw. liefern kann.

      „Die USA haben sich zuletzt ihren Staatshaushalt von den anderen finanzieren lassen und die hatten dazu keinen Bock.“

      Das ist heute immer noch so und zwar extremer, als jemals zuvor.

      „Das wirklich Dämlich an den Goldheinis ist, daß Gold zu nichts Nutze ist. Man kann das Zeug nicht mal lutschen.“

      Gold ist nicht zum Essen geeignet. Genausowenig wie Papiergeld, Anleihen, Zertifikate, Aktien, Lebensversicherungen oder Immobilien. Nur völlig kranke Gehirne kämen auf die Idee, Gold zu essen. Jene besonders dämliche Spezies hat auch keinen Schimmer davon, was Gold überhaupt oder wofür es gut ist.

    • Meckerziege sagt:

      @ spion

      naja so unnütz ist Gold ja wohl doch nicht so ganz – aber lediglich nur in wirklich massiven Krisen und dann erst am Höhepunkt derselben. EM ist Wertaufbewahrung und wer am Ende der Krise davon ganze Häuserblocks kauft und im übrigen nicht die leiseste Ahnung von Immobilien hat, kann sein EM auch gleich verschenken oder für die Urenkel vergraben.

      Mir hat 1 Unze 1946 das Leben gerettet für 5 Dosen Penicillin auf dem Schwarzmarkt.

      Während der Krise kann man Gold noch nicht mal fürs täglich Brot nutzen, weil ganze Horden kämen und nach mehr suchen würden – selbst Silber dürfte da problematisch werden. Da hilft nur eines – um Gottes Willen nicht auffallen und sich nicht von der Masse unterscheiden. Selbst Hühner und Hasen, Kartoffeln oder was auch immer gehen da seltsame Wege, bloß nicht die in den eigenen Magen.

      Wichtig ist, seinen Frieden mit Gott, den Nachbarn und der Familie zu machen und sich auf die eigenen Fähigkeiten zu besinnen. Es heißt nicht umsonst „Not macht erfinderisch!“

    • Unzensiert sagt:

      Sie haben nichts aber auch rein gar nichts vom Verhältnis von Gold als Wertaufbewahrungsmittel zum Warentausch verstanden.

      Es ist egal wieviel Gold in Geld kostet, wesentlich ist das ich mit Gold und Silber meine Lebensleistung/Arbeit speichern kann (ohne wesentlichen Tauschwertverlust).
      Was bekomme ich für Gold und Silber in Waren/Sachwerten und Arbeitsleistung…..darum geht es und nur darum, dieser wenn man so will Umtauschfaktor ist mehr wie 2000 Jahre der selbe geblieben.

      Mit Gold und Silber in der Tasche kann ich mich sogar aus dem Staub machen, was mit Immobielen und Grundbesitz schon nicht mehr möhlich ist.

      Wer sein Gold/Silber auf einem Banktresor liegen hat dem ist nat. warhaftig nicht mehr zu helfen.

    • guantanamera sagt:

      Zum inneren Wert des Goldes können sie jeden Kirchenkünstler und Restaurator fragen.

      Der Physiker würde hingegen sagen, dass Gold eines der wenigen Elemente ist, die nicht im Fusionsreaktor Sonne erbrütet werden können, sondern ausschliesslich bei Supernovae entstehen. Einem Vorgang, der selbst in unserer kompletten Milchstrasse mit seinen Abermillarden Sternen nur alle paar tausend Jahre vorkommt.

      Mit einer Goldmünze konnten Sie sich schon in der Antike neu mit besten Stoffen inclusive Privatschneider einkleiden und das geht heute auch noch.

      Andererseits ist Silber völlig unterschätzt, da hier tatsächlich industrielle Anwendungen in der modernen Kommunikationstechnik immer mehr Silber erfordern.

      Kurzum. Der Nutzen des Goldes ist seine Wertbeständigkeit. Es ist natürlich alles Psychologie. Solange die Menschheit glaubt, dass Gold etwas Besonderes ist, solange behält es seinen Wert. Es ist nicht absehbar, dass sich dieser Glaube jemals ändert.

      An die Mär von einem Goldpreis bei 20.000 $ glaube ich nicht. Der Dollar wie wir ihn heute kennen, würde schon auf den ersten Metern auf dem Weg dahin aufhören zu existieren. Was ohnehin geschehen wird. Die Fragen sind nur wann und wie der Reset im Detail aussehen wird. Und speziell für die USA die Frage, ob der Dollar seine Position als Weltleitwährung verliert, d.h. ob das Öl noch in Dollar abgerechnet wird oder nicht.

      Ich persönlich glaube erst an das Ende des Dollars, wenn das Öl zu Ende ist oder substituiert wird. Also schön den Ball flach halten.

    • dogbert sagt:

      Edelsteine sind auch zu nichts nutze. Komisch, daß sie so teuer sind.

  3. schlaumeister sagt:

    Wenn man sich nur etwas Mühe macht und die Charts von Gold und Silber sich nebeneinander legt, erkennt auch der Naivste, besonders bei den Intraday Charts,
    dass Gold und Silber sekundengenau gleichzeitig abstürzen und wie ein Stein
    nach unten fallen, oft auch genau freitags, um für den neuen Wochenanfang wie-
    der bereinigt zu sein. Nach Ende der Drückung gehen die Kurven gleichzeitig
    wieder nach oben. Honi soit que mal y pense!

    • Haikubehindert sagt:

      wenn man sich die Kurven genau anschaut über mehrere Tage hinweg übereinander gelegt, dann gibt es auch merkwürdige Symmetrien zu beobachten, vor allem bei fallenden Preisen. Es gibt wie nanex berichtete Kursstürze von Silber innerhalb von Millisekunden! , was sehr verdächtig ist.

      Aber die Papiergeldmafia wird über früher oder später den aussichtslosen kampf verlieren, spätestens wenn die in den Kampf geführten Notenbankmilliarden doch noch in die Realwirtschaft einsickern.
      Der Ölpreis läuft dem Goldpreis derzeit voraus, was bisher aber hinterher durch die Edelmetalle wieder wettgemacht wird, denn da gibt es Zusammenhänge bei den Preisen. Gold benötigt immer mehr Energie um es zu gewinnen, so ist bereits hier ein Zusammenhang zu erkennen. Aber am wichtigsten erscheint mir die Zunahme der Weltbevölkerung, bei durchaus bereits überschrittenem Peak of Gold. Die Bevölkerungsexplosion sorgt für knapper werdende nicht erneuerbaren Rohstoffe.-egal welche davon.

  4. Timmy sagt:

    Zitat:
    …Wenn aber der Euro untergeht, was noch in 2012 sehr wahrscheinlich ist, geht die Goldpreisdrückung mit unter. Goldpreise über $20.000 sind dann wahrscheinlich und in kurzer Zeit erreichbar. …

    Zahlen sind Schall und Rauch.
    Sicherlich ist möglich, dass der Euro untergeht.
    Allerdings steht die USA bezüglich Schulden auch nicht viel besser da.
    Somit ist ein kollabieren bezüglich $ sicherlich ebenfalls vorstellbar.
    Ob nun
    2.000 $
    20.000 $
    200.000 $
    etc.
    ist alles eine Frage ob tatsächlich eine Hyperinflation in Kürze!! kommen wird.
    Die Geschichte lehrt, Papiergeld und Währungen kommen und gehen.

    • heide preiss sagt:

      mein gaslieferant wollte tatsächlich bei gleicher rechnungssumme wie im vorjahr (ich hatte im verbrauch sogar 5% gespart), EINE UM 4o% ERHÖHTE ABSCHLAGZAHLUNG HABEN.

      OFFENSICHTLICH WAREN DARIN GEWALTIGE PREISSTEIGERUNGEN EINKALKULIERT ODER ER WOLLTE MIT MEINEM GELD ARBEITEN.

      auf meine androhung zu kündigen wenn er mit dem abschlag nicht runterginge kam sofortige reaktion. geht doch. nun liegt die erhöhung bei 13%, nachdem noch mal „nachgerechnet“ wurde.

      ich bin dennoch auf recherche…

      soviel zu einer hyperinflation.

  5. guantanamera sagt:

    Wie verzweifelt muss man sein, um so eine Geld/Gold-Politik zu machen? Wenn der Westen endgültig keine nennenswerten Goldbestände mehr hat, ist gleichzeitig unsere Währung im Eimer und damit gibt es keine Aussicht auf Einführung eines wie immer gearteten Goldstandards.

    Oder doch? Vielleicht übernehmen China und Indien die Rolle der USA und statt Fort Knox und Bretton-Woods bekommen wir unaussprechliche Namen?

    • dparvus sagt:

      China kauft seit Längerem massiv Gold.

      • guantanamera sagt:

        Yep. Das meine ich doch.

        Was sollen sie auch mit den vielen Luftgelddollars Besseres anfangen? Die haben doch so viele Dollardevisen, dass sie die Ami-Schein-Währung von heute auf morgen zusammenkrachen lassen könnten, wenn sie auch nur versuchen würden einen Bruchteil davon in echte Warenwerte zu realisieren.

        Dann lieber das Spiel so lange mitspielen, wie es dafür anständig Edelmetalle zu kaufen gibt.

      • heide preiss sagt:

        @ deparvus

        ja, und china hat auch seine bevölkerung angehalten gold zu kaufen.

        die chinesen sind sehr schlau und handeln immer strategisch. beim goldkauf werden sie praktischerweise ihre dollar los.

        • Anna sagt:

          Und die Japaner kaufen die absolut top Firmen eine nach der anderen in der Schweiz auf , würde ich auch machen wenn ich China wäre.

    • Observer sagt:

      Goldstandard ist der selbe Unsinn wie die Fiat Währungen. Es sind alles Währungen, die zum Sammeln zwingen und dies genau ist das wiederkehrende Problem, wenn plötzlich 80% des Geldvermögens bei 10% der Menschheit liegt und 90% dafür schuften, dass sich dieses Vermögen weiter steigert, ohne dass dafür etwas geleistet wird!

      Nein, wir brauchen Währungen, die sich möglichst schnell umschlagen und deren Sammeln bestraft wird! Dann erst haben wir Frieden und Wohlstand in der Welt! Es gibt einige einleuchtende Modell dafür und nur das ist der Weg, der Währungen Dauerhaft macht und als Produktionskapital zur Verfügung steht und nicht zum Glücksspiel!

  6. Rico Coracao sagt:

    Zitat: „Alle Leser sollten die derzeitig günstigen Preise ausnützen und zuschlagen,
    denn den Euro wird es nicht mehr lange geben. Und Gold/Silber sind die einzige Versicherung vor Euro-Crash und Währungsreform. Nützt die Chance.“

    wie wahr.. man sollte einfach zukaufen, wenn es billig ist..aber das GOLD in ECHT
    und natürlich nur ZUHAUSE haben !
    Keine „Goldpapiere“ oder am besten noch im Bankschliessfach, die Fächer sind nach einem massiven Bankenrun, der kommen wird, alle aufgebrochen und leer, bleibt Realisten !
    Superreiche kaufen zur Zeit auch Farmland, eine weitere gute Investition
    oder kauft irgendwelche Produktionsmaschinen.. es knallt bald, aber richtig

  7. Micha sagt:

    Bei Eichelburg gibts wöchentlich die Meldung: „Neue D Mark gedruckt bald Währungsreform“.

    • dparvus sagt:

      Es hätte, auch von Herrn Draghi bestätigt, schon mehrfach einen Crash gegeben, wenn die EZB nicht eingegriffen hätte, mit ca. 1 Billion frisch gedruckten Euro: 1.000.000.000.000 !! Zu niedrigsten Zinsen.

      Ein Inflationsschub, UND auch 1 Billion Euro neue SCHULDEN! Das geht in diesem System nicht anders. Siehe auch http://www.steuerboykott.org/

      Und Aktuell ist es wieder brandgefährlich, Herr Eichelburg weiß das, Sie offenbar nicht.
      Die wichtigsten Pleitekandidaten: Spanien, Italien, Portugall, Frankreich, Belgien. Sie sollten mal selbst recherchieren, wenn Sie sich auf Herrn Eichelburg nicht verlassen möchten.

      • Micha sagt:

        Klar weiß ich das und über den Herrn Eichelburg lese ich schon seit Jahren. Meine Aussage ändert sich deswegen nunmal nicht.

  8. HEISENBERG sagt:

    Oh Mann,Walter bei DMN!
    Ich glaube nach wie vor nicht daran das Gold so hochgehen wird!Es wird keinen Goldstandart geben!
    Staatsgeschöpftes Geld war fürs ganze Volk immer die beste lösung!

    • dparvus sagt:

      Einen Goldstandard für eine Währung will man auf jeden Fall verhindern wollen, wäre auch nicht nötig.

      Aber Gold hat seit Jahrtausenden (!) seinen Wert gehalte und gesteigert, keine (!) Währung hat eine derartige Lebensdauer gehabt.

      Unser Fiat- Euro und der Fiat- US- $ werden mit Sicherheit auch sehr bald untergehen. Sie werden vom exponentiellen Wachstum ereilt, in Kürze.

      Es geht gar nicht anders: http://www.steuerboykott.org/

      Bis zum Ende lesen, dann weiß man, was gespielt wird.
      Das ist Mathematik, kein glauben an Gold oder irgendwas anderes.

    • Martin sagt:

      „Staatsgeschöpftes Geld war fürs ganze Volk immer die beste lösung!“

      Es ist nicht staatsgeschöpftes Geld. Das Geld wird von den Banken über Kreditvergabe erzeugt, weil die Kredite nur mit dem kleinen Anteil an Eigenkapital gedeckt sein müssen, der Rest wird von den Zentralbanken beigetragen. Nach der Rückzahlung bleiben den Banken die Zinsgewinne auf ursprünglich nicht vorhandenes Geld. Deshalb steigt die Kredit- und Guthabenseite jeweils exponentiell. Jedes Guthaben basiert auf Schulden. Um das ganze am Laufen zu halten, müssen in der Form der e-Funktion immer mehr Kredite vergeben werden. Unser System wird durch ständiges Aufschulden am Laufen gehalten. Ohne Kredite können die Zinsen der Guthaben nicht mehr bedient werden, und dann — booom. Somit muss jedes Schuldgeld zwangsläufig zusammenbrechen, und das in Zyklen von ca. 100 Jahren. Die Geschichte zeigt ja, dass Papiergeld nicht beständig ist, Gold dagegen schon.

  9. Werner sagt:

    „…Goldpreise über $20.000 sind dann wahrscheinlich und in kurzer Zeit erreichbar…“

    Erinnert sich noch jemand an „Dow Jones 36000“ ?
    Goldpreise über $20.000 : Unseriosität in Rein-Kultur.
    Ist DMN unter die Marktschreier gegangen ?

    Werner

    • Jeronimo sagt:

      Dow Jones bloss 36000 ? Ich sage, er Dow Jones wird in ein paar Jahren die 100 000 knacken!

    • St.Haben sagt:

      Werner,wohl war Deine Kritik an den Prognosen.Gold kann auch bei q40 Euro bleiben,die Verhältnisse werden schwieriger da ist auch auf diesem Nivo für immer mehr Menschen das Gold zwar Wunsch aber eben unbezahlbar.So gesehen steigt der Preis auch.

      • Charly Finger sagt:

        Jungs — denkt mal an eure Gesundheit und Seelenfrieden.+ Habt ihr ein Leiden im Körper…rektal zwei bis drei Klumpen Gold … nach einer Stunde ist eure Kloschüssel vom Gewicht des Goldes kaputt und euer Leiden durch Hektik, Stress und Angst wird noch größer.+ (Der Griff zum teuren Pharmagift lässt euch auch nur arm sterben.) Bleibt kuhl. Setzt euch in die Sonne (sie kommt Mittwoch wieder) denkt über hübsche Frauen nach, die euch ohne Geld nachspringen würden … kommt keine … siehste!!! es gibt kaum noch ehrliche Weiber. Für was dann die Aufregung. (Sollte dich doch ein richtig gutes Girl erwischt haben, je nach Alter, brauchst du Tagelang kein Geld noch Gold, denn da stört oftmals schon die Bettdecke. Will sie dann nur Essen gehn, braucht sie schon Schmuck, Kleider, Auto etc. – kochen kann sie auch nicht, denn Rühreier ist wohl das einfachste Aufbaufutter 🙂

        Das war mein (oller Rentner) Wort zum Sonntag.

  10. stromerhannes sagt:

    Die Arbeit von Walter ist hervorragend. Geeignet zur Krisenvorsorge und Vermögensrettung.

    Ansonsten hat der gute Mann weltpolitisch keine Ahnung, was seine Kommentare zu Politik im Allgemeinen angeht. Finanzpolitisch unterstellt er der FED, nicht zu manipulieren.

    Den Vogel für seine von mir vermutete Komplizenschaft mit den “Golddrückern” schoss er für mich ab, als er meine Beiträge hinsichtlich der DEGUSSA nicht veröffentlichte.

    Daraus könnte ich eine Mittäterschaft mit den Goldpreisdrückern von FED und EZB vermuten oder gar konstruieren.

    Ich wies nämlich darauf hin, daß in Deutschland die “DEGUSSA” incl. der “Degussa- Bank” vom Bankhaus Warburg in Hamburg erworben wurde. Dabei verlieh ich meiner Besorgnis Ausdruck, daß sich diese Scheideanstalt als ein “Ableger” der FED quasi als Deutsche Abteilung der FED darstellt. Ausserdem machte ich aufmerksam auf die latente Gefahr, das Preismanipulationen bis hin zur Vorenthaltung der aus Altgold gewonnenen Barren dem Bürger gegenüber durchaus denkbar seien. Aus Gründen der Preismanipulation. Ein Vorgehen, das auch in den Bereich der „Preisdrückung“ fällt.

    Einzig das Verbot von LEERVERKÄUFEN kann dieses Übel der Preisdrückerei dauerhaft unterbinden.

    Ausserdem wird das physisch vorhandene Gold bei den „Zentralbanken“ auch nicht tangiert, weil die Möglichkeit (noch) besteht, aus dem Nichts Dollars oder Euros zu erschaffen. Da wird nur die Rotationsgeschwindigkeit der Druckerpresse erhöht, um den $ + € vor dem fälligen, sofortigen Verfall zu retten. Ohne Rücksicht auf die schon anlaufende grosse Inflation.

    Und was seine Phantasterien zur Goldpreisentwicklung angeht, so empfehle ich Jedem, physisch vorhandenes Edelmetall, egal ob AU oder AG nur zur Vermögenssicherung und Krisenvorsorge zu halten. Zugriffsbereit an einem sicheren Lagerort in der Nähe der Vorratshaltung…

    …und nicht zum Spekulieren.

    • Alois sagt:

      „Die Arbeit von Walter ist hervorragend. Geeignet zur Krisenvorsorge und Vermögensrettung.

      Ansonsten hat der gute Mann weltpolitisch keine Ahnung, was seine Kommentare zu Politik im Allgemeinen angeht. Finanzpolitisch unterstellt er der FED, nicht zu manipulieren.“

      Ganz meine Meinung! Darum gebe ich auch Michael Winkler jederzeit den Vorzug gegenüber Walter K. Eichelburg.

      • Alf sagt:

        Eichelburg hat was Gold im allgemeinen betrifft recht.

        Nur Gold uns Silber ist echtes Geld!!!

        Leider geht es mir nicht so gut, ich habe zu wenig Papierfalschgeld um davon etwas umtauschen zu können.

        Deshalb werden eigene Lebensmittel, nicht Nahrungsmittel, im Garten seit drei Jahren wieder angebaut und konserviert.

        Die Weltlage sieht er vermutlich durch seine Matrixbrille, die irgendwie verhindert, dass er zu realistischen nicht mainstreenabhängigen Informationen kommt.