US-Wirtschaft: Wichtige Indikatoren zeigen nach unten

Im April ist der Chicago Einkaufsmanagerindex unerwartet stark zurückgegangen. Der Index ist ein wichtiger Indikator für die US-Wirtschaft, da sich ein großer Teil der wichtigen, amerikanischen Automobilindustrie in der Region befindet.


Warning: file_get_contents(http://tinyurl.com/api-create.php?url=http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/05/42203/) [function.file-get-contents]: failed to open stream: HTTP request failed! in /www/htdocs/w00eac52/wp-content/themes/blogform/single.php on line 131

Die neuesten amerikanischen Wirtschaftsdaten zeigen, dass es mit der wirtschaftlichen Erholung des Landes nicht so weit her ist wie es die offizielle Lesart der Öffentlichkeit gerne eintrichtern möchte. Der Chicago Einkaufsmanager Index (PMI) fiel auf sein niedrigstes Niveau seit 29 Monaten: von 62,2 Punkten im März auf 56,2 Punkte. Erwartet wurde einer Bloomberg-Umfrage zufolge ein Rückgang auf höchstens 60 Punkte. Zwar ist der aktuelle Wert des Chicagoer PMIs über der 50 Prozent-Marke und zeigt somit noch ein Wachstum an, aber die Entschleunigung ist ein Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung in den USA in den nächsten Monaten.

Bei diesem Ergebnis ist ein Rückgang der Produktion und eine Verringerung der Unternehmensinvestitionen zu erwarten. Zwar ist der Chicago PMI nur ein regionales Ergebnis, doch da sich ein großer Teil der amerikanischen Autoindustrie in dieser Region befindet, ist dieser regionale PMI richtungsweisend für die wirtschaftliche Entwicklung. Zuletzt war es immerhin vor allem die Autoindustrie, die der amerikanischen Wirtschaft im ersten Quartal noch ein offizielles Wachstum von abgeschwächten 2,2 Prozent bescherte. Neben dem Chicagoer PMI wurden am Montag auch andere regionale Messwerte für die Wirtschaft veröffentlicht. Die Federal Reserve Banken von Philadelphia und New York etwa zeigten, dass sich dort im März das Wachstum im Verarbeitenden Gewerbe ebenfalls abgekühlt hat.

Der Rückgang in der Nachfrage könnte Unternehmen dazu veranlassen, ihren Lageraufbau einzuschränken, was wiederum zu einer Verlangsamung der Produktion führt. Ganz zu schweigen von den abgekühlten Exporten nach Asien und Europa. Darüber hinaus wuchsen die Konsumausgaben im März lediglich um 0,3 Prozent, nachdem sie im Vormonat um 0,9 Prozent zugelegt hatten. Die Einkommen stiegen zwar mit 0,4 am stärksten in den vergangenen drei Monaten, aber auch die Sparquote zog an.

Kommentare

Dieser Artikel hat 13 Kommentare. Wie lautet Ihrer?

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

  1. SWM sagt:

    Zu USA-Macht auch ein sehr zynisches Interview gelesen

    http://www.sachwert-magazin.de/index.php/2-startseite/183-andreaspopp

  2. willhelm der 4. sagt:

    wohin sollen die indikatoren denn sonst zeigen? der ami hat nicht mal mehr geld um seine astronauten vom speislab nach hause zu holen.

  3. odin sagt:

    In Deutschland geht immer alles aufwärts,was geht uns die USA an,laut Prognosen
    wird bei uns kein Abschwung kommen,fragt sich nur,wer es glaubt, in dieser globalen
    Welt?Statistiken sind zum Fälschen gemacht,nächste Woche kommt wieder der Auf-
    schwung auch in den USA!

  4. Stefan Wehmeier sagt:

    “Die neuesten amerikanischen Wirtschaftsdaten zeigen, dass es mit der wirtschaftlichen Erholung des Landes nicht so weit her ist…”

    In “dieser Welt” (Zinsgeld-Ökonomie) wird es keine “wirtschaftliche Erholung” mehr geben. Das ist sicherer als das Amen in der Kirche.

    • klimperkasten sagt:

      Och, Herr Wehmeier. Immerhin verschonen Sie uns mit Ihrem immer gleichen “Opium für das Volk” – Link, aber lassen Sie doch endlich mal Ihre Zinsgeld-Ökonomie-Theorie außen vor. Mit Ihrem pseudo-wissenschaftlich begründeten Aufruf zur “Neuordnung des gesamten Geldsystems” reden Sie doch den Konstrukteuren der “Neuen Weltordnung” das Wort. Merken Sie denn nicht, dass genau diese falsche Schlussfolgerung deren Ziel ist???
      Mein Tipp: einfach mal die Bibel lesen – nein, nicht die von Ihnen favorisierten apokryphen (=gefälschten) Schriften, sondern das ganz einfache Original, z.B. Schlachter 2000. Die Antwort finden Sie im letzten Kapitel = Offenbarung des Johannes.

      • klimperkasten sagt:

        @Stefan Wehmeier
        Natürlich sind Zins und Zinseszins-Forderungen eine Wurzel des Übels und darum auch für Christen und Juden VERBOTEN. Das wirkliche Problem liegt aber darin, dass einige wenige, die sich für auserwählt (illuminiert) halten, die Welt bereits privat aufgekauft und ihr GLOBAL die Daumenschrauben angelegt haben, und zwar über die Schaffung von Abhängigkeit von Zentralbanken. (Alle Zentralbanken sind in einer Hand, und über Ihnen thront die BIZ.) Diese Irren steuern die zirkulierende GELDMENGE – eine Aufgabe, die in einer autarken Gesellschaft einzig und allein dem Staat gebührt.

  5. jay twelve sagt:

    WIESO FRAGT SICH KEIN EINZIGER ÖKONOME. “WAS BRAUCHEN DIE MENSCHEN WAHRLICH, UM GLÜCKLICH ZU LEBEN?”

    Sind die Menschen nur dafür da, einer verschwindend kleine Minderheit das Gefühl zu verleihen, dass sie alleine die uneingeschränkte Macht ausüben dürfen und DOCH, was auch immer sie geschenkt bekommen, REICHT ihnen noch bei weitem NICHT?

    WACHSTUM auf WACHSTUM auf WACHSTUM, wie lange kann man es weiter reizen, auf einer Planeten, der sich nicht Wunsch denkend vergrößern lässt?

    Sind die Welt Ökonomen bloß Priester eine Religion, die sich einbilden Unermesslicher Güter unendlich zu produzieren zu können, ohne Rücksicht auf die Realität?

    Wer hat ihnen diese Laus ins Ohr gelegt?

    Wo liegt der Unterschied zwischen Eliteuniversitäten Harvard, Yale, Princenton, Humboldt-Berlin, Paris, you name it, und einem Priester Seminar?

    WACH AUF LEUTE;, WAS BRAUCHT IHR WIRKLICH, DAS UNBEZAHLBAR IST, DASS EUCH WAHRLICH GLÜCKLICH MACHEN SOLLTE?

    Macht bitte zuerst ein Katalog von den WERTEN, die für kein Geld der Welt zu kaufen sind.
    DAS IST GENAU DAS WAS IHR BRAUCHT, MEHR AUCH NICHT.
    DER REST ERGIBT SICH VON SELBST.

    • gast sagt:

      So ist es!

    • schlaumeister sagt:

      Langsam helfen alle Statistiklügen nichts mehr. Das Problem ist natürlich
      die Menschheit, die in den “entwickelten” Ländern fraglos nach immer
      höherem Lebensstandard lechzt. Und in den Schwellenländern fängt
      es auch an. Früher lebte ein großer Teil der Bevölkerung von der
      Landwirtschaft, heute noch ein paar Prozent. Wovon soll der Rest leben,
      wenn die hochtechnisierte Wirtschaft zusammenbricht? Es müßten
      völlig neue Denklkonzepte geboren werden, Statt Konsum muß wieder
      Zufriedenheit mit weniger Wohlstand einkehren. Von den herrschenden
      Politikerkasten ist ein Umdenken nicht zu erwarten, da diese vor Un-
      fähigkeit geradezu triefen. Zuerst muß einmal ein tiefes Nachdenken
      stattfinden, wobei schnelle Lösungen wohl nicht geboren werden und
      vielleicht sogar gefährlich sein können.

    • Pemas sagt:

      Den ersten Satz (Frage) habe ich mir auch immer wieder gestellt. Ich glaube, das die Politiker nicht das sagen haben und haben ihren Wissenstand oft nicht selbst erarbeitet. Ökonomen kennen z. B. Die Zinsproblematik verschweigen aber die Konsequenzen. Ich konnte schon während meines Studiums nicht verstehen warum man anhand von starren Modellen ein sich verändernde Welt abbilden wollte. Das System ist am Ende ich befürchte allerdings das wir uns noch gut 10 Jahre oder mehr gedulden müssen bis Veränderungen möglich werden. Obwohl es auch schon jeden Tag zum großen Showdown kommen kann

    • Selbstdenker sagt:

      Auf meiner persönlichen Suche nach der Frage “Was brauche ich wirklich?” bin ich im Jahr 2009 auf eines der faszinierendsten Werke zur ganzheitlichen Entfaltung der inneren Ressourcen gestoßen.
      Es hat mein Leben in ALLEN BEREICHEN grundsätzlich verändert – und dafür bin ich dankbar.

      http://www.mrmasterkey.com/