Schleswig-Holstein: Piratenpartei schafft Einzug in den Landtag

Bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein liegen die CDU und die SPD mit einem Stimmanteil jeweils um die 30 Prozent fast gleichauf. Die Piratenpartei schaffte mit mehr als acht Prozent der Stimmen den Einzug in den Landtag. Die FDP schaffte ebenfalls mit etwas mehr als acht Prozent den Wiedereinzug in den Landtag.

Bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein erreichte die CDU 30,9 Prozent der Stimmen. Dicht gefolgt wird sie von der SPD, die 29,9 Prozent erreichte. Die Grünen bekamen mit 13,2 Prozent die zweitmeisten Stimmen.

Die Piratenpartei schaffte mit mehr als acht Prozent der Stimmen auf Anhieb den Einzug in den Landtag. Die FDP schaffte ebenfalls mit etwas mehr als acht Prozent den Wiedereinzug in den Landtag.

Die Linke wird künftig nicht mehr in Landtag vertreten sein. Sie bekam nur 2,2 Prozent der Stimmen und scheiterte damit an der Fünf-Prozent-Hürde.

Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) der die Dänen und Friesen erreichte 4,6 Prozent ist aber von der Fünf-Prozent-Hürde ausgenommen.

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Kommentare

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  1. wetteraugust sagt:

    12% rechte und 13% Linke wären auch noch schön gewesen, aber bevor der Michel sich das traut, ist er schon drei Tode gestorben.

  2. gast sagt:

    Wer hat den Leuten eigentlich den Floh ins Ohr gesetzt, man müsse sich für das „geringere Übel“ entscheiden?

    Ich sehe das anders. Man muß sich auch nicht für ein Fernsehprogramm entscheiden, man kann auch einfach den Fernseher ausmachen und am besten ganz abschaffen.

  3. Terraner sagt:

    Erstmal meinen Glückwunsch an die Piraten =)
    Und wie immer 30% CDU und 30% SPD.
    Unglaublich alles Texten hat keinen sinn , die Trottel wählen immer die selben.

    • B. B. sagt:

      Da kann ich ihnen nur recht geben .

      Viele rennen weiter einfältig durchs leben !

    • DK_Jule sagt:

      der CDU sterben aber langsam die Wähler weg – das sind die ganzen Stimmen aus den Altenheimen und von Ü80 aufwärts.

      ansonsten lag Wahlbeteiligung nur bei 60% zzgl. jenen die extrem unhöfliche aggressive Pöbeleien auf ihren Wahlzettel geschmiert haben und leider damit ungültig gemacht haben.

      eigentlich müsste man eine neue Regelung finden: für jeden Nichtwähler müsste per Losverfahren ein Otto-Normal-Bürger aus dem Volk ins Parlament gelost werden. Dann sind die Stimmen nicht verloren – sukzessive würden so immer mehr John Does per Los hineingelangen und der Prozesse demokratischer werden.

  4. dogbert sagt:

    Mit keinem Wort wird in den Medien erwähnt, wer sich hinter den 2,4 % „Sonstige“ verbirgt, geschweige denn, wie diese Parteien im einzelnen abgeschnitten haben.

  5. Holger sagt:

    Liebe Redaktion, leider steht auch hier keinerlei Angabe über die Wahlbeteiligung (%), wieviel von den 2,2 Mio Wählern waren denn wirklich an der Urne ? Um 12:00 sollen es gestern gerade mal 19-20% gewesen sein, das Ergebnis relativiert doch alles.

    • jay twelve sagt:

      Unbedingt, weil, wenn weniger als 51% Wahlberechtigten zu Urne gegangen sind, dann ist das Wahlergebnis ungültig.
      Das wäre die logische Konsequenz.

      • G.N. sagt:

        Das stimmt nicht.
        Alle Wähler, die ihre Stimme abgegeben haben sind zusammen 100%.
        Daher werden auch die ungültigen Stimmen gezählt. Nicht aber die Wähler, bzw. Stimmen, die zu faul oder zu dumm waren, ihre Stimme in die Urne zu werfen und somit etwas bewirken zu können.

        Interessant ist auch, dass die Piraten, obwohl vor der Wahl noch nirgends vertreten von den Medien hofiert wurden, als ob sie bereits im Bundestag säßen, aber die Parteien, die „nur“ um die 2% hatten, erst gar nicht genannt wurden.
        Ob das wohl ein Zufall unserer systemgesteuerter Medien war?????

    • armer Mann sagt:

      wenn ich richtig informiert bin, waren es nur noch 60%.

      Bei Wahlpflicht (100%), hätten SPD, CDU, Grüne und FDP ganz schlecht ausgesehen. Dann hätten Piraten und Linke zusammen womöglich 30% erreicht.

  6. Herr Sommer sagt:

    Nun denn, der ESM kann kommen.
    Das Wahlvolk hat offensichtlich nichts dagegen.

    • kreator sagt:

      In der APO-Zeit gab es mal den Spruch: „nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber!“ Dem ist nichts hinzuzufügen außer: „Woran erkennt man, dass ein Politiker lügt? – Daran, dass er den Mund aufmacht!“

      • APO-Warner sagt:

        Lieber Kreator,
        die alte APO-Zeit ist lange schon vorbei.
        Diejenigen, die damals APO und politisch orientiert waren haben sich – gleich in welchen Parteien – dermaßen ver(b/l)ogen, daß sie mittlerweile zum übelsten Teil des Establishments gehören. Anders als gebildete Wert-konservative lassen sie ein ganzes Land sogar samt Jugend über die Klinge springen für daß Einstampfen eines seriösen Nationalstaates und zur kurzfristigen Rettung ihrer Pfründe. Deshalb, dachte ich, wäre es doch nur konsequent das bekannte Kürzel „APO“ zu nehmen und zeitgemäß umzuspezifizieren in das, was daraus faktisch geworden ist:
        eine Alt-Parteien-Oligarchie, nämlich unsere heutige APO.
        Und bitte nichts gegen die benachteiligten Kälber. Es gibt mittlerweile einen großen Haufen rot-grün u.s.w. beseelter Vegetarier für die jeder
        Sch(l)ächter offensichtlich eine Bereicherung ihres Lebens darstellt.
        Als Normalo kann man all diesen nur entkommen, wenn man sich in eine
        €-freie Zone absetzt oder zumindest seine Kinder vor diesen Eliten in Sicherheit bringt. Dies am Besten bevor die Retro-Faschisten wieder die Reichsfluchtsteuer (pardon, Staats-Terror ist heute zivil, daher muß es „Migrations-Ausgleichsabgabe“ heißen) einführen. Hurra Deutschland!

      • J. C., geb. Püschl sagt:

        @ kreator

        Schon mal was vom „freien Mandat“ gehört (Art. 38 GG „… an Aufträge … nicht gebunden“)?

        Der Abgeordnete ist also nicht Vertreter des Wählers, sondern löst sich mit dem „freien Mandat“ vom Willen und Auftrag des Wählers, sprich: Er kann tun und lassen, was er will, denn er ist nur seinem Gewissen unterworfen.

        Was, wenn der Abgeordnete kein Gewissen hat?
        Dann tut er, was der Wähler nicht will, und wieder hat der Wähler an der Urne seine Stimme zu Grabe getragen und seinen Widersacher legitimiert.

        Fazit: Gar niemand sollte wählen gehen!
        Ohne Legitimation durch die Wahl wäre die Volksverräterei am Ende.

        Manche kapieren´s allerdings nie.

        • G.N. sagt:

          Das glauben Sie doch nicht wirklich.

          Den Politikern ist das Volk vollkommen egal.
          Gehen wir nicht wählen, ist es ihnen auch egal.
          Sie brechen die Gesetze, das GG, die EU-Verträge nach Gutdünken und beliebig oft, ob man wählen geht oder nicht!

          Wichtig wäre, dass der deutsche Dummmichel endlich aufwacht (so lange das noch friedlich möglich ist) und das wählt, was ihn voran bringt und nicht das, was ihn vernichtet.
          Aber dafür sind die meisten zu umerzogen, angepasst, gleichgültig, borniert, zu faul sich zu informieren und vor allem: zu dämlich!

    • Maulwurfen sagt:

      Leider müssen ESM und andere Zwangsenteignungsmassnahmen erst kommen, bis es die meisten begreifen. Das Problem ist nur, dann wird es zu spät sein, denn dann werden auch bald Wahlen der Geschichte angehören!