Valérie Trierweiler: Nun hat auch Frankreich eine „Lebensgefährtin“ als First Lady

Die Lebensgefährtin von Francois Hollande, Valérie Trierweiler, will weiter als Journalistin bei Paris Match arbeiten. Interessenkonflikt sieht sie keinen, schließlich wurde sie aus dem Politik- in das Kulturressort versetzt.

Die Journalistin Valérie Trierweiler wird die neue First Lady Frankreichs. Die Journalistin beim Magazin Paris Match war für die Sozialisten tätig und lernte den neuen Präsidenten Francois Holland kennen, als sie schon drei Söhne mit Herrn Trierweiler hatte. Hollande seinerseits hat vier Kinder mit der ehemaligen sozialistischen Spitzenkandiadtin Segolene Royal.

Valérie Trierweiler möchte ihren Job bei der Zeitung nicht aufgeben. Sie plant, weiter als Journalistin zu arbeiten. Bereits jetzt wurde die zweimal geschiedene Lebensgefährtin von Hollande in die Kultur-Redaktion versetzt, um die Berichterstattung nicht allzu nahe an das familiäre Umfeld geraten zu lassen. Valérie Trierweiler selbst sieht keinen Interessenskonflikt und lobt Hollande wegen seines offenen Charakters. Dies werde unter anderem dadurch sichtbar, dass er Kleiderschränke und Zimmertüren prinzipiell offen stehenlasse.

Trierweilers Vorgängerin im Amt, Carla Bruni, hatte während ihrer Zeit als Präsidentengattin auf eine eigene berufliche Karriere verzichtet. Allerdings nahm die Sängerin eine CD in der Zeit auf, da Nicolas Sarkozy der Präsident der Republik war.

Kommentare

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  1. Rico Coracao sagt:

    im Gegensatz zu der verwöhnten Millionärstochter Bruni, die keine Ahnung
    vom richtigen Leben hat ist sie mir weitaus sympathischer..

    Valérie Trierweiler wuchs mit fünf Geschwistern in ärmlichen Verhältnissen in Angers auf. Eine Kriegsverletzung hatte den Vater zum Invaliden gemacht, die Mutter verdiente ihr Geld als Kassiererin an einer Eisbahn.

  2. WiKa sagt:

    Spürt es denn keiner? Die neue Freiheit? „Libération“ ist das Zauberwort. Nur Deutschland macht wieder eine Ausnahme, da haben wir mit einer Pastorentochter und einem Pastor an der Spitze des Staates sogleich einen neuen „Gottesstaat“ bekommen, wobei sich aber doch auch unser Präsident nicht scheut diese Form der Befreiung zu leben und zu „pastorisieren“. Nun gut gehört tatsächlich in die Rubrik „Fäuleton“ … weil doch jetzt sowieso alles und überall marode wird, das Neue bricht sich gerade eine Bahn. Immerhin dafür ist Sarkozy jetzt auf der Flucht, ist doch schon ein riesiger Fortschritt … (°!°)

  3. Fred Kirchheimer sagt:

    Na wunderbar, auf in die Gossip-Welt.

    Ab sofort wird der doofe Teil des „Mittelstands“ auch über die eingewachsenen Zehenenägel von irgendwelchem Promigesocks informiert.
    Wie viel tiefer geht es noch? Berichte über „süße Zoobabies“ und Kaschmirpulli tragende Trainer?