Druck wird stärker: Bundesbank nimmt Anstieg der Inflation in Kauf

Die Bundesbank gibt der EZB-Politik nach und lässt künftig eine höhere Inflation zu. Dies soll die Wettbewerbsfähigkeit der angeschlagenen Länder stärken und zur Beseitigung der wirtschaftlichen Ungleichgewichte im Euroraum beitragen, so der Chefsvolkswirt der Bundesbank.

Lang hat man sich bei der Deutschen Bundesbank beim Thema Inflation nicht von den europäischen Partnern reinreden lassen. Im Ausland sprach man nur mehr über die „German Angst“ vor Inflation. Doch nun lenkt die Bundesbank tatsächlich ein. Bei einer Anhörung im Finanzausschuss des Bundestages signalisierte der Chefsvolkswirt der Deutschen Bundesbank, Jens Ulbrich, dass die Deutschland bald eine Inflationsrate aufweisen werde, die über dem Durchschnitt in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion liegt. Die Bundesbank sieht dies im Rahmen eines Wirtschaftsausgleichs, der die internationale Wettbewerbsfähigkeit der am stärksten von der Krise getroffenen Länder.

„Reguläre Anpassungsprozesse“ würden dazu führen, dass sich die Wettbewerbsfähigkeit der finanzschwachen Euroländer gegenüber Deutschland verbessere. „Deutschland dürfte in diesem Szenario künftig eher überdurchschnittliche Inflationsraten aufweisen“, erklärte Jens Ulbrich. Bisher lag die deutsche Inflationsrate eher unter dem Durchschnitt der Eurozone. Derzeit liegt sie bei 2,2 Prozent und die der Eurozone bei 2,6 Prozent. Die höhere Inflation in Deutschland trage zu einer Senkung der wirtschaftlichen Ungleichgewichte in der Eurozone bei, wenn die Peripherieländer wie Spanien und Portugal ihre Kosten senken oder zumindest stabil halten.

Im Zusammenhang mit der möglichen höheren Inflationsrate in Deutschland, erscheinen die jüngsten Tarifabschlüsse auch nicht mehr als unangebracht. Wolfgang Schäuble hatte dies womöglich schon im Hinterkopf, als er eine Erhöhung der Löhne als gerechtfertigt ansah.

Der internationale Druck auf die Deutsche Bundesbank und Jens Weidmann war in geldpolitischen Angelegenheiten in der Eurozone in den vergangenen Monaten immer wieder erhöht worden. Zuletzt wies der Internationale Währungsfonds in seinem aktuellen Deutschland-Bericht ausdrücklich darauf hin, dass das Land eine höhere Inflation in Kauf nehmen sollte. Die Kritik der Bundesbank an den EZB-Tendern und dem niedrigen Leitzins wurde von der EZB und vor allem auch von Frankreich nicht gern gesehen. Der Schritt der Bundesbank, eine höhere Inflation zu akzeptieren, zeigt, dass sich Mario Draghi mit seiner EZB-Politik durchsetzt.

 

Kommentare

Dieser Artikel hat 65 Kommentare. Wie lautet Ihrer?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  1. wolf sagt:

    Die Bundesbank, einstmals unabhaengiger als Garant von Stabilitaet gepriesen, wird langsam aber sicher auch zu einem Spielball unserioeser Politik.
    Die Buerger werden bereits darauf vorbereitet, dass Inflation doch nichts sooo Schreckliches ist….da werden selbst Nobelpreistraeger aus den USA angesetzt, um das Virus zu streuen. (merke: den USA liegt nichts am Wohlbefinden der Eurozone, die ist ihnen NUR unbequem)
    Deutschland gleicht sich auch immer mehr an franzoesische Verhaeltnisse an, wo die Zentralbank klassischerweise immer auf den Pfiff der Politik gehoert hat.

    Deutschland und seine europasuechtige Kanzlerin wird alles, was einmal deutsche Stabilitaet bedeutete, auf dem Friede-Freude-Eierkuchen-EU-Altar opfern, alternativlos und die Buerger werden weiterhin zahlen, dass sich die Balken biegen….und zuhause
    nehmen die Schlagloecher in jeder Beziehung zu…

  2. Peter G. sagt:

    § 3 Bundesbankgesetz
    Die Deutsche Bundesbank ist als Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland integraler Bestandteil des Europäischen Systems der Zentralbanken. Sie wirkt an der Erfüllung seiner Aufgaben mit dem vorrangigen Ziel mit, die Preisstabilität zu gewährleisten, hält und verwaltet die Währungsreserven der Bundesrepublik Deutschland, sorgt für die bankmäßige Abwicklung des Zahlungsverkehrs im Inland und mit dem Ausland und trägt zur Stabilität der Zahlungs- und Verrechnungssysteme bei. Sie nimmt darüber hinaus die ihr nach diesem Gesetz oder anderen Rechtsvorschriften übertragenen Aufgaben wahr.
    .
    Wo bleibt der Aufschrei der Empörung der Medien und der Menschen? Die BBk ist nicht dazu da politisch verordnete Inflationsraten zu verkünden und umzusetzen. Sie ist ebensowenig dazu da anderen Staaten (und Kriminellen) Bargeld gegen Hinterlegung wertloser Papiere zu verschaffen (s. Klageschrift von Herrn Prof.Dr. Schünemann).

    • stromerhannes sagt:

      Das schändlche Handeln ergibt sich aus dem § 3 Bundesbankgesetz.

      Die Bundesbank ist zum „zahnlosen Tiger“ verkommen, hat keinerlei Befugnisse mehr. Das bringt die Aussage „… sie wirkt…mit…“ für Verständige auf den Punkt. NICHTS hat sie zu bewirken!

      Hierzulande herrscht Staatssimulation vor.

      Die Bundesbank darf alles machen, was die EZB will!

      99,9 % aller Bürger sind nicht in der Lage, diesen Betrug am Volk und deren durch Hyperinflation gefahrdeten Sparvermögen zu erkennen und dann zielgerichtet zu handeln.

      Hätte Prof. Dr. Schünemann sich einmal mit der rechtlichen Lage des Landes auseinandergesetzt, so erstellte er keine Klageschrift. Mangels Aussicht auf Erfolg.

  3. Richard sagt:

    Der Gedankengang, der hinter der gezielten Inflationsankurbelung steht, wird erst klar, wenn man sich die Erläuterungen von Prof. Dr. Flassbeck und Prof. Sinn vom ifo-Institut anhört. Hier mal ein paar aufschlußreiche Videos:

    http://www.youtube.com/watch?v=mfKuosvO6Ac
    http://www.youtube.com/watch?v=OGGDl_eJte8&feature=related

    Diese Sichweise war es wohl auch, die hinter Madame Lagardes Äußerung im Nachbarartikel stand.

    Ich will es mal vereinfacht kurz zusammenfassen:

    Die Löhne in der BRD waren zu niedrig, deshalb nahm die BRD Ländern wie Griechenland oder Spanien Marktanteile ab, daraus entstand ein Leistungsbilanzdefizit bei diesen Ländern gegenüber der BRD, welches dort zu Schulden führte. Schlußfolgerung: Die BRD soll jetzt schnell die Löhne erhöhen, konsumieren und so zu einer Entwicklung der Anpassung von Inflationsraten und Leistungsbilanzen beitragen. Zielfenster: Ca. 10 Jahre.

    „Aus einer falschen Prämisse darf man alles folgern!“ – heißt es in der Mathematik.

    Werfen wir also zuerst einen Blick auf die Prämisse. Lohnzurückhaltung in D sei die Ursache für die Verschiebung von Marktanteilen zuungunsten von Südeuropa.
    Welche Möglichkeiten werden ignoriert?

    a) die Leistungsbilanzdifferenz entsteht gar nicht durch in D produzierten Gütern, sondern durch Handelsgeschäfte, bei denen D nur als Drehscheibe von z.B. Polen, Rumänien oder China nach Griechenland dient, die aber in die Leistungsbilanz eines Prof. Sinn genauso einfließen.

    b) Griechenland ist in den von der BRD bedienten Marktsegmenten praktisch gar nicht tätig. Oder hat mal jemand vom griechischen Automobil gehört? Einer der Hauptimporte Griechenlands aus der BRD sind aber Autos.

    c) die Löhne in Griechenland sind deutlich niedriger als in der BRD.
    Griechenland: ca. 740 €
    BRD: ca. 1100 € (Zeitarbeit, ungelernt)
    Griechenland hat -ausgenommen die Länder der EU-Osterweiterung- die geringsten Löhne Europas. Eine lohnbedingte Verschiebung von Marktanteilen wäre in umgekehrter Richtung also plausibler. Tatsächlich geht die Industrie mittlerweile in Länder, wo noch hemmungsloser ausgebeutet wird, wie z.B. Rumänien, eine zeitlang mal Polen. Bemerkenswerterweise war es ausgerechnet Prof. Sinn, der vor ein paar Jahren von der Notwendigkeit der „Lohnanpassung“ zwischen Deutschland und Ländern wie Polen, Ungarn und Rumänien sprach. War alles falsch, hm?

    d) Griechenland hat in den von ihm bedienten Segmenten Marktanteile an China und Ost-Billiglohnländer verloren und bestreitet seine Einkäufe in der BRD mit unverantwortlich aufgenommenen Krediten, die erst aus dem Finanzmarkt und dann aus der Notenpresse resultieren. Daher das Leistungsbilanzdefizit. Darüber hinaus importiert Griechenland aus Italien (11%) fast genausoviel wie aus der BRD (12%). Sind die Löhne dort auch zu hoch?

    Ok, sagen wir aber dennoch mal, alle diese Möglichkeiten träfen nicht zu und diese Ökonomen hätten dennoch recht. Würden wir dann die Verschiebung von Marktanteilen aufgrund Lohnniveaudifferenzen nicht in den Produktionszahlen dieser Länder wiederfinden? Werfen wir einen Blick drauf:

    Griechenland Exporte der produzierenden Industrie:
    2005 in 1000€:
    Industrie 23.731:
    2009:
    Industrie 25145:
    http://www.auwi-bayern.de/awp/inhalte/Laender/Anhaenge/Exportbericht-Griechenland.pdf

    Hoppla, die Exporte der lohnintensiven Produktionsbetriebe Griechenlands stiegen sogar.

    BRD
    Hier betrachte ich die absoluten Produktionszahlen in Prozent 2003-2011:
    2003 : 96,59 %
    2005: 102,93 %
    2009: 95,04 %
    2011: 105,58 %

    Nicht wirklich eine trotz Lohnzurückhaltung und erheblicher Innovationskraft beobachtbare lohnintensive Produktionszunahme, hm? Rechnet man aus dieser Zeitspanne unter Berücksichtigung aller Quartale den Durchschnitt, so erhält man ca. 91,67% bezogen auf 2005 als 100%. Stagnation? Produktionsrückgang?

    https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Indikatoren/Konjunkturindikatoren/VolkswirtschaftlicheGesamtrechnungen/kvgr112.html;jsessionid=CB1DD7213CB1CFB45C90F99393A0FAC1.cae1?cms_gtp=146248_list%253D1&https=1

    Aufgrund dieser Aspekte scheinen mir die Folgerungen dieser Ökonomen auf falschen Prämissen aufgebaut. Wahrscheinlicher halte ich eine fehlende Wettbewerbsfähigkeit dieser südeuropäischen Staaten aufgrund von Marköffnung zu Billiglohnländern, gegen die sie, was Produktionsstandort anbetrifft genausowenig eine Chance haben wie die BRD. Die unverantwortliche Kreditaufnahme zur Kompensierung dieser lebensstandartvernichtenden Globalisierungs- bzw. Marktöffnungsstrategie, wie sie der IWF und Prof. Sinn vertreten, machen das Drama dann perfekt.

    Der Ausweg? Das, was man besser von Anfang an gemacht hätte – Teile des Binnenmarktes durch Teilprotektion schützen und nur dann Handel treiben, wenn es eine win-win Situation ist. Und grundsätzlich keine Kreditaufnahme für Importkonsum. Nur wenn die Griechen ein Maximum ihres Konsums selber produzieren, werden sie ihre Existenz selber finanzieren können.

  4. Bulgare sagt:

    habe den Artikel von mmnews.de fand ihn aber super geschrieben und möchte ihn euch nicht vorenthalten!

    Wie denn das….?? Die Inflation wurde doch bei der Währungsumstellung von DM auf Euro gleich mit eingepreist…

    2 DM machten 1 Euro….und darum kosteten Tomaten dann nicht mehr 1 DM sondern gleich 1 Euro, denn es war doch einfacher, nur das alte DM-Zeichen gegen das neue € -Zeichen auszutauschen…. und gegen diese Initial-Inflation von 100% hatte die Regierung überhaupt nix, denn Beschiss ist immer gut, solange man nicht die Obrigkeit bescheisst…und es tataen sich traumhafte Steuereinnahmen auf, die bis heute anhalten und die Steuerfinder in höchste Sphären rotieren lassen….

    Aus 4.000 Euro Nettolohn wurden dann 1.820 Euro…. eigentlich hätten es ja 2.000 Euro sein müssen, aber weil der Euro ja soooo genial war, dass man damit sogar die BILD auf Malle kaufen konnte, da hat man halt ein wenig die Steuern nach oben hin „justiert“, denn von nix kommt nix….. und der blöde LohnDepp merkt ja eh nix mehr – und wenn es sein vorlautes Maul nicht hält, dann bekommt er es von der Steuerfahndung schon gestopft…..

    …… und damit wurden alle Europäer bereits am zweiten Tag der Euroeinführung mit 140% Inflation belohnt….. und aus ehemaligen Normalverdienern, die ohne nennenswerte Schwierigkeiten ihre vierköpfige Familie ernähren konnten, wurden verschissene „Aufstocker“…. und im Verlauf der Vollbeschäftigung und des apokalyptischen Aufschwungs ein Multimillionenheer von „Assis“, die ohne staatliche Almosen wohl selbst ihre Miete nicht mehr zahlen könnten…..

    Und weil DAS ja schon immer funktonierte – und so einfach zudem – und man in der BRD auch noch stolz darauf ist, anstatt seinem Töchterchen mal ein Äpfelchen zu kaufen, doch lieber in Ehre und Patriotismus die bodenlosen Geldtöpfe des geliebten FinanzKrüppels zu füllen…..

    …..wird sich an der Obrigkeits-Pest dieser Besatzungsdiktatur nahmens BRD nix ändern und selbst 20% Inflation pro Monat keinen dummen Hund mehr hinter den Ofen hervorlocken….

    Eines dürfte aber gewiss sein….!! Die Regierenden der Nachbarstaaten müssen die Geschwister Merkle und Schäubel echt beneiden, denn einen derart bescheuerten Haufen von 82 Millionen Tränensäcken, obrigkeitshörigen Faultieren und HoloKriechern zu regieren, muss ein wahres Kinderspiel sein…. und sooo gefahrlos für das eigene Leben sowieso…..

    • Sophokles sagt:

      @Bulgare – besten Dank für diesen Report! Es tut gut, aus einem anderen Munde oder wie hier „Feder“ zu hören oder zu lesen, dass man sich die ganzen Jahre nicht getäuscht hat, obwohl man immer wieder hören musste, mit dem Euro ist alles in Ordnung. Nein – – , der Euro ist kein Teuro! Da musst Du etwas falsch verstanden haben, oder Du bist realitätsfremd. Mal ehrlich – es ist doch einfach nicht zu glauben, welch ungeheuren Bären diese Lügenbolde dem Volk aufgebunden haben und noch schlimmer, das Volk hält stille und lässt sich ausnehmen wie eine Weihnachtsgans!
      Wer die ganze Zeit diesen Betrug bemerkt hat, der muss nur noch den Kopf schütteln, wie leicht es heutzutage ist, riesige Vermögen (orbitantes Volksvermögen) einfach so „legal“ einzusacken! Da, wie im vorigen Kommentar einleuchtend geschildert, eine sehr, sehr breite Schlucht zwischen Einkommen und Ausgaben entstanden ist, mussten die Haushalte zwangsläufig auf ihre, falls vorhanden, Rücklagen zugreifen, um den Lebensstandard zu halten – oder im schlimmsten Fall, Schulden machen. In beiden Fällen entstand ein beträchtlicher Schwund in den privaten Haushalten und logischerweise eine sprudelnde Quelle auf der Einnahmenseite der Anbieter. Ehrlich gesagt, ich stelle mir heute noch die Frage, wie die Völker, die den Euro zwangsverordnet bekommen haben, bis heute überlebt haben. Die Rechnung kann doch überhaupt nicht aufgehen, da die Löhne und Gehälter sich unwesentlich erhöht haben, bzw. sogar insgesamt noch ein Rückgang zu verzeichnen ist und die Preise weiter gallopiert sind. Und ob man es glaubt oder nicht, in diesen 10 Eurojahren hat sich der private Konsum enorm gesteigert. Egal ob man für einen Mittelklassewagen nun 60-100 % mehr zahlen musste, ähnlich bei der Kleidung oder dem Urlaub. Die Welt scheint in Ordnung zu sein, suggeriert man dem Verbraucher doch immer wieder, dass die Inflationsrate gerade mal bei 1-2, gut jetzt bei 2,2-2,6 Prozentpunkten liegt.
      Ein Wahnsinn, der nur schwer, oder überhaupt nicht zu verstehen ist. ???

  5. Klaus sagt:

    Die Bundesbank hat eigentlich nur einen Auftrag, nämlich unser Geld zu schützen. Wenn sie dazu nicht mehr bereit ist, sollten wir sie schnellstens auflösen.

    Ich habe noch nie gegen irgendetwas demonstriert, aber jetzt ist das Fass übergelaufen. Wenn Deutschland nicht schnell aufwacht und die Inflation endlich bekämpft verlieren wir unsere Ersparnisse der letzten 50 Jahre ganz schnell.

    Die PIIGS enteignen uns über die EZB, den ESM und daraus folgend die Inflation. Und unsere eigene Bundesbank macht mit.
    Das ist Hochverrat.

    Lässt uns Aktionen wie in Stuttgart überall posten. Der ESM muss unbedingt aufgehalten werden, sonst geht Deutschland zum dritten Male in eine Inflationsvernichtung. Ich bin jedenfalls, erstmalig in meinem Leben bereit, auf die Strasse zu gehen.

    Wo ist denn die nächste Aktion? Wie können wir/ich Druck ausüben, damit der ESM-Dreck verhindert wird?

  6. Daggi sagt:

    Die haben doch ALLE davon gewusst. Die brauchen sich gar nich bei uns ausheulen und in den Medien jetzt so rum zu heulen. Sie haben es doch alle gewusst…..
    Und ehrlich: ich habe schon regelrecht Angst meine Ausbildung in drei Monaten ab zu schließen…..

    Und warum bei der Stuttgard demo nur 400 Leute waren?
    90% der Bürger haben davon nicht einmal was gewusst…. Und die die demonstrieren wollen werden zerschlagen und zum schweigen gebracht. Ganz Frankfurt sollte bestreikt und lahmgelegt werden. Ich hätte es gerne begrüßt und wäre sogar mit af die Straße gegangen. Aber was wurde kurz zuvor gemacht? Richtig: Diese Aktion wurde „verboten“.
    Der deutsche Michel traut sich doch gar nicht mehr irgendetwas zu boikotieren weil er Angst hat erschossen zu werden und in den Knast zu kommen weil er nicht politisch koreckt denkt, Das Volk wird systeaisch zum schweigen gebracht und Demonstrationen wie am Fliesband verboten. Normal wäre es richtig sich zu wiedersetzen und trotzdem auf die Straße zu gehen. Scheiß doch auf Merkel und den Rest. Die sind doch dafür verantwortlich mit ihrem Bilderbergerscheiß das es überhaupt soweit kam.
    Und es ist auch niemals beabsichtigt dese Inflation hier in Deutschland von einer Hyperinflation zu unterdrücken. Das ist gar nicht beabsichtigt.
    Und jeder der sich mal einwehnig informiert weis das.
    Viele haben es schon richtig erkannt: Diese aktuelle Inflation/ Hyperinflation sind nur weitere Beiwerke für die NWO, die für die wir WISSENDEN als Theoretikerschweine beschimpft werden. Wir werden ausgelacht seid jahren, aber nur wehnige fangen mittlerweile an zu begreifen das wir von anfangan Recht hatten….. Schade das solche Erkenntnisse immer erst kommen wenn schon alles zu spät ist.
    Wehnigstens habe ich geschafft meine Lehrerin dazu zu bewegen das Thema ESM zum Unterrichtstema zu machen, auch wenn es noch so sehr einige ankotzen wird. Aber hier wird gerade mit unserer Existens, Zukunft und unserem Leben gespielt. Wir müssen uns dafür interessieren und es entlich begreifen…..

    Geht auf die Straßen und demonstriert. Scheiß auf die verbote. TUT ES EINFACH!!! DIE haben uns ja auch nur Jahrelang verarscht und belogen. Warum also sollten wir graue Mäuschen spielen nd weiter hörig bleiben. Das ist dumm und dann brauchen wir uns auch nicht mehr beschweren….

    • Unrechts-Populist Nr.1 sagt:

      Daggi,
      danke für ihren Kommentar. Es ist bedrückend wie unsere Jugend von den Altparteien verheizt wird. Leider ist sich ein Großteil der jungen Menschen dessen nicht bewußt, auch weil sie im Gegensatz zu früher unpolitisch wurden und herrlich abgelenkt werden.
      Da Sie in diesem Alter sind ist es umso wichtiger ihre zukünftigen Leidens-genossen dafür sensibel zu machen. Bitte immer an konkreten lebensnahen Beispielen, die Familie betreffend (z.B. Zwangsabgaben auf Immobilien = Lastenausgleich, Riester-Schrott, Geldentwertung, der ESM-Vertrag und dessen vernichtende juristische Beurteilung).
      Wenn die Jungwähler aussteigen (und nicht aber bei neuen Mehrheitsbeschaffern gleich wieder einsteigen, weil die so cool sind) dann ist schon viel erreicht. Es muß cool werden den Betrug zu entlarven.

  7. Rico Coracao sagt:

    Wer aus NRW kommt und gegen den ESM ist, ser sollte am Sonntag seinen Hintern hochkriegen.. es geht nicht um eine Kleinigkeit, es geht um unser Land und egal was die Propagandamedien versuchen, hier haben die Piraten recht:

    Die zukünftige NRW-Landesregierung darf dem ESM nicht zustimmen

    http://www.piratenpartei-nrw.de/46693/2012-05-10/die-zukunftige-nrw-landesregierung-darf-dem-esm-nicht-zustimmen/

    Auch hier hat man sich Gedanken gemacht, wusste gar nicht, dass die Atomkraftwerke hier ohne Versicherung laufen, auch unglaublich..
    http://www.deutschland.net/content/piratenpartei-nrw-fordert-versicherungspflicht-fuer-atomkraftwerke

  8. Johannes Eber sagt:

    @ Julia la prémiere

    Schröder hat seine Sozialdemokraten mit der „Agenda 2010“ verraten. Ehrlich gesagt, ich hasse diesen Mann, für das was er getan hat.