Eurozone: Deutlicher Rückgang der Industrieproduktion

In der gesamten Eurozone ist die Industrieproduktion im März deutlich zurückgegangen, obwohl Ökonomen mit einem leichten Wachstum gerechnet hatten. Den größten Rückgang in Bezug auf den Vorjahresmonat wiesen Luxemburg und Griechenland auf.

Im März ist die Industrieproduktion deutlich hinter den Erwartungen geblieben. Dies zeigen die aktuellen Daten von Eurostat. Im gesamten Euroraum sank die Industrieproduktion 0,3 Prozent im Vergleich zum Februar – Ökonomen hatten mit einem Anstieg von 0,4 Prozent gerechnet. Gegenüber dem Vorjahresmonat ging die Industrieproduktion im Euroraum sogar um 2,2 Prozent zurück. Den größten Rückgang in Bezug auf den Vorjahresmonat hatten Luxemburg (-11,3%), Griechenland (-8,5%), Spanien (-7,5%) und Italien mit -5,8 Prozent zu verbuchen.

Die Industrieproduktion sank in der Eurozone im März um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat (Grafik: Eurostat)

Aber auch die Niederlande haben mit einem großen Einbruch in der Industrieproduktion zu kämpfen. Hier kam es zu einem starken Rückgang von neun Prozent im Vergleich zum Februar. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ging die Industrieproduktion in den Niederlanden auch um immerhin 3,5 Prozent zurück.

Die Industrieproduktion sank in der Eurozone im März um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat (Grafik: Eurostat)

Kommentare

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  1. Ute Essen sagt:

    Der Zinses-Zins der Bankster

    Wenn korruppte Regierungen es nicht erlaubt hätten, dass private Banker (Rothschild, Rockefeller, etc.) das Geldmonopol ausüben, d.h. Geld aus dem Nichts erschaffen, dann hätten wir nicht die Zinses-Zins-Ungeheuer, dass alle Staaten und seine Bürger versklavt und somit ins Verderben stürzt.

    Die Lösung ist:
    1.) Abschaffung der privaten FED, EZB, Bundesbank, etc. in jedem Land der Welt (die Brüder des „auserwählten Volkes) sind bis auf 4 Länder überall auf der Welt die „Geldherren“

    2.) Gründung eine staatlichen, unabhängig von Staatsbank (kein Politiker kann Einfluß nehmen) – Mitarbeiter müssen vereidigt und verpflichtet werden, dem Wohle des Landes und der Menschen zu dienen. Kredite und Darlehen werden zinslos vergeben. Banken erhalten ledig eine Bearbeitungsgebühr. Weg vom Schuldzins.

    3.) Das Geld muß mit min. 10 – 20 % mit Edelmetallen unterlegt werden (verhindert ausufernde Kriege)

    4.) Alle Währungen werden ungültig – Jeder Bürger erhält umgerechnet eine Summe von € 10.000 – Kredite werden gelöscht – Hypothekendarlehen werden im Verhältnis 1 : 1 auf die neue Währung umgestellt

    5.) öffentlich-rechtliche und private Banken wird es untersagt „Zockerpapiere“ anzubieten

    6.) Banken und Unternehmen, an denen Banken oder Bankster beteiligt sind, werden verstaatlicht und später verkauft. Auch hier zinsloses Darlehen.

    Das ist der Plan für eine unblutige Wende! Alles andere wird entweder eine Versklavung oder Bürgerkrieg bringen!

  2. Livia sagt:

    Es wäre mal interessant solche Daten mal über Jahrzehnte zu vergleichen!!!
    Da laufen uns wahrscheinlich die Augen über! Schon im 1954 in den USA erschienenen Werk „Die Bankiers-Verschwörung“ wurde ausgesagt, daß das Banken-Kartell an der Deindustrialisierung der Industrieländer und der Industrialisierung der Entwicklungsländer interessiert ist. Dann verdienen die internationalen Banken nämlich doppelt und dreifach: An der Finanzierung der Industrialisierung der Entwicklungsländer, an den Schulden der dann zunehmend verarmenden Industrieländer und an der ganzen nicht gerade umweltfreundlichen und dafür im Grunde überflüssigen Transportiererei, von Vermittlungsgeschäften ganz zu schweigen!!!
    „Dienstleistungsgesellschaft ist als ob sich alle Leute gegenseitig die Schuhe putzen!“ – und noch Steuern und Abgaben darauf bezahlen – sagte einmal ein schlauer Mensch. Wer nichts herstellt, hat auch nichts zum tauschen.
    Würde die EU als Wirtschaftsgemeinschaft zumindest die Außengrenzen durch Zölle, gegen Einwanderung und Fremdkapital samt fremder Banken schützen, würde sie möglicherweise sogar gut funktionieren. Aber daran ist das Banken-Kartell ja garnicht interessiert; das will freie Bahn ohne lästige Gesetze und Grenzen ( in jeder Beziehung!) um möglichst viel vom Kuchen abzukriegen. Schön mit Schlipsarbeit vom Schreibtisch aus, ohne sich die Finger dreckig zu machen!

  3. MIKEMT sagt:

    Wer Milliarden einstreicht und gleichzeitig Arbeitsplätze abbbaut, wer von den Arbeitnehmer Einschnitte einfor-dert und ihnen keine verlässlichen Optionen bieten kann oder will, wer Verbrauchssteuern und kommunale Ab-gaben beliebig erhöht,
    nimmt nicht nur Abschied von einer nivellierten Mittelstandsgesellschaft und schafft nicht nur eine Entwicklung ganz eindeutig zu Lasten der Armen, sondern nimmt auch die Kaufkraft. Von nachhaltigem Wachstum ganz zu schweigen.
    Wenn es das Ziel war, dass anonymes Kapital das Schicksal auf dieser Erde bestimmt und es immer dorthin wandert, wo es sich am freiesten entfalten kann, dann hat der Kapitalismus ein Rechtfertigungsproblem.
    Wenn es möglich ist, dass Banken Milliarden verspekulieren und für die Zeche die Steuerzahler einstehen müssen, die Gewinne privatisiert und die Verluste sozialisiert werden, dann ist das Ende der Freiheit des Menschen zugunsten nicht nachvollziehbarer Zwänge eingeläutet.
    Was wir heute erleben ist ein primitiver Kapitalismus, der nie dem Menschen dienen kann, sondern sich direkt gegen die Menschen richtet, zu immer mehr Kaufkraftverlust und damit immer geringerer Nachfrage führt.

  4. MIKEMT sagt:

    Wer Milliarden einstreicht und gleichzeitig Arbeitsplätze abbbaut, wer von den Arbeitnehmer Einschnitte einfordert und ihnen keine verlässlichen Optionen bieten kann oder will, wer Verbrauchssteuern und kommunale Abgaben beliebig erhöht,
    nimmt nicht nur Abschied von einer nivellierten Mittelstandsgesellschaft und schafft nicht nur eine Entwicklung ganz eindeutig zu Lasten der Armen, sondern nimmt auch die Kaufkraft. Von nachhaltigem Wachstum ganz zu schweigen.

    Wenn es das Ziel war, dass anonymes Kapital das Schicksal auf dieser Erde bestimmt und es immer dorthin wandert, wo es sich am freiesten entfalten kann, dann hat der Kapitalismus ein Rechtfertigungsproblem.
    Wenn es möglich ist, dass Banken Milliarden verspekulieren und für die Zeche die Steuerzahler einstehen müssen, die Gewinne privatisiert und die Verluste sozialisiert werden, dann ist das Ende der Freiheit des Menschen zugunsten nicht nachvollziehbarer Zwänge eingeläutet.
    Was wir heute erleben ist ein primitiver Kapitalismus, der nie dem Menschen dienen kann, sondern sich direkt gegen die Menschen richtet, zu immer mehr Kaufkraftverlust und damit immer geringerer Nachfrage führt.

  5. Autofokus sagt:

    Diese Entwicklung war ja abzusehen und ist die direkte Folge der gewollten marktkonformen Politik der EUSSR und deren Vasallen.Die von der Finanzmächten gejagten und unfähigen Politiker, die nicht imstande sind die Finanzmärkte endlich regulieren zu können oder wollen.
    Es sieht ganz danach aus, dass das der Plan ist, ganz Europa ins Elend und in die Armut zu stürzen, zu unterdrücken und überwachen, um danach enteignen zu können.
    Was wir hier sehen, ist erst der Anfang.
    Ein Krieg der Finanzen gegen die Volkswirtschaften Europa’s. Ein Krieg ohne Kriegswaffen, deren Folgen niemand abschätzen kann.

    fan sagt:
    Toll, was diese glorreichen EU-”Führer” aus unserem schönen Europa gemacht haben.

    ich sage:
    den Satz muss man aber der Gegenwartsform schreiben, denn es geht unaufhaltsam weiter in diesem Stil, bis zum totalen Zusammenbruch.