Übergangsregierung in Griechenland: Keine Verhandlungen mit IWF

Weil Griechenland mit der Übergangsregierung keinen ernstzunehmenden Ansprechpartner hat, stoppt der IWF seine Verhandlungen mit. Er will erst nach den Wahlen im Juni wieder über Hilfen für Griechenland verhandeln.

Der Internationale Währungsfonds hat die Zusammenarbeit mit Griechenland vorerst ausgesetzt. Mindestens bis zu den Wahlen Mitte Juni wird es keine Gespräche zwischen Vertretern des IWF und Griechenlands geben.

Die Verhandlungen über eine unterstützung Griechenlands durch den IWF wurden ausgesetzt, weil es keiner der griechischen Parteien gelungen war, eine handlungsfähige Regierung zu bilden. Nun fehlt dem IWF ein ernstzunehmender Verhandlungspartner: „Wir warten mit Ungeduld auf die Herstellung von Kontakten mit der neuen Regierung, sobald sie nach den Wahlen herausgebildet wird“, zitiert die Nachrichtenagentur AFP den IWF-Vertreter David Hawley.

Auch die Interimsregierung unter Panagiotis Pikrammenos wird nicht in Verhandlungen mit dem IWF treten. Die Übergangsregierung war eingesetzt worden, weil sich die Parteien wegen der Differenzen über die strengen Sparmaßnahmen nicht auf eine Regierung einigen konnten.

Kommentare

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  1. Bismark sagt:

    Der IWF ist eine private Rothschild Organisation!
    Es geht nur darum den Reichtum von Rothschild und Co. zu vermehren!
    Alle Länder die mit dem IWF Geschäfte gemacht haben, sind ausgeplündert worden!
    Entweder direkt vom IWF oder über den Umweg der lokalen Marionetten Politiker!

  2. wei sagt:

    mit dem IWF braucht niemand zu verhandeln

    • post-Demokratie sagt:

      das ist schon klar….deshalb habe ich es in “ “ gesetzt. Abgesehen von der Überschrift dieses Artikels las ich von der Drohung des IWF nicht nach Griechenland zu reisen, bis eine stabile eu-konforme Regierung steht. Der Sinn dieser Drohung entzieht sich mir. Ich halte es sogar für dumm….da nunmehr die Einhaltung der Sparziele nicht fortlaufend überprüft wird. Es ist m.E. eine vollkommen sinnlose Maßnahme des IWF.

  3. post-Demokratie sagt:

    Die Griechen selber haben doch der Übergangsregierung kein Mandat gegeben….somit kann der IWF mit niemanden „verhandeln“. Kann mich jemand genauer informieren, ich verstehe den Artikel in dem von mir aufgeführten Zusammenhang nicht. Danke, und einen schönen Abend an alle!

  4. EuroDollar sagt:

    Der IWF selbst ist mehr wie flüssig, nämlich überflüssig und hat überhaupt kein Mandat. Aber so ist das halt mit rechtsfreien Superbehörden. Den ESM wird es wahrscheinlich auch noch geben, wenn der Euro schon lange verschwunden ist.

  5. Sophokles sagt:

    Das was hier und die ganze Zeit schon von den Geldgebern praktiziert wird, ist pure Erpressung! Man will die Griechen an der langen Leine führen und sie sollen ihre Eigenständigkeit aufgeben. Ein ehrloses, scaebiges Vorgehen nach dem Motto: „Vogel (Grieche) friss oder stirb!“ Ist das der vielgeruehmte europäische Gedanke? Liebe Griechen, bzw. alle wahren Europäer befreit EUCH!

  6. Plebiszit stellt fest und sagt:

    Bilderberger Christine Lagarde ist Direktor des, -an der Nabelschnur der muslimisch (Mh) dominierten UNO hängende,- IWF und zufällig mit Sitz in Washington. Kein Zufall dagegen sind ihre Querverbindungen, sowie die von EZB Draghi und WB Weltbank Zoellick zum Investmentbank Goldman-Sachs Finanzimperium ,-Zitat aus diesem Haus:
    „Mich interessiert nicht, wie die Wirtschaftskrise überwunden wird, für mich zählt nur der Profit. Nicht die Regierungen beherrschen die Welt. Goldman Sachs regiert die Welt.“
    Wer noch an die Redlichkeit dieser Beuteregisseure der NWO Globalisten glaubt, dem ist in seinem Weltbild nicht zu helfen.
    Der IWF ist ein Instrument der Plutokratie zum Erhalt des Falschgeld Umlauf und Zinsknechtschaft. Zuvor war die 3 Welt im endlos Würgegriff, (s.A.Herrhausen) und weil die Ausplünderung so gut funktionierte, haben diese Kriminellen gleich einen ganzen Kontinent im Fokus der endlos Verschuldung. Wer bitte hätte noch vor 2 Jahren geglaubt, das wir die Bürger, heute Billionen an Bürgschaften zur Sicherung dieser Pseudoinstitute zu tragen haben ?. Die Hochfinanz hat sich mit dem Sozialismus (Feudalherrschaft) arrangiert, siehe im Netz: Allianz der Sozialisten, Globalisten,
    Kritiker wie hier im Forum sollten den Blick auf die Finger der Globalisten nicht verlieren und die Strippenzieher als das entzaubern, was sie uns mit ihrer Fiat monetären Hollywood Inszenierung vorgaukeln.
    google: Inflation Angriff auf das deutsche Sparvermögen.

    • jay twelve sagt:

      plebiszit, die Goldman Sprüche sind von gestern. Dem Petrodollar haben mehr als 3 Mrd. Menschen das Hausverbot erteilt.
      Damit ist alles gesagt.

      • Plebiszit antwortet und sagt:

        das Zitat ist von vor 8monaten.
        (Alessio Rastani im BBC Interview vom 26.09.2011) ,oder:
        „Ich bin auch nur ein Banker, der Gottes Werk verrichtet“, bekennt etwa Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein und weist damit nachdrücklich jede Verantwortung für die vergangenen Jahre zurück.

        oder schau den DMN Strang:
        Goldman Sachs soll spanische Banken-Rettung vorbereiten

        Das ist etwa so, du würdest dem Einbrecher an der Tür deine Wertsachen aushändigen und eine Schuldverschreibung obendrein

  7. werner müller sagt:

    welche legitimation hat ein brite, sich um Belange in €-Land zu kümern? Rausschmeißen!

    • fan sagt:

      @ werner müller,

      es wäre sinnvoll, auch für ihr eigenes Allgemein-Wissen, wenn Sie sich mal etwas näher mit UK beschäftigen würden.

  8. Rico Coracao sagt:

    Occupy-Vordenker David Graeber: „Kredite seien nur ein Mittel, um Menschen zu versklaven – und der IWF ein Inkasso-Gangstertrupp.Der IWF sei in der Hochfinanz das Äquivalent zu den Jungs, die kommen und einem die Beine brechen“

    http://www.spiegel.de/kultur/literatur/david-graeber-schulden-und-inside-occupy-paul-krugmann-vergesst-die-krise-a-833520.html

    • Stefan sagt:

      Dummes Sozialistengeschwätz. Kredite werden immer notwendig sein, sonst verweilen Sie(Wir) in der Subsistenzwirtschaft!

      Entscheidend ist wie geht man am Ende eines Kondratieffzyklus mit den Schulden um, wenn kein Krieg diese schon vorher vernichtet haben sollte.

      Besser wäre sicherlich die Kredite direkt von der Zentralbank zu beziehen. Ob das organisatorisch machbar ist und ob die Bewertungspotenzen bei den Zentralbanken existieren, um das Kreditrisiko hedgen zu können, ist vielleicht eher fraglich.

      Cheers

      • Ariovist sagt:

        Vielleicht könnten es auch wieder einmal „MEFOWECHSEL“ sein? Hat damals gut funktioniert.

      • papperlapap sagt:

        Man kann durch Krieg keine Schulden vernichten. Man kann nur die Schuldner und/oder die Hoffnung auf Begleichung von Schulden vernichten. In der Regel werden Dritte zur Kasse gebeten – ganz abgesehen von den Kolateralschäden.

        Komischerweise landen die Kreditrisiken jetzt schon bei der Zentralbank. Besser wäre, die Gläubiger dran glauben zu lassen, wenn Sie meinen, dass diese die Bewertungspotenzen haben, um die Risiken richtig zu hedgen. Der Hedge scheint aber die Erpressung der Staaten zu sein. Warum dann nicht gleich die „doofen Zentralbankster“ den Größenwahnsinn machen lassen?

      • jay twelve sagt:

        Stefan, vergiss alles was Du je von Systemen des Finanzwesens gekannt hast. Was nach dem ultimativen Kollaps des Petrodollars und Euro kommt, wird die Welt um 100 Jahre Chaos stürzen. Kein Stein bleibt dort wo es noch heute ist. Die Schlucht in die die Sackgasse führt ist sehr,sehr tief.

        Der Patriarchat hat ausgedient. Die blöder Männer, die nur Kriege und Mordlust spinnen, haben sich selbst zum Narren gemacht.

  9. Toni-Ketzer sagt:

    „Im Leben gibt es weder Bremse noch Rückwärtsgang“
    Glaubt der IWF das es in Griechenland eine stabile Regierung gibt. Längst haben Radikale damit begonnen ihre Position zu sichern. Die Griechen werden erst durch die Hungerwüste gehen, dann zurück zur Vernunft welche auch nicht weiterhilft. Das machen die wenigsten Griechen mit. Folglich zuerst ein Bankenrun, dann Flüchtlinge welche in Resteuropa irgendwo ihre Chance suchen. Die Situation spitzt sich mit Blick auf Portugal, Spanisch, Italien, Frankreich, Belgien, Irland, Niederlande, Deutschland, Österreich dramatisch zu.
    Selbst wenn nun bei Fuße die richtigen Maßnahmen in ausreichenden Umfang eingeleitet würden, trägt die positive Entwicklung erst in einigen Jahren ihre Früchte. Die Würfel sind praktisch gefallen, die Zeit zum Handeln ist verstrichen. Jeder Versuch die rollende Steine aufzuhalten endet in einer Hyperinflation. Um dieses einzugrenzen werden sehr viele Europäer nicht nur ihre Lebensgrundlage verlieren.

    Meine Empfehlung wäre ein rigoroses Handeln. Es steht nicht im Vordergrund was war, sondern was wir wollen. Alleine diese Zielstrebigkeit verschafft jene dringend benötigte Sicherheit im Planen und Handeln. Es gibt den Menschen den notwendigen Halt, Zuversicht und Bereitschaft an ihre Zukunft zu arbeiten. Der Weg ist das Ziel.
    Daher würde ich als erste Maßnahme die Agenda2010 kippen. Zum Teufel mit den Sozialismus, jeder hat ein Recht auf Erfolg. Die Würde des Menschen ist unantastbar.

  10. Fred Kirchheimer sagt:

    Was gibt es da zu verhandeln?
    Dem Artikel ist nichts zu entnehmen. Ist wohl so die Berliner Art, leere Blasen zu produzieren.

    • jay twelve sagt:

      Wer in eine leere Blase zu Hause ist, der kennt nicht anderes als das wovon er schreibt.