Französischer Premier: Griechenland-Hilfe kam zu spät

Der neue französische Premierminister, Jean-Marc Ayrault, kritisiert, Europa hätte zu lange damit gewartet, Griechenland zu helfen. Er will nun Geld aus den EU-Strukturfonds verwenden, um die griechische Wirtschaft auf Vordermann zu bringen.

Der neue französische Premierminister, Jean-Marc Ayrault, kritisierte kurz nach seiner Ernennung durch Präsident Francois Hollande die bisherigen Versuche, die Eurokrise zu lösen: „Wir haben zu lange gewartet, bis wir Griechenland geholfen haben. Das dauert nun schon zwei Jahre und wird nur noch schlimmer“, sagte er heute Früh.

Ayrault will, dass die EU nun auch ungenutzte Mittel aus ihren Strukturfonds in Griechenland investiert. Damit soll die griechische Wirtschaft wieder zum Wachsen gebracht und die Krise überwunden werden.

Der französische Premierminister fordert von den europäischen Regierungschefs generell Maßnahmen einzuführen, die das Wirtschaftswachstum in Europa fördern. Dies war auch eine zentrale Forderung des neuen Präsidenten Francois Hollande.

Kommentare

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  1. Korsar sagt:

    WIR MÜSSEN RAUS AUS DEM EURO!

    Die neue französische Regierung will nun auf die Abschaffung der D- Mark noch eines draufsetzen. Den EURO- Bond. Sie treibt die Merkel-Staffage in die ENGE. Entweder ESM oder EURO- Bond. Auch Frankreich braucht endlich wieder Geld. Da ist der Nachbar ja noch da. Auf dem G-8 Gipfel kamen schon die Forderungen. Sollte jetzt der EURO- Bonds kommen, verlieren wir unsere ganze Kreditwürdigkeit auf dem Geldmarkt.
    Die Deutsche Bundesbank, also wir, sitzt auf 800 Milliarden uneinbringbaren TARGET2 Forderungen. Nun sollen wir entweder über den ESM oder mit den EURO-Bonds mit den hohen Zinsleistungen für Staatsanleihen, unserer Nachbarn verknüpft werden. Wir müssen also 22 Milliarden jährliche Zwangsabgaben an Brüssel leisten, verlieren unsere niedrigeren Zinsleistungen, für Staatsanleihen und müssen mit den zukünftig höheren Zinsen, die Leistung für Europa finanzieren. Irre. Einfach irre.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/euro-bonds-hollande-oettinger-clegg-fordern-gemeinsame-anleihe-a-834024.html

  2. duengerfuerpalmen@web.de sagt:

    Das wäre rausgeschmissenes Geld – Perlen vor die Säue.
    Im System hat sich nichts geändert.
    Das was sich dort als Staat darstellt ist nichts anderes als eine Kreatur der Unfähigkeit und des Verbrechertums.
    Das System ist von innen her verrottet.
    Wenn ein Haus verrottet ist sollte man es abreißen und ein neues Bauen.
    Aber auf keinen Fall sollte man den Tätern der letzten 50 Jahre das Geld überlassen.
    Wer einmal lügt, stiehlt, betrügt, besticht…
    In den Behörden hat sich gar nichts geändert! Die gleichen unfähigen Leute sitzen wie die Maden im Speck.
    Das einzig gute ist, dass die Renten, Pensionen gekürzt wurden.
    Aber von den zugesagten Mitarbeiterkürzungen von 150.000 sind keinerlei Entlassungen erfolgt.
    Dieses Pseudostaatsstruktur ist nicht reformierbar.

  3. jay twelve sagt:

    Wer spricht hier von eine „Hilfe“ für Griechenland, der ist ein Lügner oder Dummkopf.

    Mit der „Rettung“ Gr. wurden nur die F&D Banken zum Schein saniert. Mehr auch nicht.
    Auch das hat wenig genutzt, das Luftgeld hatte nie einen Wert, egal wie geschwind das durch die Banken schleust wird.

  4. tomorrow sagt:

    OK, abropos Wahlen.

    Es glaubt doch wohl keiner mehr, dass wenn er eine nationale Partei wählt, dass die sich in seinem Sinne, bzw. dem proklamierten Sinne bewegt?
    Das würde ich tatsächlich als persönliche Dämlichkeit bezeichnen. Denn nachdem die deutsche Bundeskanzlerin erklärte : Dass das, was vor der Wahl versprochen wurde, so gesehen nicht umgesetzt wird, sollte doch klar sein.!
    Also spätestens geht doch dann jedem Ignoranten die Alarmglocke an.

    Wenn ich mal ganz schlecht denke, wünsche ich der Frau Merkel eine weitere Legislaturperiode. Allein dafür, damit sie merkt, wie sich der Unwille der Bürger über Sie ergießt. Ich bin nicht gehässig, aber ich könnte es gut ansehen, wie sie unter dem Druck der Allgemeinheit, langsam aber sicher die Geduld und die Aufmerksamkeit verliert, quasi an ihrem qualvollen Umgang mit dem Deutschen Volk, die Kontrolle verliert und die volle Konsequenz zu spüren bekommt.

    Die Wahlen sind 2013 und ich werde diese Regierung an der Macht halten, weil die meisten damit rechnen, dass der Sozialdemokrat Steinbrück, der neue Bundeskanzler wird. Den Gefallen werde ich den Polit-Spielern aber nicht tun. Also wäre das vordergründig destruktiv? Das macht nichts.
    Hintergründig ist es egal, wen man wählt, denn die Wahl wird ohnehin für Steinbrück ausfallen. Der war bei BB2011 und ist Kronprinz. Da kann man fast machen, was man will.

    Freundliche Grüße
    für´s Wochenende

    tomorrow