Frankfurt: 20.000 protestieren gegen Banken

Am Samstag nahmen mehr als 20.000 Menschen bei der letzten Blockupy-Demonstration teil. Teilweise kam es zu Rangeleien mit der Polizei: Feuerwerkskörper wurden angezündet und Steine flogen. Insgesamt blieb die Gewalt jedoch deutlich unter dem befürchteten Level.

Auch am Samstag kam es in Frankfurt wieder zu Blockupy-Demonstrationen. Zwischen 20.000 und 25.000 Menschen sollen daran teilgenommen haben, um erneut gegen die Sparpolitik und die Rolle der Banken zu demonstrieren. Die Veranstaltung verlief weitgehend friedlich – zwischendurch kam es allerdings zu Rangeleien mit der Polizei. Der Polizei zufolge sollen auch zwischen 400 und 500 Vermummte aus der linken Szene unter den Demonstranten gewesen sein. Mehrere Feuerwerkskörper wurden angezündet und Steine sollen auf Polizisten geworfen worden sein.

Insgesamt kamen seit Mittwoch rund 5.000 Beamte zum Einsatz, das Bankenviertel war im Vorfeld bereits abgesperrt und ein Großteil der Demonstrationen schon im Vorhinein verboten worden. Bis zu 600 Menschen sind in den vergangenen Tagen vorübergehend festgenommen worden. Dennoch gaben die Organisationen, die sich zur Blockupy-Aktion zusammengeschlossen haben, an, dass man die Gefahrenprognose von Polizei und Stadt als absurd entlarvt worden sei.

Kommentare

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  1. mueller sagt:

    Frankfurt? Das ist doch die Stadt, die wir Schweizer als diejenige kennen, die ihre Steuerbeamten, die grossartigen Steuerbetrügern auf die Schliche kommen, in die Psychiatrie stecken… gedeckt von ganz weit oben.
    Tja, von so einer Stadt war nix andres zu erwarten.
    Aber Hut ab vor all den Leuten, die gekommen sind!!!
    Ps: Ein „Buh!“ ans Fernsehen.

  2. Stop mit unnötigen Änderungen sagt:

    Der blaue Hintergrund ist völlig idiotisch. Ich kann den Text nicht mehr ordentlich lesen.

    • redakteur sagt:

      Bei uns funktioniert der Banner. Können Sie uns bitte sagen, welchen Browser Sie verwenden? Danke, die Redaktion

  3. Charly Firpo sagt:

    Wie aus sicheren Kreisen zu erfahren war, mischten sich ca. 5000 bewaffnete und gewaltbereite aus dem schwarzen Block unter die friedlichen Demonstranten. Auffällig war, dass diese wohl aller der selben Aktivistengruppe angehörten, da überall auf ihrem Rücken „Polizei“ stand.

    • Selbstdenker sagt:

      Also so wie immer. Haben sie auch vermummt Schaufenster eingeschlagen und in einer abgelegenen Seitengasse mit ihren korrekt gekleideten Kollegen eine geraucht?

  4. heide preiss sagt:

    pressesprecher der polizei frankfurt: „sie hatten passive waffen bei sich“. „helme und handschuhe.“

    WIE BITTE? TEILWEISE WURDEN MENSCHEN VON DER POLIZEI FESTGENOMMEN, WEIL SIE HELME UND HANDSCHUHE BEI SICH TRUGEN?

    WIE PARANOID IST DAS DENN ?

    mehr zu lesen gibt es hier:
    http://medien-luegen.blogspot.de/2012/05/blockupy-polizei-halt-busse-auf-und.html

    Illegal sei das Merkel-Regime, dass die Bürger an ihrer freien Meinungsäußerung hindert.

    • Selbstdenker sagt:

      Mein Körper ist eine passive Waffe. Der kann ganz schön viel einstecken, bevor er legal totgeschlagen ist.

  5. stromerhannes sagt:

    Hier ein kleines Lied zum Zuhören:

    http://www.youtube.com/watch?v=DpbTsFPs1cU

    Konstantin Weckers Konzert in Frankfurt wurde übrigens verboten….bei solchen Texten…! Verbrecherregime?

    Es wird alles gut….solange die Faust nur in der Hosentasche geballt wird.

    Noch.

  6. heide preiss sagt:

    ein wichtiger beitrag zur situation des demonstrationsverbotes

    UND DEN KAMPF UM EUROPAS DEMOKRATIE

    http://www.kontext-tv.de/node/224

  7. wooddragon sagt:

    Und viele der Vermummten kommen mit Sicherheit aus den Reihen der Polizei selbst.

  8. Michele sagt:

    In einer offenen Gesellschaft sollte man Vermummte entmummen, allerdings gelingt das nicht in allen Gesellschaftsschichten.

  9. Johannes Eber sagt:

    @ Tommy Rasmussen

    Vorzüglicher Kommentar, besser kann man ihn nicht schreiben. Wünsche allen Kommentatoren, Lesern und der Redaktion einen schönen und sonnigen Sonntag.