EU-Präsident Schulz: Griechen sollen später sparen

Der Präsident des Europaparlaments hält es für denkbar, dass Griechenland mehr Zeit für seine Reformen bekommt. Die Kosten würden für Europa würden damit steigen. Schulz will, dass bisherige Vereinbarungen „gewürdigt“ werden.

Nachdem sich der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, kürzlich auf eine Fact Finding-Mission persönlich nach Athen begeben hatte, will er nun den Griechen mehr Zeit geben, um die vereinbarten Sparauflagen zu erfüllen. Es sei denkbar, dass Griechenland eine längere Frist für die Reformen und Einsparungen genehmigt wird, sagte er.

Politik sei immer auch ein dynamischer Prozess. Die bereits getroffenen Vereinbarungen zwischen Griechenland und der Troika sollten gewürdigt werden, sagte Schulz in einem Interview mit dem Tagesspiegel.

Eine Verzögerung der Sparmaßnahmen würde die europäischen Institutionen allerdings auch erheblich mehr kosten. Dennoch wollen immer weniger Akteure die vereinbarten Maßnahmen zeitgerecht umsetzen. Nun fordert auch die konservative Partei Nea Demokratia den Aufschub von Sparmaßnahmen im Wert von 11 Milliarden Euro.

Kommentare

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  1. Nostradamus sagt:

    Prima später sparen und dann noch höhere Zinsen dafür abdrücken.

    Mann könnte sich die Worte dafür eigentlich sparen !

  2. Zackinger aus Österreich sagt:

    Großartige Idee von Herrn Schulz ! Er sollte dafür den Wirtschafts-Nobelpreis bekommen !

  3. F*G sagt:

    Was soll man zu so einem Clown noch sagen ? Geld hat wohl für ihn keine Bedeutung, er kassiert ja ordentlich ab. Wer soll aber das Mehr an Geld für Griechenland zahlen, wie erwrtschaften oder noch mehr bürgen. Ein Faß ohne Boden wenn mann bedenkt das die Scxhulden in Griechenland kontinuierlich anwuchsen weil man über seinen Verhältnissen lebt. Wie auch in Deutschland und anderen EURO-Staaten. Schlimm genug wenn wir in Deutschland unsere Gläubiger mit immer mehr Schuldzins bedienen müssen. Jetzt sollen wir die Schulden anderer auch noch bedienen.

  4. biersauer sagt:

    Im Sinne einer Energiewende und einer Elektromobilisierung, wärte eine Beschäftigung dieser notleidenden Länder, mit dieseer Agenda sinnvoll und nicht andauernd eine Umverteilung von Nord nach Süd.
    Die Platpormen für chinesische und Fernostprodukte sind voll mit tausenden Angeboten, welche ökonomischer in Europäerzeugt wären, als diese um die halbe Welt zu uns her zu importieren.
    In Europa gibt es keine Erzeugung der dafür wichtigen Lithiumzellen, obwohl hier alle Voraussetzungen dafür vorhanden sind, dagegen gibt es diese zu Hunderten in China:
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