Griechische Banken erhalten 18 Milliarden Euro aus dem EFSF

Griechenlands angeschlagene Banken haben die lang erwartete Brückenfinanzierung erhalten. Nun können die Banken über Target 2 wieder Zugang zu Krediten der EZB erhalten.

Die vier größten griechischen Banken haben am Montag eine Liquiditätsspritze von 18 Milliarden Euro erhalten. Damit können die Banken auch wieder Kredite bei der Europäischen Zentralbank (EZB) aufnehmen. Das Geld wurde von der griechischen Notenbank an die Nationalbank, die Alpha-Bank, die Eurobank und die Piräus-Bank überwiesen. Dies teilte die griechische Zentralbank mit.

Über den griechischen Rettungsfonds HFSF wurde das Geld ausbezahlt, damit diese mit der Brückenfinanzierung weitere Kredite aus dem Eurosystem Target 2 erhalten können. Das Finanzministerium teilte in seiner Begründung mit, dass die griechischen Banken wieder ausreichend kapitlasiert seien. Es werde erwartet, dass die Banken nun wieder die griechische Realwirtschaft unterstützen können.

Kommentare

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  1. Lilly sagt:

    „Die Gelder stammen aus dem Hilfsprogramm in Höhe von 130 Milliarden Euro für Griechenland, die der Euro-Rettungsschirm EFSF in mehreren Tranchen auszahlen soll. Sie waren bereits vergangene Woche auf ein Sonderkonto der griechischen Zentralbank (Bank of Greece) überwiesen worden. Weitere sieben Milliarden Euro sollen in den kommenden Wochen an zwei kleinere Banken ausgezahlt werden.“

    Handelsblatt vom 25.5.2012

    http://www.handelsblatt.com/politik/international/18-milliarden-euro-griechische-banken-erhalten-geldspritze/6682800.html

    Hier noch ein Link, welche Privatbanker aus/in Griechenland Gelder aus dem EFSF erhalten:

    Tagesanzeiger vom 2.6.2012 — Der reiche Grieche vom Genfer See

    http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Der-reiche-Grieche-vom-Genfersee/story/12013534

  2. Selbstdenker sagt:

    Bald beginnt in den nächsten Tagen das jährliche Treffen der BILDERBERGER. Diesmal in der Nähe von Washington. Lassen wir uns mal überraschen, welche neuen Befehle die ausführenden Marionetten in Brüssel und Berlin dann erhalten. Ich glaube, der Monat Juni dürfte noch sehr spannend werden. Dabei sind die Wahlen in Griechenland sicher nur ein Aspekt am Rande. Die Entwicklungen in Spanien und Italien haben da bestimmt mehr Bedeutung.
    Aber die Kollegen BILDERBERGER wissen ja am allerbesten, was den Völkern „gut tut“.

    http://infokrieg.tv/wordpress/2012/05/29/bilderberg-2012-die-aktuelle-berichterstattung-auf-infokrieg-tv/

    • NIKEMT sagt:

      Novus ordo seclorum
      Wir sind doch nur die Zuschauer.
      Wie lange noch?
      Dann sind wir nicht einmal dies.

  3. infokrieger sagt:

    Na super, die Party geht weiter, wie ja leider zu erwarten war. Die Griechen sagen alles zu und halten nichts und jetzt stehen wir genau da, wo sie uns hin haben wollten: Entweder wir zahlen ewig weiter, und die können tun und lassen, was sie wollen, oder sie treten aus und bringen womöglich das ganze Kartenhaus zum einstürzen.

  4. Lilly sagt:

    Die 18 Mrd. Euro kommen meinem Kenntnisstand nach nicht aus dem EFSF, sondern aus dem zweiten „Rettungspakte“ für Griechenland.

    Bitte die Reaktion, den Fakt noch mal zu recherchieren bzw. zu berichtigen.

    Siehe auch die Meinung von „Otto“ um 6.15 h:
    „Wieder ein EU- Gesetz gebrochen. Der EFSF darf keine Banken retten. Es wurde ausdrücklich festgelegt, dass nur Staaten, unter festgelegten Bedingungen, Rettungsgelder erhalten dürfen.“

  5. keingutmensch sagt:

    He verstehe ich nicht ganz…. Was glaubst du was „Verantwortung übernehmen“ sonst für Schland heißt?

  6. Korsar sagt:

    TARGET2, war nie als ein Kreditsystem gedacht. Es wird dazu missbraucht. Nun mit Billigung aller Berufsverbrecher. Eines dürfte langsam klar werden, ich glaube kaum noch daran, das Griechenland den EURO verlassen wird. Deutschland wird pleite gehen. Das mit Kriegsfolgen. Die Story, wird dann lauten, das Deutschland zur Rettung Europas besetzt werden musste um die Vermögen zur Rettung des EURO zu sichern.