Deutscher Einzelhandel: Stärkster Rückgang seit zwei Jahren

Das Vertrauen der Deutschen in die gute Ausgangslage der deutschen Wirtschaft schwindet: Im April ging der Einzelhandel gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich stärker zurück als erwartet.

Die aktuellen Berichte über die Zuspitzung der Schuldenkrise vor allem mit Blick auf Spanien und Griechenland, gehen auch an den deutschen Verbrauchern nicht ungehört vorüber. Die Bedenken, Deutschland könne bald auch deutlicher Auswirkungen der Krise spüren, nehmen zu. Entsprechend ist der Konsum im Einzelhandel in vergangenen Monat deutlich zurück gegangenen.

Real nahm er gegenüber dem Vorjahresmonat im April um 3,8 Prozent ab. Das ist der stärkste Rückgang seit zwei Jahren. Im März war noch ein Plus von 3,2 Prozent erreicht worden. Analysten rechneten ursprünglich immerhin mit einem Anstieg um 0,2 Prozent. Lediglich im Vergleich zum März konnte ein kleines Umsatzplus von 0,6 Prozent verbucht werden. Indes rechnet der Einzelhandelsverband HDE für dieses Jahr insgesamt mit einem Umsatzplus von 1,5 Prozent.

Kommentare

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  1. Terry sagt:

    WER BITTESCHÖN SOLL IN ZUKUNFT NOCH KONSUMIEREN (können)?
    WER SOLL DANN NOCH ALL DIE ARBEITSLOSEN ALIMENTIEREN?

    Ich habe mir mal die Mühe gemacht und anstehende Kündigungen (welche uns ja von den MSM nur immer so peu a peu untergejubelt werden) zu dokumentieren …. (das zum Thema „Wachstum“ und Merkelschem Wachstumspaket „,so wie der Lüge wir hätten „sinkende“ Arbeitslosenzahlen in Deutschland) :

    14.300 Schlecker -Mitarbeiter vor dem beruflichen Aus
    —————————————————————-
    http://www.teleboerse.de/nachrichten/Schlecker-wird-
    zerschlagen-article6396671.html

    Daimler baut bei Bustochter Evobus 630 Stellen ab
    ———————————————————-
    http://www.derboersianer.com/maerkte/deutschland/
    single/details/daimler-baut-bei-bustochter-evobus-63

    ….the next please……

    Siemens baut in Nürnberg…………………….400 Stellen

    Rhön……………………………………………………250 Stellen

    Edelmann baut Stellen ab

    Hewlett-Packard bis 2014 insgesamt………….27.000 Jobs

    Vattenfall bis 2014…………………………………….300 Stellen

    Takeda………………………………………………….1200 Stellen

    Stada……………………………………………………..800 Stellen

    Voith………………………………………………………700 Stellen

    Gebrüder Reinfurt……………………………………… 82 Stellen

    Siemens………………………………………………….500 Stellen

    Voith Paper ……………………………………………..710 Stellen

    Versandhaus Walz Bad Waldsee……………………200 Stellen

    Eon……………………………………………………….6000 Stellen

    • KClemens sagt:

      Macht mal eben schlappe 53.000 arbeitsplätze. Aber keine Sorge, dagegen steht ja der Boom bei den erneuerbaren Energien und Arbeitsplätze im „Grünen“.

      Ach nee, funktioniert ja auch nicht. Da fallen ja auf jede neue „grüne“ Stelle, 3-4 Arbeitsplätze in der Industrie weg.

  2. KClemens sagt:

    Also den Artikel sollten die „Experten“ der GfK besser nicht zu sehen bekommen. Die erforschen seit Jahren nämlich von Monat zu Monat eine steigende Kauflaune bei den Deutschen. Und SPON wird nicht müde, das auch immer breit zu treten.

    Also, besser nix der GfK sagen, sonst steigt womöglich bei denen noch die Nachfrage nach Psychopharmaka………..

    • DK_Jule sagt:

      Ich hab auch immer Kauflaune! Ich hab sogar absolutes Interesse an vielen Ersatzbeschaffungen, z.B. ist mein Kühlschrank hier schrottreif.

      also werd ich es entweder wie mit meiner Waschmaschine machen – gebraucht aus Haushaltsauflösungen geschenkt bekommen, aber nicht wie viele hier in der Gegend, die im Sperrmüll rumwühlen oder auf Schrottplätzen.

      leider hält man bei vielen Einwohnern seit 15 Jahren die Löhne niedriger als es sein müsste. Ich schätz mal, dass viele ca. 30% Einkommenseinbußen haben wegen steigenden Lebenshaltungskosten bei stagnierendem Einkommen. Deshalb wird auch bei immer mehr Haushalten der Strom abgeklemmt.

      hier in der Nähe werden in einer Klinik gerade die Mitarbeiterlöhne gesenkt: von um die 8,30 auf nur noch 6,80 Euro /Stunde… wenn man das mit vielen Leuten so macht, dann braucht man sich über sinkende Kauflust nicht zu wundern!

      • KClemens sagt:

        Ich bin auch immer in Kauflaune. So viel viele andere auch.

        Das Geheimnis der GfK-Umfrage ist sind so Fragen wie: Beabsichten Sie in den nächsten 6 (oder 12) Monaten

        a) mehr Geld auszugeben
        b) genau so viel Geld auszugeben
        c) weniger Geld auszugeben

        als in den letzten 6 (12) Monaten.

        Da man hier nicht die Möglichkeit hat, Summen anzugeben, kreuzt natürlich jeder, der gerade eine Mietherhöhung, höhere Energiekostenrechnung, etc., bekommen hat die Antwortoption a) an.

        Das wird dann mit den vielen anderen Fragen in der Auswertung dann die seit Jahren andauernde „Kauflaune“, wenn nicht gar „Kaufrausch“, den die GfK seit Jahren in D feststellt.

        Kleiner Tipp, auch gebrauchte Haushaltsgeräte machen Sinn. Ich habe schon gebrauchte Waschmaschinen noch einmal 15 Jahre benutzt, und als ich mir dann eine neue gekauft habe, lief die alte immer noch.