Angst vor dem Crash: Warum die Staaten die Banken um jeden Preis retten wollen

Die EU-Staaten und die USA haben die Banken gezwungen, im großen Stil Staatsanleihen zu kaufen. Diese faulen Papiere stellen nun Milliarden-Risiken bei den Banken dar. Geht diese Zeitbombe hoch, drohen mehrere Staatspleiten. Dies erklärt, warum die Politiker so vehement nach dem ESM zur Bankenrettung rufen. Damit jedoch stellt sich die Frage: Kann Deutschland die Haftung für die aufgelaufenen Schulden in Europa übernehmen?

In der Vergangenheit waren Staatanleihen für die Banken das langweiligste Geschäft der Welt: Der Bond Markt war risikolos, daher gab es auch keine Upside. In vielen Banken wurde das Staatsanliehen-Business von einer Art Beamten betrieben. Ein Insider beschreibt den Deutschen Mittelstands Nachrichten, wie das lief: „Die mit dem Kauf beauftragten Mitarbeiter waren harmlose Sachwalter, die fast beamtenhaft vorgingen und ganz gewiss nicht ans Zocken dachten. Die Politik hatte die Anlagevorschriften so gemacht, dass Staatsanleihen gekauft werden mussten. Wenn eine LV dem Versicherten 4 Prozent Verzinsung versprach – das wurde vom Versicherten erwartet – dann war es auch am vernünftigsten, wenn hauptsächlich in Staatsanleihen investiert wurde. So haben es auch die Banken gemacht und ihre Ergebnisse damit etwas aufgebessert.“

Als die Staaten nun vor einigen Jahren erkannten, dass man mit Schulden prima Wahlen gewinnen konnte, änderte sich das Szenario grundsätzlich. Die Zinsen stiegen, weil die Banken nun auf einmal ein Risiko sahen. Sie kauften dennoch weiter, weil sie auch eine Upside erkannten: Den Bailout, wie 2008 mit dem TARP-Programm in den USA erstmals praktiziert.

Doch offenbar haben alle Beteiligten bei dem Spiel die Kontrolle verloren: In einer Analyse für seine Klienten schreibt der Citi-Analyst Hans Lorenzen, dass die Staaten aus Europa sowie die USA in den vergangenen Monaten die Banken ihrer Länder gezwungen haben, massiv Staatsanleihen zu kaufen, damit die Staaten weiter Schulden machen können. Die Banken hätten die Papier zu Zinsen kaufen müssen, zu denen sie solche Papiere normalerweise sofort verkaufen würden.

Lorenzen nennt auch Summen: Allein die US-Banken haben seit 2008 Treasuries im Wert von 700 Milliarden Dollar gekauft. Dies erklärt die niedrigen Zinsen bei den US-Bonds. Italienische Banken haben im Zeitraum von November bis März Papiere für 86 Milliarden Euro gekauft, spanische Institute mussten Bonds für 90 Milliarden Euro kaufen. Sogar Großbritannien ist dieser Praxis gefolgt: Britische Banken halten nun Bonds im Wert vom 100 Milliarden Pfund.

Das Problem liegt vor allem darin, dass die Staaten den Banken erlaubt haben, diese riskanten Papiere nicht in den Bilanzen aufscheinen zu lassen. Auf diese Weise hätten die nationalen Regulierer ihre eigenen, strengen Positionen aufgeweicht – und die Banken ermutigt, die riskanten Papiere zu übernehmen. Damit aber, so Lorenzen, habe es der Markt mit einer gigantischen „explosiven Zeitbombe“ zu tun: Sollten die Staaten die Zeit nicht genutzt haben, um ihre Schuldenlast zu verringern, werde es zu einem Crash von erheblichem Ausmaß kommen. Denn die Banken werden, wenn die Schrottpapiere ans Licht kommen, existentielle Probleme mit dem Eigenkapital bekommen.

Und auch die Staaten stehen dann direkt am Abgrund: Wenn sie ihre Schulden nicht mehr bedienen können – wie jetzt Spanien – dann crashen nach den Banken auch die Staaten.

Die Aktion illustriert auch, warum die Staatschefs vor allem in Europa praktisch einstimmig darauf drängen, dass der europäische Rettungsschirm ESM auch zur Bankenrettung verwendet werden soll. Denn offenbar besteht ein Großteil der Schrottpapiere, die den Finanzsektor so massiv unter Druck gebracht haben, aus Staatsanleihen. Damit aber sind die Banken nicht bloß Täter, sondern auch Opfer einer hemmungslosen Schuldenpolitik der Regierungen – die vor allem in den USA schon eine unrühmliche Tradition haben. In diesem Zusammenhang erklärt sich auch, warum sich der Bankenverband so vehement gegen Schuldenschnitte bei den Banken wehrt. Die EU-Kommission hätte darüber gerne, dass die Investoren das volle Risiko übernehmen, um nicht erneut die Steuerzahler zur Kasse zu bitten.

Mit dem ESM bietet sich vor allem für Italien und Spanien die Möglichkeit, dass Deutschland das Problem für sie löst. Diese Lösung bevorzugen auch die Banken: Denn aus ihrer Sicht ist es verständlich, dass sie Europa als einen politischen Raum betrachten. Auch dies ist von den Regierungen oft genug so insuniert worden. In diesem Sinne stehen die europäischen Staaten in der Tat am Scheideweg: Sie müssen eine Lösung für ihre Schulden finden. Die Alternativen sind Staatspleiten oder eine Transferunion, in der die Haftung von aufgelaufenen Schulden von Deutschland mit übernommen wird.

Kommentare

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  1. Richard sagt:

    Dass solche Informationen immer nur so kleckerweise, partiell und im Nachhinein kommen, empfinde ich persönlich als sehr ärgerlich. Das läuft darauf hinaus, dass in einer „Demokratie“ die Bevölkerung erst im Nachhinein erfährt, was die Regierung als nächstes angestellt hat, also wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

    Parallel dazu ist es bemerkenswert, was China und Japan gerade still und leise machen:

    Sie koppeln ihren Handel vom Dollar ab und handeln untereinander nur noch in ihren nationalen Währungen. Damit dürfte die Nachfrage nach Dollar sinken – und damit der Kurs desselben. Wenn das Schule macht, bekommen die USA aber ein sattes Problem.

    Außerdem könnte man spekulieren, dass diese Länder mit einem baldigen Crash des Dollars rechnen und deshalb das Schiff verlassen.

    Das Ganze hat auch noch eine politische Komponente:

    Außenministerin Clinton sagte gestern gegenüber Journalisten, die Natostaaten wären finanziell etwas unter Druck und sollten deshalb ihre Rüstungsentwicklungen gemeinsam organisieren. Demnach versuchen die Nato-Staaten z.Z. Angriffskriege gegen den Widerstand Rußlands und Chinas gegen Syrien und den Iran vom Zaun zu brechen, die sie eigenlich nicht mehr finanzieren können. Das ist im Grunde Vabanque-Spiel.

    Denn sollten China und Rußland im Angriffsfall der Nato gegen den Iran die Partisanen so unterstützen wie in Vietnam wird das für die USA zum finanziellen Desaster. Der Irak-Afghanistan-Krieg war eigentlich für die USA schon zu teuer. Zuhause bricht die Wirtschaft zusammen und die Arbeitslosigkeit ufert aus.

    Die USA ist drauf und drann, sich bankrott zu erobern – und China wird immer stärker.

  2. Gautier Irgendwo sagt:

    Auf jedem anderen Gebiet werden Experten, mit solch fraglichen Leistungen, jedoch nur als Bastler bezeichnet.

  3. Max sagt:

    Darum :

    Ganz zum Schluss noch einen ganz interessanten Denkanstoß, und fragen Sie mich bitte nicht, mit wem ich darüber diskutiert habe. Im Verlauf eines Gespräches über Industrieansiedlungen habe ich mit einem namhaften Politiker, dem ich vorgeworfen hatte, er und seine „Kumpane“ in Berlin würden das Volk wegen ihrer Zustimmung zum ESM-Vertrag verraten, mehr als eine Stunde über ESM und den ganzen Unsinn der Haftungsunion etc. diskutiert. Ich kann ja – wie Sie sicherlich wissen – sehr direkt sein. Na und nach dem vierten Glas Rioja kamen wir dann zur Kernaussage und zu des Pudels Kern. Wie kann die Überschuldung überhaupt abgebaut werden? Herkömmlich z.B. durch strikte Sparmaßnahmen oder wie?

    Seine Antwort war frappierend offen und ehrlich. „Es gibt keinen anderen Weg aus der Überschuldungsfalle als den, mit neuen Schulden das System überlebensfähig zu halten, um dann in der zweiten Stufe die „Entschuldung“ durch Kaufkraftvernichtung sprich: Inflation abzubauen, denn die Nominalverschuldung kann man nicht abbauen“ (da dies zum Zusammenbruch des von Subventionen abhängigen Systems führen würde). Sic, so ist es und das war dann wohl die rechte Einsicht und Wahrheit. Dieses Verfahren hat ja schon seit Jahrhunderten funktioniert, ist aber leider nicht sehr freundlich zu Sparern, Rentnern und, und, und. Das in das Stammbuch der „Volksvertreter“. http://www.goldseiten.de/artikel/138544–Gold—quo-vadis.html?seite=3

    • Korsar sagt:

      Die Inflation, ist nicht nur keine Lösung, sie heizt nur Insolvenzen an. Sie zerstört die Nachfrage, wie schon unter dem Schröder-Clan, sie zerstört den Rest dessen, was man hier noch so Binnenmarkt nennen kann, sie ruiniert und dies, Dank an Kohl, Dank an den Herren, der sich die Haare nicht färbt, ( wichtigste wo gibt ) zum Wiederholten male, die Zukunftsperspektiven der jungen Menschen, sie zerstört das Menschenwürdige Leben, von Millionen Menschen hier im Land, die Arbeitsplätze von Hunderttausenden, Millionen Menschen, sie frisst das auf, was Generationen über Jahrzehnte angesammelt haben. Was zum Ausverkauf oder der Restebörse, namens: „Bundesrepublik Deutschland“ führt. Das Harmloseste ist noch, wenn Städte Bilder und Kunst aus den Museen verramschen müssen.

      Insofern, können so etwas nur beamtenähnliche Wesen in kauf nehmen, wie dies unsere Politiker nun einmal sind. Es ist die einfachste aller Lösungen, zu der unsere Politiker mental gerade noch fähig sind. Sie selbst haben ein überaus hohes Einkommen. Hinzu, kommen die Saläre aus den Vorstands- und Beraterposten. Und siehe Berlin, dort wo Politiker in Vorständen und Aufsichtsratsfunktionen sitzen, geht nicht´s mehr. Weder bei der Berliner S- Bahn, noch beim Flughafen „Willy Brandt“. Und Schuld, tragen immer die Anderen. Der S-Bahn Betrieb in Berlin, ist derart elektronisch zentralisiert, das beim Ausfall von eigentlich lächerlichen Komponenten, alles an Bewegung zusammen bricht. Es gibt nur noch eine Zentrale Steuerung. Das kann man sich vielleicht zu Hause, an der Modellbahn erlauben, aber unsere DB AG., ist ein ganz eigenes Thema.

      Zurück zur Inflation, wie lange soll diese denn dauern? Bei den Schulden, wird das doch ewig laufen. Wir erleben dann gar nicht mehr den Moment, wo es wieder aufwärts gehen könnte. Warum, wird denn nicht ein Schuldenschnitt vorgenommen? Weil Diejenigen, die von den schwerstkriminellen Vorgängen und Machenschaften profitierten, dann ebenfalls „ihre Forderungen“ zurückfahren müssten und ihre Profite, bei einer Währungsänderung, nebst Abwertung minimieren müssen. Aber dafür, haben diese ja „nicht gearbeitet“

    • frame sagt:

      Das Staatsschulden so gut wie nie wirklich abgebaut werden, ist eigentlich aus der Geschichte ersichtlich. Und das unsere Herren „Volksvertreter“ die Kaufkraftvernichtung durch Inflation planen, wird schon länger diskutiert. Soweit also nichts Neues.

      Die große Frage ist, was wird bei der öffentlichen Verlautbarung dieser Tatsache passieren ?

      Hier spekulieren viele (und nicht nur „Verschwörungstheoretiker“), daß die Staaten (Politik & Exekutive) zumindest temporär die Kontrolle verlieren. Und das NICHT nur in Griechenland, sondern auch hier.
      Dann sollten diese Herren besser ein aufgetanktes Flugzeug, oder noch besser ein Raumschiff bereithalten …

      • Elli Pirelli sagt:

        Fragen Sie mal die Berliner; die meisten wissen, wo der regelmäßig gewartete und betankte Fluchtbomber steht! Ganz in der Nähe des Reichstagsgebäudes….

    • Wanderer sagt:

      Zitat:
      “Es gibt keinen anderen Weg aus der Überschuldungsfalle als den, mit neuen Schulden das System überlebensfähig zu halten, um dann in der zweiten Stufe die “Entschuldung“ durch Kaufkraftvernichtung “
      Diese Aussage als solches ist nur der eine Teil der Wahrheit. die andere Möglichkeit wäre mehr Demokratie; weniger Bonis für sogenannte Vorsitzende und Volksverdummer; weniger Lobyisten in den Gremien und mehr am Wählerwillen des Volkles (von dem man gewählt wurde) regieren.
      Somit ließe sich auch das Anspruchsdenken dieser Großen ( vorsitzenden) reduzieren und mehr Finanzgrechtigkeit für alle Bevölkerungsschichten im Land schaffen.
      Aktuell:
      Oder man überlegt mal, was in den Mastrich- und Lissabonverträgen reingeschrieben wurde und wie nun gehandelt wird.
      PS!!
      Die Banken haben mit Ihrer maßlosen Gier doch erst diese Finanzprobleme in den Ländern verursacht. Nicht die Bevölkerung.

      • Werner sagt:

        „…Die Banken haben mit Ihrer maßlosen Gier doch erst diese Finanzprobleme in den Ländern verursacht…“

        Also ich hingegen würde meinen dass nicht die Banken (die haben daran verdient) sondern DIE POLITIKER die Schulden gemacht haben . In unserem , des Volkes Auftrag !!
        Wir , Wir die wegen jedem Kram nach dem Staat rufen und dies mit jeder Bundestags-Wahl bestätigen haben den Politikern erlaubt , ja, sie durch unsere Wahl geradezu beauftragt in unserem Namen Schulden zu machen. An deren Verwaltung nun die Banken verdienen .
        Aber die Schulden entstammen der maßlosen Gier der Wähler !!

        mfg. Werner

        • Elli Pirelli sagt:

          Die BRfiD und ihre Vasallen hat/haben Schulden gemacht – das schlafende, mangels Organisation, wie das BVerfG in einem Urteil in 1977 feststellte – Deutsche Reich nicht!

          Am 08.05.1945 kapitulierte auf Anordnung von General Karl Dönitz „nur“ die Wehrmacht – nicht das deutsche Volk, und nicht das Deutsche Reich! Das bestätigte er nochmals explizit in einem Schreiben 1964, weil er realisierte, wie der Hase läuft, bzw. laufen soll!

    • Brainsworld sagt:

      Und deshalb darf dieses ganze System nicht mehr gestützt werden, aber keiner von denen traut sich umzudenken, warum nicht? Es wird doch eh zum Crash kommen, warum nicht vorher schon anfangen umzudenken? Weil dabei die Interessen der ganz großen Bestimmer zu kurz kommen könnten!

      Diese Welt wird sich niemals zum guten Wenden, weil es da 500.000 Menschen in Machtpositionen gibt, die nichts ausser Ihrem eigenen Wohlergehen fröhnen. Keiner denkt da an die Zukunft oder Frieden auf Erden. Keiner denkt da an eine Harmonie zwischen Mensch und Natur. Keiner denkt daran das wir auf einen empfindlichen Ökokomplex sitzen, alle wollen einfach immer nur genießen, scheiß auf das was war und was kommt, ich lebe jetzt, alles andere is mir egal. Aus der Geschichte der Vergangenheit muss man auch nichts lernen, ich leb ja jetzt, wen interessiert da die Vergangenheit. Erbärmlich und ein Schlag ins Gesicht für alle Menschen die vor 2000 Jahren bereits phylosophische Texte über die Menschheitsentwicklung verfasst haben.

      Das einzige was uns retten kann, ist die Einsicht dieser Menschen (höhö) oder ein Weltrat aus Moralaposteln welche uns sagen was wir dürfen und nicht dürfen. Klingt nach Diktatur, ist es aber nicht, denn diese Menschen bestimmen nicht was wir tun, sie sagen nur ob wir es z.B. im Verhältnis zur Natur, errichten dürfen. Oder ob der Vorschlag moralisch verwerflich ist oder nicht. Und diese Menschen brauchen für diesen Job keine 200.000.000 Millionen im Jahr zu verdienen, da reichen 30.000, denn wenn da die richtigen Menschen sitzen, dann ist denen auch bewusst das die nichts besseres sind als andere Menschen. Klingt utopisch, aber alles was Systemabweichend ist, fängt mit Utopie an.

      • Dankmar sagt:

        Man braucht ja nur die zehn Gebote der Bibel zu beachte und zu befolgen, und uns allen würde es besser ergehen. Aber nein, der Mensch ist von Geburt an böse und verderbt, weil alles Böse aus dem Herzen kommt wie die Gier nach Geld, Ehebruch, Lüge, Verschleiern, Hurerei, Neid, Krieg, usw, usf.
        Deshalb werden Frieden und Gerechtigkeiten für immer ein Menscheitstraum bleiben, es sei denn wir alle hören was die Bibel den Menschen sagt und nicht anders.

        • Elli Pirelli sagt:

          Wenn man weiß, wer die Bibel, res. das AT verfasst hat, incl. die 10 Gebote, sollte man das Buch zuklappen.
          „Das Christentum ist das Judentum für Gojims“.

          Im Grunde reicht ein allen bekannter Spruch lebenslang völlig aus: „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu.“

  4. saito sagt:

    Sicher haben die Politiker den Banken geholfen, ihre Geschäfte zu „erweitern“ und dabei
    auch Ramsch als vermeintliche Sicherheit akzeptiert.
    Aber den Bauboom, am Markt vorbei, haben die Banken in Spanien alleine verursacht
    und in Griechenland hätte man generell echte Sicherheiten verlangen können, wie zum Beispiel Anteile am Öl- und Gasvorkommen.
    Aber die hat sich vermutlich Goldman&Sachs längst gesichert, als sie den Kredit an die Griechen gaben, mit dessen Hilfe sich diese in den €uro mogelten.

    mit freundlichen Grüßen

  5. flonic sagt:

    Erst allgemeine Verwirrung stiften (ESM, ESFS etc.) damit keiner mehr richtig durchblickt oder sich angewidert abwendet und dann mit Hinterzimmerpolitik heimliche Verhandlungen und Vereinbarungen treffen.

    Dafür steht die europäische Regierungspolitik, besonders auch die deutsche. Nur keine Demokratie oder Transparenz zulassen und niemals den Bürger fragen.

  6. Motzer sagt:

    Hier versucht jeder abzusahnen und ans große Geld zu kommen. Diese ganze Arie Rettungsschirme und Rettungsfonds muss eingestellt werden. Das Geld wird nur verbrannt und führt zu keiner Veränderung. ZURÜCK ZUM START!

    • Kein Schuldensozialismus sagt:

      Wie heisst es doch bei Monopoly so schön:
      „gehe zurück auf Los und ziehe keine DM 4.000 ein…“

  7. shobozenzo sagt:

    DE löst alle Probleme, hat die Spendierhosen an, bis es diese herunterlassen muß
    und darunter auch nackt ist. Kapiert die Bevölkerung jetzt endlich, dass die Klippe
    vor dem Abgrund immer näher kommt?

    • otto936 sagt:

      Nein. Merkel wird auch nach 2013 weiter“regieren“ – mit den Scheinsozis.

    • Korsar sagt:

      @ shobozenzo, unserer Bevölkerung? Nicht vielen, denke ich. Vielleicht 5% der Bürger denken.

      Der Rest, baut jetzt bereits den Grill im Garten auf. Die Flaschen klirren beinahe täglich, das Gegröle und blöde Gelächter, geht bis spät in die Nacht. Die Themen sind nicht der ESM oder der EURO, sondern die Nachbarn und Arbeitskollegen. Und die Rücksichtslosigkeit beim Betrieb der „Feuerstätte Grill“, kennt im wahrsten Sinne des Wortes keine Grenzen. Der Gammel kommt auf den Rost, das die Schwarten krachen, die Kohle und Öldünste ziehen durch die ganze Nachbarschaft, in die Zimmer, in die Kleiderschränke u.s.w. Sollen die doch die Fenster zumachen. Ich frage mich längst, ob eine solche Bevölkerung es überhaupt „checken“ wird, wenn das Geld nur noch zwei Drittel wert ist. Solange der gehobene Alkoholiker sich unter seinesgleichen trifft, ist doch die Welt in Ordnung. Die Rücksichtslosigkeit, in diesem Land, das asoziale Verhalten vieler Zeitgenossen, die ja selbst, bereit sind, mit ihren Telefonaufschwatzbuden, die Menschen vorsätzlich zu belügen und zu schädigen, hat Ausmasse angenommen, die einer solchen Regierung nur nützlich sein kann. Je mehr sich die Bürger und Völker untereinander hacken, um so weniger bekommen diese Zeitgenossen von den Vorgängen in der Welt mit.

      • shobozenzo sagt:

        Ja, ich kenne diese Typen, sie sind noch in der Überzahl, aber es gärt
        doch schon unterschwellig. Warten wir noch einige Wochen oder Mona-
        te, wenn der Euro weiter abrutscht, das Benzin 2 Euro kostet oder mehr,
        Kurzarbeit und Massenentlassungen anstehen, dann nutzen auch die
        unverschämtesten Lügen Schäubles nichts mehr. Außer Pensionisten
        und Beamten gibt es dann keine zufriedenen Bürger mehr, Immerhin
        hat die Beatrix v Storch mit ihrer Organisation 1 Mio Emails verschickt
        und Berlin und München damit überschwemmt. (auch meine ist dabei)
        Ganz cool lassen tut das die Politmafia nicht, denn 1 Mio Wähler
        weniger bedeuten Machtverlust in Berlin.

  8. Matthes sagt:

    Das ist doch auch wieder nur ein Versuch, Schulden und Risiken zu sozialisieren. Wenn eine Staatsbank Anleihen ihres Staates übernimmt, übernimmt sie auch die Risiken. Warum sollen andere Staaten dafür geradestehen? Die Drohung mit Staatspleiten zieht inzwischen nicht mehr, weil jeder derzeit mit diesem Argument versucht, Geld locker zu machen!

  9. EURO sagt:

    Zum nahenden Endspiel:

    „The End Game: 2012 And 2013 Will Usher In The End“ – The Scariest Presentation Ever?

    http://www.zerohedge.com/news/big-reset-2012-and-2013-will-usher-end-scariest-presentation-ever

  10. EUro Schrott= Bankrott sagt:

    ESM oder Eurobonds, sparen oder nicht sparen- es wird nur Zeit damit gekauft.
    Jeder, der 1+1 rechnen kann weiss, dass die Rechnung niemals aufgehen wird.
    Die E-Zone ist pleite wie damals die Ost Zone.

    • Aufgemerkt sagt:

      Es wird nicht nur Zeit damit gekauft. Es wird ein totalitaeres sozialistisches (Schulden)system geschaffen aus dem es kein zurueck gib! Die Freiheit (Selbstbestimmung) ist damit hin ! Der Deutsche wird gezwungen sein Sparverhalten aufzugeben. Wer nicht fuer spaeter sparen kann ist entweder dem totalitaeren System ausgeliefert oder muss eine glueckliche zusammenhaltende Grossfamilie haben. Wir muessen das Gute bewahren und schuetzen!

    • bauagent sagt:

      Wir haben ein weltweites Fiskalsystem, dass wieder einmal in die Endphase tritt.

      Nicht nur Europa, auch die USA, Japan und China dürfen einen Neustart machen. Wohl spätestens 2013 ( nach der Wahl Obamas ).

      Verlierer wie immer der Mittelstand und die Rentner und Kleinsparer.

      Die Verursacher sind auch wieder die Lenker von morgen.

      So war es, so wird´s wohl solange sein, bis eine kritische Masse begreift, dass sie als Sklaven gehalten werden.

      • Elli Pirelli sagt:

        „Bis die kritische Masse begreift“…

        Die Masse ist eben nicht kritisch, sondern (lanciert) konsumorientiert, systemkonform hirngewaschen, ignorant und entsetzlich verblödet!
        Mit der Masse nicht nicht mal ein Blumenpott zu gewinnen!

    • Charly Firpo sagt:

      Werter Euro-Schrott. Mit solchen Aussagen muss man vorsichtig sein. Der Unterschied zwischen Ost und West bestand lediglich darin, dass West seine soziale Marktwirtschaft mit Schulden bezahlte. Seit Ende der 70er galten die die westlichen Märkte als gesättigt. Mit der Lockerung der Finanzmärkte von Thatcher und Reagan, sollten diese die Mittel für künstlich Schuldenfinanziertes Wachstum bereitstellen. Die Rechnung dafür bekommen wir jetzt serviert. Die Pro Kopf Verschuldung in Valuta differenzierte sich nicht groß zur West Pro Kopf Verschuldung. Für den Untergang der Ostzone spielten viele Faktoren eine Rolle und eben nicht nur die Verschuldung.
      http://muetter-gegen-den-krieg-berlin.de/Auslandsverschuldung-der-DDR-1989.htm
      http://www.memo.uni-bremen.de/docs/m2706b.pdf

      http://www.klaus-blessing.de/media/ddr_pleite.pdf