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Irland: Über 60 Prozent stimmen für Fiskalpakt

Die Iren haben sich entschieden: Das Land kann den Fiskalpakt ratifizieren. Eine Mehrheit von 60,3 Prozent stimmte dafür. Die Wahlbeteiligung lag bei 50,5 Prozent

Nach Auszählung aller Stimmen hat das Referendum ein „Ja“ zum Fiskalpakt zu Tage gebracht. Über 955.000, also 60,3 Prozent, der Wahlberechtigten stimmten für den Fiskalpakt, 39,7 Prozent stimmten dagegen. Unter den fast 160.000 Stimmzetteln waren 7.206 ungültige abgegeben worden. Damit kann der Fiskalpakt nun in Irland ratifiziert werden.

Irlands Vize-Premier Eamon Gilmore begrüßte das Ergebnis. „Ich denke, diese Entscheidung, die von der irischen Bevölkerung getroffen wurde, ist ein notwendiger Schritt auf dem Weg zur Erholung, aber wir müssen jetzt darauf aufbauen“.

Kommentare

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  1. Korsar sagt:

    Na, ist doch klar. Die Iren haben darüber abgestimmt, das Deutschland die Schulden Irlands übernimmt.

  2. stromerhannes sagt:

    Gibt es in Irland auch die IKEA- Häuser?

    Was würde wohl passieren, wenn 70% der Iren, die gegen den Fiskalpakt sind, zu IKEA laufen und dort ein Regal leerkaufen:

    http://dravenstales.ch/2011/07/01/neu-bei-ikea-kloppe-meinungsverstarker/

    Nach beendeter Diskussion mit den 30% Befürwortern rege ich noch eine zusätzliche Wahl an. Kommt in Irland auf eine Wahl mehr oder weniger sowieso nicht an….

  3. Richard sagt:

    Bei der Wahlbeteiligung hätten also rund 30% der Wahlberechtigten tatsächlich für die Fiskalunion gestimmt, was die Möglichkeit einschließt, dass 70% der Bevölkerung diesen nicht will oder ihn nicht versteht.

    Wenn er nun eingeführt wird – kann man da noch von demokratisch legitimiert sprechen? Oder ist das Ganze eine Farce?

    Ab wann ist die Wahlverweigerung der Bevölkerung als Ausdruck politischen Willens und Ablehnung zu werten?

  4. Atreides sagt:

    Ich glaube, die Iren wußten gar nicht so recht, über was sie da abgestimmt haben. Schade, daß sie die Aufgabe ihrer Souveränität befürworten, auch wenn es nur 60 % von 50 % sind.

  5. shobozenzo sagt:

    Die Iren wollen weiter an die Fleischtöpfe der EU sprich DE, also müssen sie Spa-
    ren heucheln. Dann bekommen sie Alimente, weiter so, wir retten alle ohne Ende,
    wenn sie nur Sparen vortäuschen.

  6. Munnie sagt:

    Na, ob dieses Ergebnis stimmt?
    Oder ob da nicht doch dran rummanipuliert wurde?

    Ein „Nein“ hätte für die EU katastophale Auswirkungen gehabt. Das kann man sich nun wirklich nicht leisten !

  7. georg sagt:

    mehrheit ? 50% haben nicht gewählt…. gruss georg

  8. jay twelve sagt:

    Es ist völlig egal wie sich die Iren entschieden haben. Das Luftschiff „Irland“ hat das „Point of NO Retourn“ längst überflogen. Vorwärts oder Rückwärts Flug endet mit der Wasserlandung.
    Die Queen Elisabeth erobert das Land zu nächst ohne ein Schuss abfeuern zu müssen. In Belfast hat man ein Erdbeben Epizentrum am Friedhof der Freiheitkämpfer wahrgenommen.

    Ich habe Euch oft genug gesagt, wir haben es mit eine Geisteskranke „Elite“ zu tun.

  9. FDominicus sagt:

    Ist doch klar der Fiskalpakt hat mehr Ausnahmen als Regeln. Er wird nach außen schön aufgehübscht und ist im Inneren eine tickende Zeitbombe. Man kann sich also nichts vergeben wenn man Ihm zustimmt….

    • EURO sagt:

      „Fiskalpakt hat mehr Ausnahmen als Regeln“

      Das ist doch das Prinzip der Gestaltung von „Rechts“-Vorschriften, die von freiheitsfeindlichen Kollektivisten verfasst werden. Oder etwa nicht?

      Es sollen doch keine Ursachen erkannt und Probleme wirklich gelöst werden. Es geht darum, das Volk dumm zu halten und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass möglichst viel Zeit -zum Machterhalt- gewonnen wird.

      Und der deutsche Michel wird ihnen nach dem Zusammenbruch glauben, dass der Katipalismus, der hier längst abgeschafft wurde, wenn es ihn denn jemals in DL überhaupt gegeben hat, schuld ist; nicht sie, die totalversagende, dem Sozialismus anhängende, Politkaste.

  10. EURO sagt:

    Na das wird ja heute wieder eine widerliche Jubelpropaganda im bundesdeutschen Staatsfunk geben!

    • QuoVadis sagt:

      ……und im gleichgeschalteten Blätterwald wird es auch wieder rauschen.

      Bleibt nur zu bemerken, dass sich letztendlich auch die Mainstream-Medien des Volksverrats schuldig machen. Sie sind schließlich die Steigbügelhalter der Euro-Verbrecher.

      • Elli Pirelli sagt:

        Wer hat bis 2099 die Medienhohheit im seit 09/1990 vereinigten Wirtschaftsgebiet, bzw. der BRD Finanzagentur GmbH?
        Stammkapital: DM 50.000
        Damit kann man sogar Milliarden-, ach was, Billionen“kredite“ vergeben!
        Das sind wahre Kinstler….