Rekord-Arbeitslosigkeit in der Eurozone

Gegenüber März ist die Zahl der Arbeitslosen im Euroraum erneut gestiegen: um 110.000. Die höchsten Arbeitslosenquoten liegen nach wie vor in Spanien und Griechenland. Die Arbeitslosigkeit in der EU hat ebenfalls zugenommen.

Die Krise in der Eurozone spitzt sich weiter zu. Die Arbeitslosigkeit hat im Euroraum im April saisonbereinigt eine Arbeitslosenquote von 11 Prozent erreicht – so hoch wie noch nie. Die Arbeitslosigkeit von März war nachträglich von 10,9 Prozent leicht angehoben worden. Eurostat zufolge waren im April 2012 im Euroraum 17,405 Millionen Menschen ohne Arbeit. Das sind 110.000 mehr als noch im März.

Die höchsten Arbeitslosenquoten waren in Spanien (24,3), Griechenland (21,7%) und in Portugal (15,2%) verzeichnet worden. Die niedrigsten Quoten lagen in Österreich (3,9%), Luxemburg und den Niederlanden (5,2%). In Deutschland lag die Arbeitslosigkeit Eurostat zufolge im April bei 5,4 %. EU-weit ist die Arbeitslosigkeit ebenfalls gestiegen: von 10,2 Prozent auf 10,3 Prozent im April. Im April 2011 lag diese noch bei 9,5 Prozent.

Kommentare

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  1. hugin sagt:

    ARBEITSLOSIGKEIT WIRD WEITER STEIGEN
    Das Politgeschwafel über fehlende Arbeitsplätze kann man schon nicht mehr hören. Es ist genug Arbeit vorhanden, es fehlt nur das Geld die Arbeit zu bezahlen ! Kein Wunder, wo doch Milliarden für Rettungsschirme, Beitäge zur EU und verschiedenen wertlosen Organisationen verschwendet werden. Würden diese Beträge im eigenen Land investiert wäre ein Witschaftswunder mehr nichrt abzuwenden.

  2. Selbstdenker sagt:

    Aktuell Samstag, 2. Juni 2012, 22.00 Uhr
    Demonstration in München gegen den ESM mit ca. 1.000 Menschen!

    http://www.welt.de/newsticker/news3/article106408280/Demonstration-gegen-Rettungsschirm-ESM-in-Muenchen.html

  3. sanchez sagt:

    Kann mir bitte jemand erklären wie eurostat in Deutschland
    auf eine Quote von 5,4% kommt!? Die letzten Zahlen der Bundesagentur
    lagen doch bei 7,1%.
    Hat eurostat noch bessere Wege gefunden die Zahlen zu drücken und Leute aus der Statistik rauszurechnen?

    Danke schonmal im Voraus.

    • L.S. sagt:

      Nach spätestens 12 Monaten ist man auf Hartz4 und somit nicht mehr Arbeitslos. Dem korruptesten System der Neuzeit wird der Weg bereitet – der EU!

  4. FDominicus sagt:

    Kein Wunder bei der Rekord-Verschuldung.18 Billionen offizielle Schulden von Staaten die nichts produzieren können. Das kommt dann auch die Wirtschaft nicht mehr „mit“.

  5. shobozenzo sagt:

    Diese 110000 fallen schon wieder als brauchbare Konsumenten und funktionieren-
    de Rädchen im gut geölten Wirtschaftsgetriebe aus. Bald wirds im Getriebe knir-
    schen, das Öl leckt und das Wachstum ist nur noch ein Traum aus ferner Vergan-
    genheit.

  6. Andreas Z sagt:

    Die Misere der EURO-Zone und EU wird mehr als deutlich. Der EURO hat den bedeutensten Anteil an den Fehlentwicklung (Fehlallokation von Ressourcen). Bei der EU steht doch schon immer Wachstum und Beschäftigung ganz oben auf der Agenda mit den Maßnahmen wird jedoch das Gegenteil bewirkt. Der Haushalt der EU umfasst ca 150 Mrd EURO und die Haushaltspositionen haben u.a. folgende Bezeichnung:
    1. Nachhaltiges Wachstum 67,5 Mrd EURO
    2. Bewahrung und Bewirtschaftung der natürlichen Ressources 60Mrd EURO
    3. Unionsbürgerschaft, Freiheit, Sicherheit und Recht 2,1 Mrd EURO
    ……
    Anspruch und Wirklichkeit ? ! … ein Treppenwitz, EUDSSR lässt grüßen.

    notwendige Therapie:
    – Beendigung des EURO-Experiments
    – Verkleinerung der EU-Istitutionen und EU-Mittel auf ein Mindestmaß

  7. odin sagt:

    Manche EU-Staaten wissen nicht,wie man Statistiken rechnet und damit um geht,können von Deutschland lernen!

  8. jay twelve sagt:

    Ich wünsche mir eine Schlagzeile zu lesen, die über 100%ige Arbeitslosigkeit der EU- Regierungen und Kommission berichtet.
    Niemand hat sie gerufen,
    niemand wahrlich gebraucht,
    sie haben uns das Leben versaut,
    die Deppen gehören hinter Schloss und Riegeln.

    • FDominicus sagt:

      „100%ige Arbeitslosigkeit der EU- Regierungen und Kommission berichtet.“

      Ja bitte, das wäre eine gute Sache.. Können wir dieses Europäer nicht auf irgendeine griechische Insel schaffen und Sie dort einfan nach Herzenslust diese Insel regulieren lassen? Ja man kann derzeit griechische Inseln kaufen. Ich schlage vor statt der nächsten Geldes der Greichen wegen neuen griechischer Anleihen, überweisen Sie es das ganze für eine etwa 10 -20 km² große Insel. Sogar Gärten sollten es dort geben die EUrokraten können dort ja die EU Richtlinien für gutes Gärtnern verabschieden…

  9. frau nachbarin sagt:

    merkwürdig, in den bundesdeutschen medien wird tagtäglich die nachricht verbreitet es gäbe immer weniger arbeitslose in deutschland.
    hier zeigt sich doch, dass das volk bewusst belogen wird.
    und die massenmedien machen dieses spiel der lügen noch mit.
    ein unerträglicher zustand.

    • rüdiger sagt:

      die massenmedien kann man inzwischen als reine propaganda bezeichnen, auch das wort gleichschaltung der medien fällt mir dazu ein. wer jeden tag nur bildzeitung und tageschau sieht wird sich an irgendeinem montag sehr wundern das seine bank geschlossen hat und er an sein geld nicht mehr rankommt.