Weniger Neuzulassungen: Absatzkrise im Automarkt erreicht Deutschland

Im Mai sind in Deutschland fünf Prozent weniger Autos neu zugelassen worden. Nachdem in vielen europäischen Ländern in den vergangenen Monaten Nachfrage nach Autos stark zurückgegangen ist, trifft es nun auch den Absatz in Deutschland.

In den vergangenen Monaten war die Pkw-Nachfrage in Deutschland im Gegensatz zu vielen andere
n europäischen Ländern relativ stabil geblieben. Im Mai sind nun aber auch in Deutschland die Neuzulassungen deutlich zurückgegangen. Die Zahl der neu zugelassenen Autos ist im Mai im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent zurückgegangenen, berichtete das Flensburger Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Montag: Lediglich knapp 290.000 Autos wurden neu zugelassen.

„Die Kunden werden mit den Nachrichten aus Südeuropa vorsichtiger und denken länger über einen Autokauf nach“, sagte Marktforscher Ferdinand Dudenhöffer zu Reuters. Die Marktschwäche sei Ferdinand Dudenhöffer spürbar. Es habe höhere Preisabschläge bei den Händlern gegeben, um die Kunden doch zu einem Kauf zu bewegen.

Während Porsche (+12%) und Audi (+6%) zulegen konnten, verkaufte BMW 5,3 Prozent weniger. Besonders stark waren Opel mit minus 11 Prozent und Peugeot mit minus 17 Prozent betroffen. Deutliche Steigerungen waren hingegen bei Kleinwagen (16%), Mini-Vans (14,6%) und Geländewagen (14%) zu beobachten, so das KBA.

Kommentare

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  1. Rico Coracao sagt:

    Wir hätten längst Elektroautos, aber man hat doch so gut verdient zusammen. Die Mineralölindustrie und die Autoindustrie und dem ADAC war`s ja auch recht..
    Aber auch wenn Elektroautos kommen, so wird fahren nicht viel günstiger sein.
    Der Strompreis kennt nur eine Richtung: Nach oben und sicherlich gibt es auch dann neue Steuern auf „Fahrzeugstrom“.
    Ich fahre bei gutem Wetter und Strecken bis 10km mit dem Rad und nur bei Regen, größeren Einkäufen oder weitere Strecken mit dem Auto. Dieses ist nur Haftpflichtversichert bei 35%, kleiner Motor = Wenig Steuern, günstige Versicherung, weniger Verbrauch.
    Radfahren ist auch noch gesund und Sport macht den Kopf frei.
    Ich denke die Zukunft liegt klar in diesen Elektrobikes, vielleicht bald als Version mit Dach-über-den Kopf, diese Firma aus Holland baut sie schon:
    http://www.rp-online.de/auto/news/dieses-tuk-tuk-tuckert-nicht-1.2410009
    (ich mag keine öffentlichen Verkehrsmittel, so ist dies ein Weg)

  2. matze sagt:

    Elektroautos würden die Zulieferer der 100 Jahre alten Verbrennungstechnik Arbeitslos machen (Zündkerzen,Getriebe etc.) . Die Mineralölsteuer würde komplett weg fallen . Elektroautos giebt es nicht , weil die Globalen Systemlenker das nicht erlauben . PS : Die aktuelle Generation von Fahrzeugen sind alle von minderwertiger Qualität ,zu vergleichen mit nem Fernseher 5-8 Jahre und tschüss . Ein H-Kennzeichen bekommt eine Karre von heute jedenfalls nicht mehr .

  3. Vanessa_ sagt:

    Wird alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Den Eliten fällt schon die passende Rettungsorgie ein:

    http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/10166-eu-will-autoindustrie-stuetzen

  4. Dankmar sagt:

    Wird die Merkel wieder mal die Abwrackprämie einführen?

  5. Albert Albern sagt:

    290.000 weniger zugelassene PKWs im Monat Mai entspreche einem Rückgang um 5 Prozent.
    290.000 mal 20 = 5800000, also 100% zugelassener PKWs in einem Monat?
    Das wären dann 69600000 zugelassene PKWs pro Jahr!
    Kein Wunder, dass die Zahl der Neuzulassungen sinkt…
    Wo steckt der Fehler? Hoffentlich nicht bei mir:
    http://www.kfz-auskunft.de/kfz/zulassungen.html

  6. Werner sagt:

    Und 5 % Rückgang ist schon KRISE ???

    • bauagent sagt:

      Den Vertipper verzeihen wir mal. Aber die 5 % sind dauerhaft tödlich, wenn man das Finanzsystem versteht.

      Hier muss, muss, muss dauerhaft aufgesattelt werden, damit die Zinseszins Funktion weiter funktionieren kann.

      Im mitlteren Zeitraum bis zum Verfalldatum wird das mit Konjunkturprogrammen einigermaßen realisiert und das leistungslos erworbene Geld aus Zinseinnahmen verbleibt größtenteils beim Kapital. In der Endphase ist aber das “ Pulver “ verschossen, die Staaten und der größte Teil der Bürger sind selbst pleite, während einige Wenige ( die schon reichlich Autos haben ) immer mehr Kapital halten.

      So läßt man sich am Ende solche Verrückheiten wie die EUDSSR einfallen, um das Zinseszins-System zu erhalten, denn die, die das Kapital haben, sind die, die Macht besitzen.

      Allerdings nur so lange, bis eine kritische Masse versteht, dass sie als Hamster in einem riesengroßen Rad gehalten wird, um das System am Laufen zu halten.

      Der Erste, der dies übrigens durchschaute war Jesus, dessen sicher überlieferte Reden im 1945 gefundenen Judas – Thomas Evangelium niedergeschrieben sind. Aber auch hier müssen Sie ihre religiös erlernten
      Dogmen ablegen und die Sprache verstehen, wie übrigens bei Mohammed auch.

      So lange die katholische und islamische Religion der Gegenwart uns beherrscht, so lange wird es wohl nur Krieg und Hölle geben. Die ursprünglichen Lehren decken das Zinsgeldsystem bereits als die eigentliche Hölle auf.

      Auch in der Gegenweart gab es Jemanden, der die Offenbarung hatte:
      Silvio Gesell. Der Eine ging ans Kreuz, der Nächste wurde umgebracht und Gesell schaffte es zumindest eines natürlichen Todes zu sterben, meines Wissens auf einem Bauernhof in der Schweiz.

      Es dauert nicht mehr lange.

    • Fred K'heimer sagt:

      Na ja, es geht doch nicht darum, die Wahrheit zu verbreiten, sondern es geht nur noch um Stimmungsmache.

      Im Mai hatten wir nicht 27 Arbeitstage (ja, 6-Tage-Woche für Verkäufer) sondern deren 3 weniger (Feiertage). Das sind 11,1% weniger Verkaufstage.

      Und typisch für dieses Blatt: Der Artikel gibt selten das Postulat der Headline wieder:

      Kleinwagen +16%
      Mini-Vans +14,6%
      Geländewagen +14%
      Porsche +12%
      Audi +6%
      BMW -5,3
      Opel -11 %
      Peugeot -17 %

      5 Mal bringt man Beispiele für eine Steigerung der Absatzzahlen und nur 3 Mal Beispiele für Rückgänge.

      Zur Erinnerung, in der Überschrift heult man dem Leser vor: „Weniger Neuzulassungen: Absatzkrise im Automarkt erreicht Deutschland“

      Aber warum sollte die Redaktion auch nur einen Millimeter tief nachfragen (Feiertage, Marktanteile, absolute Zahlen), wenn es auch so geht? Hauptsache die Überschrift ist groß und plärrend.

      Damit spricht man dann eben die Leute an, die überfordert sind, einen Artikel inhaltlich aufzubereiten und ihn vor allem auch in Frage zu stellen.
      Es ist in den Foren überall in beängstigender Weise zu beobachten, daß Kommentare, wenn sie sich schon irgendwie mit dem Thema beschäftigen, nur die Überschrift reflektieren.

      Und genau dieser Flachgang in einem zu großen Teil der Bevölkerung ist es doch, der es den Knallchargen in Berlin (aber auch auf örtlicher Ebene) so verdammt leicht macht, die Politik zu machen,wie sie eben gemacht wird. Diese Bevölkerung hat die Politiker (und auch die Medienlandschaft) die sie verdient.

    • Ichweissnix09 sagt:

      jau – 5 % und Krise, hast Recht Werner, ich verstehe das auch nicht.

      bei 2 % Börsen-Down redet man ja auch schon von einem Crash,

      und wenn der VW Konzern statt 500 Mrd. Gewinn nur 450 Mrd. Gewinn macht, brauchen die schon fast wieder Subventionen…..

      ich lach mich schlapp…..

  7. tomorrow sagt:

    Ich maße mir nicht an zu ahnen, wie Thyssen-Krupp in Brasilien oder anderen Südamerikanischen Ländern agiert. Dazu bin ich zu wenig bewandert in der Geschichte von TyssenBR. Auch weiß ich nicht, welcher hocheffiziente Stahl dort hergestellt wird. Aber offensichtlich waren die Produkte sehr gut, denn damit wurden erstklassige Erzeugnisse erstellt, die auf dem gesamten Kontinent Verwendung fanden. Demnach kann mindere Qualität nicht den Ausschlag geben. Auch nicht der Preis, wenn Chinesische Firmen genauso diskreditiert werden.

    Das lässt das gewisse Gefühl, dass das Management in Brasilien von außen gesteuert wird, nicht los. Es scheint geradezu bezeichnend schlecht zu laufen für Europäische und Chinesische Unternehmen in Südamerika. Seltsam, dass solche Negativeinflüsse ausgerechnet mit den finanziellen Umständen in Europa korrelieren?

    Ich erwarte keine ehrliche Antwort.

    Da ist doch etwas anderes im Busch?

    Das hat doch nicht etwa etwas mit den bestellten politischen und finanziellen Problemen in Europa zu tun?

    • tomorrow sagt:

      Tschuldigung, wenn ich die Europäische Autoindustrie außer Acht gelassen habe.
      Allerdings sah ich in den MSM diese Brasilien-Meldung und bezog mich darauf.
      Scheinbar hängt vieles zusammen. Manche Meldungen wechseln so schnell, dass man kaum noch adäquat darauf reagieren kann. Vielleicht ist es auch gar nicht gewollt, darauf zu antworten?

  8. noboddy goes über die wupper sagt:

    die Mittelklasse kackt ab…..darum fahr´n fahr´n fahr´n auf der autobahn wer einen Firmenwagen fährt, Vollgas und km fressen, bald ist eh vorbei, aber so lange gilt´s noch.